Deutschland-Tag des Nahverkehrs: ÖPNV-Branche schlägt Alarm

Deutschland-Tag des Nahverkehrs: ÖPNV-Branche schlägt Alarm

Der ÖPNV in Deutschland steuert auf gewaltige Probleme zu: Darauf machen der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen und die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ mit einem erneuten Deutschland-Tag des Nahverkehrs am 10. September aufmerksam. Im Mittelpunkt steht die Übergabe einer Resolution an Parlamentarier vor dem Berliner Reichstag. Verkehrsunternehmen aus ganz Deutschland beteiligen sich am Aktionstag.

Anlass für die erneute Auflage des Deutschland-Tages ist die nach wie vor unzureichende Finanzausstattung sowie das Auslaufen wichtiger Finanzierungsgrundlagen für den ÖPNV. Verkehrsunternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet kommen mit 62 Linienbussen nach Berlin und unterstützen den VDV bei der Übergabe der Resolution an den Bundestagsvizepräsidenten Johannes Singhammer sowie weitere Parlamentarier. Darin fordern sie die Bundespolitik auf, nach Jahren des Stillstands verlässliche Anschlussregelungen für die ÖPNV-Finanzierung zu schaffen.

Im vergangenen Jahr gab es einen ersten Deutschland-Tag des Nahverkehrs am 12. September. Damals machten 31 Verkehrsunternehmen im Rahmen von lokalen Presseterminen gleichzeitig auf die schwierige Finanzierungssituation aufmerksam. Dieses Jahr setzen der VDV und die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ ganz bewusst auf eine zentrale Aktion, um Handlungsdruck im politischen Berlin zu erzeugen.