Der Bus bewegt besser – Kampagnenstart am Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Der Bus bewegt besser – Kampagnenstart am Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Der Linienbus verbindet gleich eine Reihe von Vorzügen: Er ist flexibel einsetzbar, sichert die Mobilität in der Stadt sowie auf dem Land. Bundesweit befördern über 36.000 ÖPNV-Busse jährlich mehr als vier Milliarden Fährgäste. Damit nicht genug, ist der Bus ein wirksames und unverzichtbares Instrument zum Klimaschutz. Bereits heute leistet er einen wichtigen Beitrag, die Treibhausgasemissionen zu senken und die ambitionierten Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Und dabei werden die Einsparpotenziale bei den Emissionen noch längst nicht voll ausgeschöpft, denkt man zum Beispiel an die Möglichkeiten innovativer Antriebstechnologien. Leider wird das in der Öffentlichkeit und in der Politik häufig nur bedingt wahrgenommen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ haben daher die Kampagne „Der Bus bewegt besser“ ins Leben gerufen. Der Startschuss fiel am 16. September mit dem 4. Deutschland-Tag des Nahverkehrs. 

4. Deutschland-Tag des Nahverkehrs: Der Bus bewegt besser – und nachhaltiger

4. Deutschland-Tag des Nahverkehrs: Der Bus bewegt besser – und nachhaltiger

Mit dem 4. Deutschland-Tag des Nahverkehrs haben der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ gemeinsam mit rund 40 Verkehrsunternehmen heute Bund und Länder dazu aufgerufen, sich gerade auch vor dem Hintergrund der Klimadebatte stärker für den Öffentlichen Verkehr zu engagieren. Dabei stand der Bus im Mittelpunkt des diesjährigen Aktionstages – als tragende Säule der Mobilität und darüber hinaus als unverzichtbares Instrument für den Klimaschutz.

Busfahren ist aktiver Klimaschutz

Busfahren ist aktiver Klimaschutz

Die Vorgaben sind ambitioniert. Bis 2050 will die Bundesregierung nahezu komplett auf den Ausstoß von Treibhausgasen verzichten. Um das zu erreichen, müsste auch der Verkehr klimaneutral gestaltet werden. Fakt ist allerdings: Im Verkehrssektor sind die Emissionen seit 1990 nicht gesunken. Experten fordern daher die Verkehrswende und wollen unter anderem den Umweltverbund stärken. Als eine tragende Säule der Mobilität leistet der Bus bereits heute einen entscheidenden Beitrag.

Potenziale voll ausschöpfen

Potenziale voll ausschöpfen

Der Linienbus leistet bereits heute einen enormen Beitrag in Sachen Klimaschutz. Dabei ist das Einsparpotenzial im Bereich der Emissionen längst noch nicht ausgeschöpft. So sind neben den technisch ausgereiften und mit EURO VI-Norm äußerst abgasarmen Dieselbussen beim Linienbus bereits zahlreiche weitere Innovationen von Leichtbau über Getriebeauslegungen bis hin zu neuen Antriebsarten im täglichen Betrieb. Viele Verkehrsunternehmen setzen zudem auf batteriebetriebene Elektrobusse.

Nahverkehrstag mit breitem Medienecho

Nahverkehrstag mit breitem Medienecho

Die Busse mit der provozierenden Botschaft fielen bundesweit auf – und sorgten für ein breites Medienecho: Der 3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs, zu dem die Verkehrsunternehmen am 17. September aufgerufen hatte, und der Slogan „Ab 2019 außer Betrieb?“ wurden von vielen Redaktionen registriert und in Berichten aufgegriffen.

3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs: Verkehrsunternehmen fordern verlässliche Finanzierung

Verkehrsunter-nehmen fordern verlässliche Finanzierung

Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) steigen von Jahr zu Jahr – wie die Angebote künftig finanziert werden sollen, ist aber weiter unklar. Vor diesem Hintergrund haben der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ Bund und Länder mit dem 3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs am 17. September 2015 aufgefordert, endlich eine verlässliche Basis für die Finanzierung von Bus und Bahn zu schaffen. Verkehrsunternehmen und Verbünde in ganz Deutschland beteiligten sich am Deutschland-Tag und machten mit Aktionen vor Ort auf die zunehmend schwierige Situation in den Städten aufmerksam. Unterstützt wurde die Aktion von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die sich auch seit Beginn an als Partner der Infrastrukturinitiative engagiert.

Impressionen vom 3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Impressionen vom 3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Die Bildergalerie gibt Ihnen einen Eindruck vom Deutschland-Tag des Nahverkehrs 2015.

Bus-Demo macht Medien aufmerksam auf Investitionsstau im ÖPNV

Bus-Demo macht Medien aufmerksam auf Investitionsstau im ÖPNV

Zu einem vielseitigen Medien-Echo führte der „Deutschland-Tag des Nahverkehrs“ mit der Bus-Demo vor dem Berliner Reichstag, an der 62 Linienbusse aus allen Teilen der Bundesrepublik teilnahmen. Zahlreiche Zeitungen nahmen die Aktion der 600 deutschen Verkehrsunternehmen und der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ zum Anlass, den dramatischen Investitionsstau im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu thematisieren.

Verkehrsbetriebe verlangen mehr Geld von Schäuble

Verkehrsbetriebe verlangen mehr Geld von Schäuble

Der Sanierungsstau bei den kommunalen Verkehrsunternehmen ist groß und die künftige Finanzierung ungewiss. Im Gespräch mit Kerstin Schwenn, Redakteurin der FAZ in Berlin, hat sich Jürgen Fenske, Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen, im Vorfeld des Deutschland-Tages des Nahverkehrs zur schwierigen Situation und den Forderungen der Verkehrsbetriebe geäußert. Hier ein Nachdruck des Gesprächs aus der FAZ.

