© INFRA Dialog Deutschland GmbH | Philip Nuernberger

Planungsstau bremst Investitionen für Verkehr

Trotz reichlicher zur Verfügung stehender Mittel kommt der Infrastrukturausbau nicht voran, denn in Deutschland mangelt es an baureifen Projekten. Zudem ist der Investitionsstau längst nicht überall beseitigt: Den Kommunen fehlen Milliarden für Straßenbau und Nahverkehr. Das verdeutlichte der 4. WELT-Infrastrukturgipfel, den die Tageszeitung „DIE WELT“ gemeinsam mit der Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ und dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie am 9. November in Berlin organisiert hatte.

Der Bus bewegt besser – Kampagnenstart am Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Der Bus bewegt besser – Kampagnenstart am Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Der Linienbus verbindet gleich eine Reihe von Vorzügen: Er ist flexibel einsetzbar, sichert die Mobilität in der Stadt sowie auf dem Land. Bundesweit befördern über 36.000 ÖPNV-Busse jährlich mehr als vier Milliarden Fährgäste. Damit nicht genug, ist der Bus ein wirksames und unverzichtbares Instrument zum Klimaschutz. Bereits heute leistet er einen wichtigen Beitrag, die Treibhausgasemissionen zu senken und die ambitionierten Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Und dabei werden die Einsparpotenziale bei den Emissionen noch längst nicht voll ausgeschöpft, denkt man zum Beispiel an die Möglichkeiten innovativer Antriebstechnologien. Leider wird das in der Öffentlichkeit und in der Politik häufig nur bedingt wahrgenommen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ haben daher die Kampagne „Der Bus bewegt besser“ ins Leben gerufen. Der Startschuss fiel am 16. September mit dem 4. Deutschland-Tag des Nahverkehrs. 

4. Deutschland-Tag des Nahverkehrs: Der Bus bewegt besser – und nachhaltiger

4. Deutschland-Tag des Nahverkehrs: Der Bus bewegt besser – und nachhaltiger

Mit dem 4. Deutschland-Tag des Nahverkehrs haben der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ gemeinsam mit rund 40 Verkehrsunternehmen heute Bund und Länder dazu aufgerufen, sich gerade auch vor dem Hintergrund der Klimadebatte stärker für den Öffentlichen Verkehr zu engagieren. Dabei stand der Bus im Mittelpunkt des diesjährigen Aktionstages – als tragende Säule der Mobilität und darüber hinaus als unverzichtbares Instrument für den Klimaschutz.

Busfahren ist aktiver Klimaschutz

Busfahren ist aktiver Klimaschutz

Die Vorgaben sind ambitioniert. Bis 2050 will die Bundesregierung nahezu komplett auf den Ausstoß von Treibhausgasen verzichten. Um das zu erreichen, müsste auch der Verkehr klimaneutral gestaltet werden. Fakt ist allerdings: Im Verkehrssektor sind die Emissionen seit 1990 nicht gesunken. Experten fordern daher die Verkehrswende und wollen unter anderem den Umweltverbund stärken. Als eine tragende Säule der Mobilität leistet der Bus bereits heute einen entscheidenden Beitrag.

Potenziale voll ausschöpfen

Potenziale voll ausschöpfen

Der Linienbus leistet bereits heute einen enormen Beitrag in Sachen Klimaschutz. Dabei ist das Einsparpotenzial im Bereich der Emissionen längst noch nicht ausgeschöpft. So sind neben den technisch ausgereiften und mit EURO VI-Norm äußerst abgasarmen Dieselbussen beim Linienbus bereits zahlreiche weitere Innovationen von Leichtbau über Getriebeauslegungen bis hin zu neuen Antriebsarten im täglichen Betrieb. Viele Verkehrsunternehmen setzen zudem auf batteriebetriebene Elektrobusse.

