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Ausgabe Oktober 2016, KW 44

Politik verpasst den Anschluss Bildnachweis: © Cara-Foto | 109068805 | fotolia.com

Politik verpasst den Anschluss

Zwei neue Studien untermauern eine gar nicht mehr so neue Erkenntnis: Effiziente, zudem klimaneutrale und für jedermann bezahlbare Mobilität ist in den wachsenden Großstädten nur mit leistungsfähigen Bahnsystemen zu erhalten. Der Individualverkehr steckt im Stau, ist zu teuer oder wird durch „Shared Mobiltiy“ abgelöst. Umfragen wie Erfahrungen belegen das, doch die deutsche Politik verpasst den Anschluss. Löbliche Ausnahme: der „ÖPNV-Pakt“ im Raum Stuttgart mit einem konkreten Zukunftskonzept. Weniger löblich: der neue Bund-Länder-Finanzausgleich. Gab es bislang jedes Jahr verbindlich richtig Geld vom Bund für kommunale Infrastrukturen („Entflechtungsmittel“), verschwinden die Mittel ab 2020 in den großen Töpfen der Landesfinanzminister. Über eine „Zweckbindung“ lassen sie sich wieder herausholen – und in den Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen der Kommunen investieren.

Bund-Länder-Finanzen: Kein sicheres Geld für Kommunen Bildnachweis: Stadt Ludwigshafen

Bund-Länder-Finanzen:
Kein sicheres Geld für Kommunen

Böse Überraschung für Städte, Gemeinden und Landkreise: Bund und Länder haben sich nach jahrelangem Tauziehen auf den neuen Finanzausgleich geeinigt – zulasten der Kommunen: „Entflechtungsmittel“ vom Bund, bislang jährlich zweckgebunden 1,33 Milliarden Euro für den Ausbau kommunaler Verkehrsinfrastrukturen, wird es ab 2020 nicht mehr geben. weiterlesen

VDV-Präsident Fenske: Zukunft nur mit stetigem Mittelfluss Bildnachweis: KVB

VDV-Präsident Fenske:
Zukunft nur mit stetigem Mittelfluss

Jürgen Fenske erwartet von den Ländern, dass sie den Kommunen auch nach der Neuordnung des Bund-Länder-Finanzausgleiches zweckgebunden und stetig Mittel für den Verkehrswege-Ausbau zur Verfügung stellen. Der Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und Vorstandschef der Kölner Verkehrsbetriebe im Interview. weiterlesen

Zu Fuß zur nächsten Schnellbahn-Station Bildnachweis: © Amélie Dupont | Paris Tourist Office

Zu Fuß zur nächsten Schnellbahn-Station

Der Individualverkehr mit dem eigenen Auto kann auf Dauer nur noch bedingt Mobilitätsbedürfnisse erfüllen, weil er im Stau steht und für große Bevölkerungsschichten zu teuer wird. Der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) wird es nur schaffen, wenn deutlich mehr und gezielter als bisher in die Verkehrsinfrastrukturen investiert wird: Das sind zentrale Botschaften aus zwei aktuellen internationalen Studien des New Yorker Institute for Transportation and Development Policy (ITDP) und der Beratungsfirma Oliver Wyman. weiterlesen

Stuttgarts ÖPNV-Pakt setzt auf Ausbau der Schiene Bildnachweis: © ingenhoven architects | Deutsche Bahn AG

Stuttgarts ÖPNV-Pakt setzt auf
Ausbau der Schiene

Mindestens 20 Prozent mehr Fahrgäste für Bus und Bahn für den Klimaschutz – das ist das Ziel des 2014 geschlossenen ÖPNV-Paktes in der Region Stuttgart. Jetzt haben ihn die Beteiligten des in seiner Konstellation bundesweit einzigartigen Zusammenschlusses um ein „Zukunftskonzept Infrastruktur“ für den regionalen Schienenverkehr ergänzt. Es geht dabei auch um die Möglichkeiten, die das umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 eröffnen wird. weiterlesen

Ideen für die Infrastruktur Bildnachweis: © Ralf Günther | InnoTrans

Ideen für die Infrastruktur

Hochgeschwindigkeitszüge auf interkontinentalen Strecken, kombinierte Schienen- und Stromtrassen aufgeständert über Autobahnen, kostengünstige Bahnwege auf der Basis von Kabelsystemen wie bei Hängebrücken: Die Bahntechnikmesse Innotrans stellte neben schicken Zügen auch Ideen zur Infrastruktur der Zukunft vor – eine Nachlese. weiterlesen

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