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Ausgabe Dezember 2016, KW 50

© INFRA Dialog Deutschland GmbH | Philip Nuernberger

Verkehr vor spannendem Jahr

Mit der Verabschiedung des Bundesverkehrswegeplans 2030 hat die Politik noch einmal vor Jahresfrist ihre Hausaufgaben gemacht. So wie ein paar Monate früher schon beim Aufreger-Thema Regionalisierungsmittel und mit den Schritten zur Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen. Nicht alles ist perfekt: Wie hoch wird der Topf des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes künftig gefüllt? Wie sichern die Länder die Bundesmittel aus der Umsatzsteuer für kommunale Verkehrsinfrastruktur? Und: Wie viele Projekte zum Abbau des Sanierungsstaus müssen verschoben werden, weil es zu wenig Planer gibt? Ein spannendes Jahr steht bevor. Die Parteien rüsten sich für den Bundestagswahlkampf. Den Bewerbern um die Mandate in Berlin sei auf den Weg gegeben: Mobilität, Logistik, Klimaschutz – wer sich hier gegenüber den Wählern mit klaren Positionen profiliert, ist bürgernah und zukunftsorientiert. Was kommt davon in Parteiprogramme und Koalitionspapiere? Doch jetzt ist erst einmal Weihnachtspause. INFRA Dialog wünscht Ihnen eine gute Zeit, und im neuen Jahr sind wir wieder für Sie da.

© BMVI

Grünes Licht für den Verkehrswegeplan

Noch rechtzeitig vor dem Beginn des Bundestagswahljahres 2017 hat die Große Koalition Anfang Dezember den Bundesverkehrswegeplan 2030 im Bundestag auf den Weg gebracht. Über tausend Projekte mit einem Investitionsaufwand von 270 Milliarden Euro stehen im Programm. Was davon realisiert wird, hängt in den nächsten Jahren an der jeweiligen Kassenlage des Bundes. Reichlich Kritik gab es von der Opposition.
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© Bildnachweis Stockberg | Foto Peter Hübner

Mit Nutzerfinanzierung den Investitionsstau abbauen

Dipl.-Ing. Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Vorstandsmitglied des Strabag-Konzerns, plädiert im Interview für Nutzerfinanzierungen der Verkehrsinfrastruktur. So könnte der Investitionsstau kontinuierlich und unabhängig vom öffentlichen Haushaltsrecht abgebaut werden.
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© thomaslerchphoto | 116654227 | Fotolia.com

Innovationswettbewerb der Verkehrsträger – wer gewinnt?

Das Güterverkehrsaufkommen in Europa wächst schneller als Erneuerung und Ausbau der Infrastrukturen. Damit Logistik auch künftig reibungslos funktioniert, braucht die Transportbranche deshalb Innovationen, schreibt Hans-Wilhelm Dünner, Herausgeber und Chefredakteur des Fachmagazins „Schiffahrt Hafen Bahn und Technik“, in seiner aktuellen Ausgabe. Hier eine leicht gekürzte Fassung des Editorials.
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© Förderverein Cargo Sous Terrain

Verkehr im Tunnel: Unterm Deckel, in der Röhre

Wenn Verkehrswege neu geplant werden, ist eine Forderung der Bürger schnell formuliert: Am besten die Infrastruktur in einem Tunnel bauen und so für Lärmschutz und weniger Luftverschmutzung sorgen. Trotz der damit rasant steigenden Kosten sind Großprojekte politisch häufig gar nicht mehr anders durchsetzbar. Neben eher klassischen Lösungen gibt es auch innovative Ideen für Gütertransporte und originelle Vorstellungen für Radwege.
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