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Ausgabe 7/2017, KW 30

© Bildnachweis Deutsche Bahn AG | Pablo Castagnola

Bus und Bahn zwischen
Wunsch und Wirklichkeit

Das Auto stehen lassen, stattdessen mit Bus und Bahn sichere und klimaneutrale Mobilität erleben: Dieser Wunsch eint Großstadtbewohner ebenso wie Urlauber an der Ostsee oder in den Bergen. Doch für Innovationen sowie attraktive Fahrpläne und Fahrzeuge fehlen die Mittel. Die Länderkonferenz Mecklenburg-Vorpommern von INFRA Dialog hat einmal mehr deutlich gemacht: Umsteigen in den ÖPNV braucht eine andere Verkehrspolitik. Genauso deutlich: Der Weg zur umweltfreundlichen Elektromobilität ist noch weit. Nur 60 Prozent aller Bahnstrecken in Deutschland werden elektrisch betrieben, jeder dritte Nahverkehrszug dieselt noch Jahre lang durch die Lande. Die positive Nachricht: Die Wahlprogramme der Parteien machen Mut, dass die Elektrifizierung und weitere Entwicklungen für die Schiene bald zügiger vorangetrieben werden könnten. Und noch einmal E-Mobilität: In Oberhausen gibt es jetzt Strom von der Straßenbahn für den Individualverkehr – aber auch mehr Elektrotankstellen für Pkw als E-Autos.

© Bildnachweis Reiner Zensen

Den Weg für innovative
Konzepte bereiten

Wie kann eine verlässliche Finanzierung für Bus und Bahn sichergestellt werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Länderkonferenz für den Öffentlichen Personenverkehr in Mecklenburg-Vorpommern. Rund 160 Teilnehmer diskutierten mit Verkehrsminister Christian Pegel sowie weiteren Akteuren aus Politik und Verbänden über die verkehrspolitischen Herausforderungen im Land und mögliche Lösungsansätze.
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© Bildnachweis Ostseezeitung | Kerstin Wesselow | Fotolia

„Wir wollen keinen
Zwei-Klassen-ÖPNV“

Ein verlässliches Grundangebot steht bei den Verkehrsunternehmen im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns an erster Stelle. Vor dem Hintergrund sinkender Einwohnerzahlen und rückläufiger Schülerverkehre müssen Konzepte gefunden werden, mit denen sich ein ausreichendes öffentliches Verkehrsangebot bereitstellen und finanzieren lässt. In einem Interview der Ostsee-Zeitung standen Simone Zabel, Geschäftsführerin der rebus Regionalbus Rostock GmbH, und Hubertus Wegener, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen mbH, zum Thema Rede und Antwort.
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© Bildnachweis Deutsche Bahn AG | Uwe Miethe

Parteiübergreifender Konsens
für neue Bahnpolitik des Bundes

Die Forderungen der Eisenbahnbranche sind bei der Politik angekommen: In den Programmen der Parteien für die Bundestagswahl zeichnet sich ein parteiübergreifender Konsens von CDU/CSU, SPD, Grünen und der Linken bei wichtigen Pfeilern einer zukünftigen Bahnpolitik ab. Die drei Kernforderungen der acht Eisenbahnverbände finden sich in den Programmen aller vier Parteien wieder, die zurzeit auch im Bundestag vertreten sind. Damit stünden die Chancen für eine neue Bahnpolitik in Deutschland so gut wie lange nicht mehr, teilten die Verbände am 25. Juli in Berlin mit.
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© Bildnachweis Deutsche Bahn AG | Martin Busbach

Mehr elektrische Bahn
in den Regionen

Gut jeder dritte Nahverkehrszug fährt in Deutschland noch mit Dieselantrieb. Die Aufgabenträger für den Schienennahverkehr (SPNV) fordern deshalb die nächste Bundesregierung auf, die Elektrifizierung des Netzes oder doch der Züge voran zu treiben – nicht zuletzt auch im Interesse des Klimaschutzes.
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© Bildnachweis STOAG

Tram gibt Strom ab
fürs Elektroauto

Die kommunalen Straßenbahn- und U-Bahn-Betreiber in Deutschland könnten mit der Infrastruktur ihrer Stromversorgung zum wichtigen Energielieferanten für Elektro-Autos werden. Die Stadtwerke Oberhausen (Stoag) haben als erste weltweit drei Schnellladesäulen für Pkw installiert, die den „Saft“ aus dem Gleichstromnetz für die Straßenbahn in wenigen Minuten in Auto-Akkus fließen lassen.
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