Nahverkehrstag mit breitem Medienecho

Nahverkehrstag mit breitem Medienecho

Die Busse mit der provozierenden Botschaft fielen bundesweit auf – und sorgten für ein breites Medienecho: Der 3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs, zu dem die Verkehrsunternehmen am 17. September aufgerufen hatte, und der Slogan „Ab 2019 außer Betrieb?“ wurden von vielen Redaktionen registriert und in Berichten aufgegriffen.

3. WELT-Infrastrukturgipfel: „Ein wichtiger Baustein fehlt“

Infrastrukturgipfel: „Ein wichtiger Baustein fehlt“

„Wer investiert in die Verkehrswege unserer Städte?“ Das fragten die Tageszeitung DIE WELT und die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ beim 3. WELT-Infrastrukturgipfel am 28. September in Berlin. Die Diskussion auf dem Podium mit Mitgliedern des Bundestages sowie Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft machte deutlich: Es gibt Bewegung bei der kommunalen Infrastrukturfinanzierung, aber auch noch viel zu tun.

Impressionen vom 3. WELT-Infrastrukturgipfel

Impressionen vom 3. WELT-Infrastruktur-Gipfel

Die Bildergalerie gibt Ihnen einen Eindruck von der Veranstaltung am 28. September in Berlin.

3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs: Verkehrsunternehmen fordern verlässliche Finanzierung

Verkehrsunter-nehmen fordern verlässliche Finanzierung

Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) steigen von Jahr zu Jahr – wie die Angebote künftig finanziert werden sollen, ist aber weiter unklar. Vor diesem Hintergrund haben der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ Bund und Länder mit dem 3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs am 17. September 2015 aufgefordert, endlich eine verlässliche Basis für die Finanzierung von Bus und Bahn zu schaffen. Verkehrsunternehmen und Verbünde in ganz Deutschland beteiligten sich am Deutschland-Tag und machten mit Aktionen vor Ort auf die zunehmend schwierige Situation in den Städten aufmerksam. Unterstützt wurde die Aktion von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die sich auch seit Beginn an als Partner der Infrastrukturinitiative engagiert.

Impressionen vom 3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Impressionen vom 3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Die Bildergalerie gibt Ihnen einen Eindruck vom Deutschland-Tag des Nahverkehrs 2015.

Impressionen von der Länderkonferenz Rheinland-Pfalz

Impressionen von der Länderkonferenz Rheinland-Pfalz

Die Bildergalerie gibt Ihnen einen Eindruck von der Länderkonferenz in der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen in Mainz am 7. Juli 2015.

Mehr und schneller in die Verkehrswege investieren

Mehr und schneller in die Verkehrswege investieren

Als starkes Wirtschafts- und Exportland ist Rheinland-Pfalz auf eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Doch woher soll das dringend benötigte Geld für Erhalt und Ausbau kommen und wie lassen sich Vorhaben beschleunigen? Das diskutierte der Infrastrukturminister Roger Lewentz gemeinsam mit der CDU-Fraktionsvorsitzenden Julia Klöckner, Bundespolitikern und Fachleuten bei der Länderkonferenz Rheinland-Pfalz in Mainz.

Länderkonferenz Rheinland-Pfalz: Mobilität nachhaltig sichern

Länderkonferenz Rheinland-Pfalz: Mobilität nachhaltig sichern

Die aktuellen Diskussionen um die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs in Kommunen und Regionen prägte auch die Länderkonferenz Rheinland-Pfalz der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ prägen. In Mainz diskutierten am 7. Juli der rheinland-pfälzische Innen- und Verkehrsminister Roger Lewentz (SPD), Politiker aus Bund und Land sowie Fachleute und Bürger über den Erhalt und Ausbau der Verkehrswege.

