Alsbach-Hähnlein, Hessen Beckum, Nordrhein-Westfalen Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Blieskastel, Saarland Bremen Cottbus, Brandenburg Erfurt, Thüringen Halle an der Saale, Sachsen-Anhalt Hünfeld, Hessen Lübeck, Schleswig Holstein Magdeburg, Sachsen-Anhalt Mainz, Rheinland-Pfalz Mannheim, Baden-Württemberg München, Bayern Rostock, Mecklenburg-Vorpommern Stuttgart, Baden-Württemberg
Alsbach-Hähnlein, Hessen – Streckenerweiterung Alsbach-Hähnlein
Am 13. Dezember 2008 wurde die Streckenverlängerung in Alsbach-Hähnlein eröffnet. Mit der 940 Meter langen Gleisstrecke und der neuen Endhaltestelle „Am Hinkelstein“ sind der Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt näher zusammen gerückt. Viele Schüler und Berufspendler erreichen ihr Ziel seitdem schneller. Die Fahrgastzahlen sind mehr als doppelt so hoch wie bei der Planung erwartet.
Kosten: Gesamtkosten: rund 6,6 Mio. Euro. Davon trug das Land Hessen 3,21 Mio. Euro und die Gemeinde 1,1 Mio. Euro.
Beckum, Nordrhein-Westfalen – Neubau eines zentralen Omnibusbahnhofs
Seit Juli 2013 ersetzt ein neuer Busbahnhof den in die Jahre gekommenen alten Verkehrsknotenpunkt in Beckum. Täglich nutzen rund 2.500 Fahrgäste den neuen ZOB, der sich vor allem durch Barrierefreiheit und eine optimierte Funktionalität auszeichnet. Mit der Fertigstellung des Busbahnhofs haben die Projektpartner den Spagat zwischen Moderne, Funktionalität, Barrierefreiheit und städtebaulichem Einklang geschafft.
Kosten: Gesamtkosten: rund 2 Mio Euro, davon etwa rund
1,38 Mio Euro GVFG-Mittel.
Bielefeld, Nordrhein-Westfalen – Bau der Stadtbahnlinie 4
Seit ihrem Start am 2. April 2000 entwickelte sich die Linie 4 zur stärksten Bielefelder Stadtbahnlinie. Bis zu 33.000 Fahrgäste nutzen täglich die schnelle Verbindung zwischen der Innenstadt, der Universität und der Endstation Lohmannshof. Vor der Inbetriebnahme der als „Uni-Linie“ bezeichneten Linie 4 fuhren auf dieser Strecke etwa 12.000 Fahrgäste pro Tag mit Bussen.
Kosten: Gesamtkosten: 112 Mio. Euro, davon etwa 90 Prozent gefördert durch GVFG.
Blieskastel, Saarland – Bau eines barrierefreien Busbahnhofs
Der 2013 fertiggestellte Busbahnhof verfügt über acht Haltepunkte und wird täglich von ca. 180 Bussen angefahren. Mit dem Bau wurde eine wichtige Investition in die Zukunft eines leistungsstarken ÖPNV und der behindertengerechten Mobilität getätigt. Die behindertengerechte Bauweise gewährleistet allen Nutzern einen barrierefreien Zugang. Auf dem Busbahnhof befinden sich eine Fahrgastüberdachung und ein ­Kiosk. Integriert wurde auch ein Fahrgastinformationssystem, das aktuell über die Zeiten der ankommenden Busse informiert.
Kosten: Investitionskosten: rund 1,5 Mio. Euro,
GVFG-Landesförderung rund 1,1 Mio. Euro.
Bremen – Bau der Straßenbahnlinie 4
Die Linie 4 hat sich seit ihrer Inbetriebnahme 1998 zu einem festen Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur in der Hansestadt entwickelt. Zur hohen Akzeptanz haben die sorgfältige Planung und der konzentriert durchgesteuerte Bauablauf beigetragen. Der Betrieb auf der Strecke ist stabil und das Angebot ist heute durch neue Fahrzeuge, mehr Sitzplätze und einen ruhigeren Fahrtverlauf gekennzeichnet. Die erwarteten Fahrgastzuwächse sind eingetreten. Inzwischen ist die Linie 4 über Borgfeld hinaus um einen weiteren ca. 5,5 Kilometer langen Abschnitt nach Lilienthal-Falkenberg verlängert worden.
Kosten: Gesamtkosten: 102,2 Mio. Euro, davon 47,4 Mio. Euro gefördert durch GVFG.
