Länderkonferenz Mecklenburg-Vorpommern

Wie kann eine verlässliche Finanzierung für Bus und Bahn sichergestellt werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Länderkonferenz für den Öffentlichen Personenverkehr in Mecklenburg-Vorpommern. Rund 160 Teilnehmer diskutierten mit Verkehrsminister Christian Pegel sowie weiteren Akteuren aus Politik und Verbänden über die verkehrspolitischen Herausforderungen im Land und mögliche Lösungsansätze.

Impressionen von der Länderkonferenz in Rostock

Die Bildergalerie gibt Ihnen einen Eindruck von der Länderkonferenz in Rostock.

Länderkonferenz Mecklenburg-Vorpommern

Länderkonferenz Mecklenburg-Vorpommern: Mobilität sichern und Innovationen fördern

Mecklenburg-Vorpommern steht vor großen verkehrspolitischen Herausforderungen – in den wachsenden Städten und Regionen genau wie auf dem Land. Über den konkreten Handlungsbedarf will die Initiative für eine zukunftsfähige Infrastruktur „Damit Deutschland vorne bleibt“ bei der Länderkonferenz für den Öffentlichen Personenverkehr in Mecklenburg-Vorpommern sprechen. Bei der Veranstaltung am 6. Juli 2017 im Radisson Hotel in Rostock diskutieren Politiker, Fachleute und Bürger mit Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, welche Aufgaben zu bewältigen sind und wie eine verlässliche Finanzierung für den Öffentlichen Personenverkehr im Land sichergestellt werden kann.

Politik verspricht Stärkung des öffentlichen Verkehrs | Bildnachweis: © Michael Fahrig

Politik verspricht Stärkung des öffentlichen Verkehrs

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) , Foto, bekannten sich auf der Jahrestagung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) mit klaren Aussagen zur weiteren nachhaltigen finanziellen und politischen Unterstützung des ÖPNV und des Schienengüterverkehrs in der nächsten Legislaturperiode des Deutschen Bundestages. Die Politiker versprachen in Hannover den Abbau des Sanierungsstaus, faire Wettbewerbsbedingungen für die Schiene, Planungsbeschleunigung und Ausbau der Digitalisierung.

Sechs Punkte für "Deutschland mobil 2030" | Bildnachweis: © Michael Fahrig

Sechs Punkte für „Deutschland mobil 2030“

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) setzt sich mit dem Sechs-Punkte-Programm „Deutschland Mobil 2030“ dafür ein, die Verkehrswende in Deutschland endlich zu schaffen. Um die großen Herausforderungen im Klimaschutz und bei der Luftreinhaltung zu meistern, sind aus Sicht des Verbandes im Koalitionsvertrag der kommenden Bundesregierung konkrete Maßnahmen und Ziele einer Verkehrswende zu verankern. Die sechs Punkte für Deutschland Mobil 2030:

Mobility Inside – per App durchs Land | Bildnachweis: © Michael Fahrig

Mit Mobility inside per App durchs Land

Nach bislang eher langwierigen Bemühungen für ein bundesweites Tarif- und Ticketsystem im Nah- und Fernverkehr plant die Verkehrsbranche jetzt die digitale Lösung. Schon ab 2019 will sie mit einer bundesweiten Plattform antreten, die nicht nur Fahrwege, Fahrpläne, Fahrpreise und weitere Informationen via App individuell und maßgeschneidert aufs Smartphone bringt, sondern auch die bargeldlose Bezahlung übers Konto möglich macht. „Mobility inside“ heißt das Produkt der deutschen Verkehrsunternehmen.

Aus der Steinzeit in die digitale Zukunft | Bildnachweis: © Messe München, Christian Hartlmaier / Klimaneutral mit Bussen und Bahnen | Bildnachweis: © Stadtwerke Bonn, Autor Stefanie Schwarz

Aus der Steinzeit in die digitale Zukunft

Die Lage des Schienengüterverkehrs ist aus der Sicht der Logistikbranche ernst, aber nicht hoffnungslos. Die Potenziale der digitalen Transformation könnten dem Verkehrsträger positive Impulse geben. Das ist zumindest ein Eindruck von der Fachmesse transport logistic Mitte Mai in München.