„Jetzt ist der Norden dran“

„Jetzt ist der Norden dran“

Die Politik hat das Thema Verkehrsinfrastruktur wiederentdeckt. Sie fängt an, den Sanierungsstau abzubauen. „Jede Baustelle mehr zeigt: Der Bund hat verstanden“, erklärte Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann (Foto) in der Länderkonferenz Niedersachsen der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“. Landesverkehrsminister Olaf Lies machte deutlich, dass Milliarden-Beträge nicht nur für den Substanzerhalt von Verkehrswegen erforderlich sind, sondern auch Aus- und Neubau erforderlich ist.

Impressionen von der Länderkonferenz Niedersachsen

Impressionen von der Länderkonferenz Niedersachsen

Die Bildergalerie gibt Ihnen einen Eindruck von der Länderkonferenz im Sparkassen-Forum in Hannover am 11. März 2015

Bürger sagen Ihre Meinung

Bürger sagen Ihre Meinung

Die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ hat 2014 den Dialog mit den Bürgern gesucht. Mit Erfolg: Mehr als 550 gute Ideen für eine bessere Infrastruktur gingen aus der Bevölkerung ein. Sie zeigen, wie wichtig den Menschen gute Verkehrswege sind.

Impressionen von der Länderkonferenz in Frankfurt

Impressionen von der Länderkonferenz in Frankfurt

Die Bildergalerie gibt Ihnen einen Eindruck von der Länderkonferenz in Frankfurt.

Interview: Bund muss Verantwortung wahrnehmen

Interview: Bund muss Verantwortung wahrnehmen

Der Sanierungsbedarf im verkehrsreichen Bundesland Hessen ist groß. Im Interview erklärt Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, wo investiert werden muss und warum ein leistungsfähiges ÖPNV-System benötigt wird.

Hessens Infrastruktur sichern

Hessens Infrastruktur sichern

Hessen ist eine wichtige Drehscheibe für den nationalen und internationalen Verkehr. Bei der Länderkonferenz Hessen am 12. November im Kongresshaus der Messe Frankfurt diskutierten mehr als 200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Bevölkerung mit dem hessischen Wirtschafts- und Verkehrsminister darüber, was passieren muss, damit das Land seiner Schlüsselrolle künftig gerecht werden kann.

Bus-Demo macht Medien aufmerksam auf Investitionsstau im ÖPNV

Bus-Demo macht Medien aufmerksam auf Investitionsstau im ÖPNV

Zu einem vielseitigen Medien-Echo führte der „Deutschland-Tag des Nahverkehrs“ mit der Bus-Demo vor dem Berliner Reichstag, an der 62 Linienbusse aus allen Teilen der Bundesrepublik teilnahmen. Zahlreiche Zeitungen nahmen die Aktion der 600 deutschen Verkehrsunternehmen und der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ zum Anlass, den dramatischen Investitionsstau im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu thematisieren.

Verkehrsbetriebe verlangen mehr Geld von Schäuble

Verkehrsbetriebe verlangen mehr Geld von Schäuble

Der Sanierungsstau bei den kommunalen Verkehrsunternehmen ist groß und die künftige Finanzierung ungewiss. Im Gespräch mit Kerstin Schwenn, Redakteurin der FAZ in Berlin, hat sich Jürgen Fenske, Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen, im Vorfeld des Deutschland-Tages des Nahverkehrs zur schwierigen Situation und den Forderungen der Verkehrsbetriebe geäußert. Hier ein Nachdruck des Gesprächs aus der FAZ.

Minister Dobrindt: Schwarze Null wichtiger als mehr Geld für den Verkehr

Minister Dobrindt: Schwarze Null wichtiger als mehr Geld für den Verkehr

In der Bundesregierung besteht wenig Neigung, für die Sanierung vom Verfall bedrohter Verkehrsinfrastrukturen in größerem Umfang zusätzliche Investitionsmittel aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung zu stellen. Das zeigten Äußerungen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Finanzsstaatssekretär Werner Gatzer auf dem 2. WELT-Infrastrukturgipfel, den die Tageszeitung gemeinsam mit der Infrastruktur-Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ in Berlin ausgerichtet hatte.