Cottbus, Brandenburg – Klimagerechtes Mobilitätsverkehrszentrum
Mit dem Bau des klimagerechten Mobilitätsverkehrszentrums erhält die Stadt Cottbus einen zentralen Verknüpfungspunkt zwischen öffentlichem Personennahverkehr, Eisenbahnregional- und Fernverkehr sowie dem Rad- und Individualverkehr. Aktuell befindet sich das Projekt in der letzten Planungsphase und steht kurz vor Baubeginn. Anfang 2019 wird das Zentrum voraussichtlich fertig sein und den Fahrgästen ein deut­liches Plus an Komfort und Aufenthaltsqualität bieten.
Kosten: Gesamtkosten: 12,076 Mio. Euro, davon etwa 
5,360 Mio. Euro GVFG-Mittel.
Erfurt, Thüringen – Stadtbahnbau
In den Jahren 1997 bis 2007 wurde mit dem Bau von fünf ­Neubaustrecken (ca. 25 Kilometer Einfachgleis) und der grundhaften ­Ertüchtigung des Bestandsnetzes die Erfurter Straßenbahn zur Stadtbahn ausgebaut. Der Stadtbahnbau ist ein voller Erfiolg, wie ein Blick auf die Fahrgastzahlen zeigt: Sie stiegen von 29 Mio. im Jahr 1997 auf 34,6 Mio. im Jahr 2014 an.
Kosten: Gesamtkosten: 200 Mio. Euro, davon etwa 75 Prozent 
gefördert durch GVFG.
Halle an der Saale, Sachsen-Anhalt – Ausbau Verkehrsknoten
Am 2. März 2015 fiel der Startschuss für den Ausbau des Verkehrsknotens „Am Steintor“ in Halle. Das Projekt ist Bestandteil des Stadtbahnprogramms. Die Maßnahme soll dazu beitragen, die Verkehrsströme neu zu organisieren und Konfliktpunkte zu entschärfen. Signalanlagen und eine optimierte Trassenführung kommen dabei dem ÖPNV und natürlich auch den Fahrgästen zu­gute, die künftig schneller ihr Ziel erreichen können.
Kosten: Gesamtkosten: rund 21 Mio. Euro, davon 9,5 Mio. Euro GVFG-Mittel.
Hünfeld, Hessen – Modernisierung der ­Verkehrsstation Hünfeld
Im Zuge des barrierefreien Umbaus des Bahnhofs Hünfeld ab 2012 wurden beide Bahnsteige mittels behindertengerechter Rampen an eine neue Personenunterführung angeschlossen. Zudem erfuhr das klassizistische Empfangsgebäude durch die Stadt eine umfangreiche Sanierung, der Bahnhofsvorplatz wurde ausgebaut. Die Allianz pro Schiene prämierte das Ensemble in der Kategorie Kleinstadtbahnhof als „Bahnhof des Jahres 2014“.
Kosten: Gesamtkosten: 5 Mio. Euro, davon 84,2 Prozent gefördert durch GVFG. Gemeinde 1,1 Mio. Euro.
Lübeck, Schleswig Holstein – Bau der Nordtangente
Mit dem Bau der Nordtangente wurde eine neue rund 1,3 Kilometer lange Straßen- und Brückenverbindung vom West- zum Ostufer der Trave unterhalb der Lübecker Altstadtinsel geschaffen. Die Querung der Bundeswasserstraße erfolgt mittels einer einflügeligen Klappbrücke. Die Nordtangente wurde 2008 eröffnet und hat derzeit einen durchschnittlichen täglichen Verkehr von rund 27.000 Fahrzeugen.
Kosten: Gesamtkosten: voraussichtlich 55 Mio. Euro. Von den zuwendungsfähigen Kosten werden 85 Prozent durch das GVFG gefördert und 10 Prozent durch das FAG. Das Projekt ist noch nicht schlussgerechnet.
Magdeburg, Sachsen-Anhalt – Zweite Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn
Bis zum Jahr 2019 wird das Straßenbahnnetz in Magdeburg um insgesamt ca. 13,5 Kilometer erweitert. Die zweite Nord-Süd-Verbindung stellt für die Straßenbahn in Magdeburg eine wesentliche Ergänzung des Straßenbahnnetzes dar. Mit ihr werden jährlich insgesamt 250.000 Reisestunden eingespart. Das heißt konkret: Mehr direkte Verbindungen zwischen den einzelnen Stadtteilen und der Innenstadt sowie kürzere Reisezeiten.