Bus-Demonstration in Berlin: Verkehrsunternehmen warnen vor „Milchmädchenrechnung“ mit schwarzer Null

Bus-Demonstration in Berlin: Verkehrs-Unternehmen warnen vor „Milchmädchen-Rechnung“ mit schwarzer Null

Mit einem eindringlichen Appell fordern die 600 öffentlichen Verkehrsunternehmen in Deutschland die Abgeordneten des Deutschen Bundestags auf, endlich eine ausreichende Finanzierung der von Verfall bedrohten Verkehrsinfrastrukturen herbeizuführen. „Wer nicht rechtzeitig investiert, läuft in eine Kostenfalle zu Lasten unserer Kinder. Wollen Sie das? Wir nicht!“, heißt es in der Resolution, die Spitzenvertreter der Branche am 10. September 2014 in Berlin Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) übergeben haben.

Offener Brief der Brandenburger Verkehrs-Unternehmen

Mit einer eigenen Aktion vor dem Potsdamer Landtag haben die Brandenburger ÖPNV-Unternehmen am Deutschland-Tag des Nahverkehrs auf die massive Unterfinanzierung des Nahverkehrs in ihrem Bundesland aufmerksam gemacht. Im Rahmen einer Bus-Demo mit 20 Bussen aus ganz Brandenburg fand die Übergabe eines offenen Briefes statt, der die zentralen Forderungen der Verkehrsunternehmen enthält.

Impressionen vom Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Impressionen vom Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie mit Impressionen von der Aktion.

NRW-Busse auf dem Weg nach Berlin

NRW-Busse auf dem Weg nach Berlin

Neun Verkehrsunternehmen aus Nordrhein-Westfalen schickten am 6. September vom Güterbahnhof der Neuss-Düsseldorfer Häfen per Güterzug Linienbusse nach Berlin. Die ungewöhnliche Fuhre ging nach Wustermark vor den Toren Berlins, wo die Havelländische Eisenbahn dann die Regie über die Zug-Entladung übernahm. In der Hauptstadt nahmen die Busse am 10. September an einer großen Bus-Demonstration vor dem Reichstag mit mehr als 60 Bussen aus ganz Deutschland teil.

Deutschland-Tag des Nahverkehrs: ÖPNV-Branche schlägt Alarm

Deutschland-Tag des Nahverkehrs: ÖPNV-Branche schlägt Alarm

Der ÖPNV in Deutschland steuert auf gewaltige Probleme zu: Darauf machen der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen und die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ mit einem erneuten Deutschland-Tag des Nahverkehrs am 10. September aufmerksam. Im Mittelpunkt steht die Übergabe einer Resolution an Parlamentarier vor dem Berliner Reichstag. Verkehrsunternehmen aus ganz Deutschland beteiligen sich am Aktionstag.

Ausgewählte Medienberichte

Zahlreiche Medien nahmen die Aktionen am Deutschland-Tag des Nahverkehrs zum Anlass für eine Berichterstattung über die Unterfinanzierung im öffentlichen Verkehr. Lesen Sie ausgewählte Veröffentlichungen.

DGB macht Dampf in Sachen Infrastruktur

DGB macht Dampf

Gleich nach der Bundestagswahl werden die neu gewählten Abgeordneten mit einem der brennendsten Themen der neuen Legislaturperiode konfrontiert – dem Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB plant dazu dezentrale Aktionen schon während der Koalitionsverhandlungen. Er unterstützt die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“.

Impressionen vom Aktionstag

Impressionen vom Aktionstag

Überall in Deutschland machten Verkehrsunternehmen und -verbünde beim Deutschland-Tag des Nahverkehrs auf den Sanierungsstau bei Bus und Bahn aufmerksam. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie mit Impressionen von den örtlichen Aktionen. 

Aktionspartner setzen gemeinsam starkes Signal

Aktionspartner setzen gemeinsam starkes Signal

Deutschlands Infrastruktur bröckelt: Auch bei Bussen und Bahnen hat die Sanierung von Anlagen, Fahrzeugen und Technik erhebliche Verspätung, weil das Geld nicht reicht. Auf diesen Sanierungsstau im Öffentlichen Personennahverkehr haben 36 Verkehrsunternehmen und -verbünde aus 31 Städten beim bundesweiten Deutschland-Tag des Nahverkehrs am 12. September 2013 hingewiesen.

Pressemitteilungen im Überblick

Mit eigenen Pressemitteilungen zum Deutschland-Tag des Nahverkehrs beleuchten die beteiligten Verkehrsunternehmen und -verbünde ihre lokale Situation. Hier finden Sie alle Pressemitteilungen.

Bundesweiter, gemeinsamer Aktionstag

Bundesweiter, gemeinsamer Aktionstag

Die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ geht mit neuem Schwung in den politischen Herbst. Ein Höhepunkt dabei ist der Deutschland-Tag des Nahverkehrs. Mit Informationsveranstaltungen und Presseterminen beleuchten die Akteure die Situation vor Ort. Sie ist bei allen lokalen Unterschieden durch ein gemeinsames Problem gekennzeichnet: Die Verkehrsunternehmen dürfen einen Großteil der zur Verfügung gestellten Gelder nur für Neubauprojekte verwenden.

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Der Sanierungsbedarf bei der Infrastruktur von Bussen und Bahnen beträgt mehr als drei Milliarden Euro.