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Ausgabe 11/2018, KW 47

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Ein Abschied und ein Anfang

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LIEBE LESERINNEN UND LESER,

dieser Newsletter ist Abschied und Neuanfang zugleich. „Deutschland mobil 2030” ist das Motto der zukünftigen Kampagne, die unser bisheriges Programm „Damit Deutschland vorne bleibt” ablöst. Unter der neuen Überschrift werden die deutschen Verkehrsunternehmen von nun an in gemeinsamer Aktivität den Weg einer klimafreundlichen und emissionsfreien Mobilität der Zukunft zum Nutzen aller Bürgerinnen und Bürger begleiten – fördernd und fordernd, mit Denkanstößen und Diskussionen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir treten mit Kreativität und aller Kraft ein für nachhaltige Netzwerke, die die etablierten Verkehrsträger und innovative Mobilitätsangebote für Morgen und Übermorgen zu einem sinnvollen, effektiven Ganzen verbinden. Dabei wollen wir Verkehrsunternehmen als vielseitige Dienstleister einen weitaus größeren Anteil des Personen- und des Güterverkehrs als bisher übernehmen. Wir wollen Lebensqualität in den von Staus und Luftverschmutzung geplagten Städten schaffen, und wir wollen in ländlichen Regionen mithilfe neuer Technologien maßgeschneiderte Mobilitätslösungen einrichten.

Der Anfang ist gemacht. Die Initiative „Deutschland mobil 2030” startete ihre Aktivitäten gemeinsam mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als Medienpartner in den Räumen der F.A.Z. in Berlin. „Mobilität in Deutschland – Zeit für neues Denken und Handeln” war das Thema eines hochkarätig besetzten Diskussions-Nachmittages. Er machte deutlich: Während die Bundespolitik weithin stark mit der alltäglichen Auseinandersetzung des Diesel-Chaos beim PKW zu tun hat, werden auf der Länderebene und in der Wirtschaft längst sehr konkrete Ideen für die Mobilität 2030 ins Auge gefasst. Manches überspitzt, wie die Überlegung des Bremer Umwelt- und Verkehrssenators Joachim Lohse, SUV-Fahrer mit einer 1. Klasse und Espresso-Ausschank in die Tram zu locken. Manches überraschend, wie die Aussage des ADAC-Präsidenten August Markl: „Kein Auto ist auch ok, Hauptsache mobil”. Vieles aber vor allem realistisch, wie die Feststellung von VDV-Präsident Ingo Wortmann, für eine neue hochwertige Mobilität brauche man „viel Kraft und Geld”. Aber es muss nach vorne geblickt werden. Wie appellierte Thomas Madreiter, Planungsdirektor der Stadt Wien, in seinem Vortrag bei besagter Veranstaltung so schön: „Werft die Mutlosigkeit weg, hört auf, nur über den Diesel zu diskutieren – das ist nicht das relevante Thema für die Zukunft”.

Abschließend noch ein Hinweis in eigener Sache: Dies ist der letzte Newsletter der Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Aktivitäten der neuen Kampagne „Deutschland mobil 2030“ ebenso interessiert verfolgen würden. Damit wir Sie auch künftig über aktuelle Entwicklungen und Themen auf dem Laufenden halten können, möchte ich Sie bitten, sich für den Newsletter der Initiative zu registrieren.

Herzlichst
Ihr Oliver Wolff

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Klare Ansage vom Minister an die Industrie

Statt mit Verboten will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) die Bürger „mit Anreizen und Vorgaben” zum Elektroauto bringen. Mit sichtlich wachsender Verärgerung beobachtet die Bundesregierung aber, dass die deutsche Industrie trotz erheblicher Fördermilliarden nur zögerlich auf neue, klimafreundliche Mobilitätslösungen umsteigt.
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Lebensqualität mit den Wiener Linien

„Die kluge Stadt, die Stadt zum gern leben” – das sind Attribute, die Thomas Madreiter, Planungsdirektor der Stadt Wien, der österreichischen Hauptstadt verleiht. Und offenbar nicht nur er: Die Donau-Metropole zählt in Umfragen immer wieder zu den beliebtesten Wohnorten in aller Welt. Ein leistungsstarker Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) ist ein entscheidender Grund dafür. Wien ist ein Musterbeispiel für eine auf Lebensqualität ausgerichtete Stadtentwicklungsplanung.
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Kraft und Geld für bessere Mobilität

Infrastrukturen, die bis zur Obergrenze ausgelastet sind, ein hoher Nachholbedarf bei der Sanierung, kaum Ingenieur-Kapazitäten für die Planung – in diesem Dilemma bewegt sich die aktuelle Diskussion um mehr und bessere Mobilität. Zwei Diskussionsrunden auf dem Mobilitätsgipfel zeigten die schwierige Ausgangssituation.
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in eigener Sache

Dies ist der letzte Newsletter der Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“. Über alle Aktivitäten unserer neuen Initiative halten wir Sie auf der Website Deutschland mobil 2030 auf dem Laufenden. Dort wird auch der Newsletter angesiedelt sein. Wenn Sie unseren Newsletter auch künftig erhalten möchten, klicken Sie bitte hier:
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