Kosten: Gesamtkosten: rund 135 Mio. Euro, davon etwa 60 Prozent 
gefördert durch GVFG.
Mainz, Rheinland-Pfalz – Erweiterung des Straßenbahnnetzes
Der Ausbau des Straßenbahnnetzes vom Mainzer Hauptbahnhof über die Stadtteile Bretzenheim und Marienborn zum Lerchenberg ist eines der größten Bauprojekte der Mainzer Verkehrsgesellschaft. Auf einer Gesamtlänge von 9,2 Kilometern werden 16 neue, barrierefrei gestaltete Haltestellen angebunden. Ende 2016 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die durchgehende Anbindung zwischen Innenstadt, Bretzenheim, Marienborn und Lerchenberg mit wichtigen Zielen wie Universität, Fachhochschule und Stadion macht den Umstieg auf den ÖPNV auch für Autofahrer interessant.
Kosten: Gesamtkosten: rund 84 Mio. Euro, davon 43,6 Mio. GVFG-Bundesförderung und 9,4 Mio. GVFG-Landesförderung.
Mannheim, Baden-Württemberg – Barrierefreier Ausbau
Die barrierefrei ausgebaute Stadtbahnhaltestelle „Wendeschleife Feudenheim“ trägt seit Anfang 2015 maßgeblich zur Verbesserung der Verknüpfung zwischen Stadtbahn und Busverkehr bei. Der moderne und barrierefreie Verknüpfungspunkt mit dynamischen Fahrgastinformationsanzeigern, Fahrgastunterständen und Bike + Ride-Anlagen kommt gut bei der Bevölkerung an. Ohne den Umbau hätte der Stadtbahnbetrieb eingestellt werden müssen, da ein sicherer Betrieb der alten Anlagen nicht mehr möglich gewesen wäre.
Kosten: Gesamtkosten: 6,7 Mio. Euro, davon 4,1 Mio. Euro GVFG-Mittel.
München, Bayern – Neubaustrecke U2
1999 wurde der Streckenabschnitt Innsbrucker Ring – Moosfeld – Messestadt Ost für den U-Bahnbetrieb eröffnet. Eine Erfolgsgeschichte. Alleine durch die rege Siedlungstätigkeit in der Messestadt und die zahlreichen Taktverdichtungen im Bereich Trudering/Josephsburg haben sich die Fahrgastzahlen auf der Neubaustrecke seit 1999 bis heute mehr als verdoppelt. Inzwischen werden im Tagesverkehr auf diesem Abschnitt ca. 63.000 Fahrgäste befördert. An Messetagen steigt das Aufkommen sogar auf bis zu 170.000.
Kosten: Gesamtkosten: rund 436 Mio. Euro, davon rund 344 Mio. Euro ­­
Bundes- und Landes-GVFG sowie FAG.
Rostock, Mecklenburg-Vorpommern – Erweiterung des Straßenbahnnetzes
Durch die Erweiterung des Straßenbahnnetzes Nordwest und Südstadt in Rostock ist eine durchgehende, umsteigefreie Verbindung entlang der Hauptsiedlungsachse entstanden. Die Umstellung vom staugefährdeten Bus auf die Straßenbahn hat zu deutlichen Reisezeitvorteilen für die Fahrgäste geführt und die Fahrgastzahlen entlang der stark nachgefragten Verbindung noch weiter erhöht.
Kosten: Gesamtkosten: 165,3 Mio. Euro, davon etwa 127 Mio. Euro gefördert durch Bund und Land.
Stuttgart, Baden-Württemberg – Bau der Stadtbahnlinie U12
Auf dem im September 2013 eröffneten 2. Teilabschnitt ­Löwentor – Hallschlag der neuen Stadtbahnlinie U12 konnte bereits nach einem Jahr Betrieb eine deutliche Fahrgaststeigerung von mehr als 10 Prozent verzeichnet werden. Ein Grund mehr, die Fertigstellung der Linie mit Hochdruck fortzusetzen: Mitte 2017 soll die Direktverbindung zwischen der Stuttgarter Innenstadt und dem Neckartal mit den nördlichen Vororten bis Remseck stehen. Sie dient unter anderem zur Erschließung des neuen Europaviertels.
Kosten: Gesamtkosten: rund 200 Mio. Euro, 
davon etwa 145 Mio. Euro GVFG-Mittel.