Bus-Demonstration in Berlin: Verkehrsunternehmen warnen vor „Milchmädchenrechnung“ mit schwarzer Null

Bus-Demonstration in Berlin: Verkehrs-Unternehmen warnen vor „Milchmädchen-Rechnung“ mit schwarzer Null

Mit einem eindringlichen Appell fordern die 600 öffentlichen Verkehrsunternehmen in Deutschland die Abgeordneten des Deutschen Bundestags auf, endlich eine ausreichende Finanzierung der von Verfall bedrohten Verkehrsinfrastrukturen herbeizuführen. „Wer nicht rechtzeitig investiert, läuft in eine Kostenfalle zu Lasten unserer Kinder. Wollen Sie das? Wir nicht!“, heißt es in der Resolution, die Spitzenvertreter der Branche am 10. September 2014 in Berlin Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) übergeben haben.

Offener Brief der Brandenburger Verkehrs-Unternehmen

Mit einer eigenen Aktion vor dem Potsdamer Landtag haben die Brandenburger ÖPNV-Unternehmen am Deutschland-Tag des Nahverkehrs auf die massive Unterfinanzierung des Nahverkehrs in ihrem Bundesland aufmerksam gemacht. Im Rahmen einer Bus-Demo mit 20 Bussen aus ganz Brandenburg fand die Übergabe eines offenen Briefes statt, der die zentralen Forderungen der Verkehrsunternehmen enthält.

Impressionen vom Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Impressionen vom Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie mit Impressionen von der Aktion.

NRW-Busse auf dem Weg nach Berlin

NRW-Busse auf dem Weg nach Berlin

Neun Verkehrsunternehmen aus Nordrhein-Westfalen schickten am 6. September vom Güterbahnhof der Neuss-Düsseldorfer Häfen per Güterzug Linienbusse nach Berlin. Die ungewöhnliche Fuhre ging nach Wustermark vor den Toren Berlins, wo die Havelländische Eisenbahn dann die Regie über die Zug-Entladung übernahm. In der Hauptstadt nahmen die Busse am 10. September an einer großen Bus-Demonstration vor dem Reichstag mit mehr als 60 Bussen aus ganz Deutschland teil.

Länderkonferenz Bayern: Nicht mehr reden, endlich handeln

Länderkonferenz Bayern: Nicht mehr reden, endlich handeln

Mit wachsender Ungeduld nehmen Wirtschaftsvertreter und Landespolitiker den täglich weiter anschwellenden Sanierungsstau bei der Verkehrsinfrastruktur wahr. Die Zeit des Redens sei vorbei, jetzt müsse endlich gehandelt werden, hieß es auf der Länderkonferenz Bayern der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ am 16. Juli in München.

Deutschland-Tag des Nahverkehrs: ÖPNV-Branche schlägt Alarm

Deutschland-Tag des Nahverkehrs: ÖPNV-Branche schlägt Alarm

Der ÖPNV in Deutschland steuert auf gewaltige Probleme zu: Darauf machen der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen und die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ mit einem erneuten Deutschland-Tag des Nahverkehrs am 10. September aufmerksam. Im Mittelpunkt steht die Übergabe einer Resolution an Parlamentarier vor dem Berliner Reichstag. Verkehrsunternehmen aus ganz Deutschland beteiligen sich am Aktionstag.

Impressionen von der Länderkonferenz in München

Impressionen von der Länderkonferenz in München

In unserer Bildergalerie im Internet können Sie sich einen Eindruck von der Länderkonferenz in München verschaffen.

Hamburg braucht mehr Geld für Verkehrswege

Hamburg braucht mehr Geld für Verkehrswege

Die wachsende Metropolregion Hamburg mit derzeit rund fünf Millionen Einwohnern leidet zunehmend unter der Unterfinanzierung ihrer Verkehrsinfrastruktur. In der Länderkonferenz Hamburg der Infra Dialog Deutschland am 19. Juni machte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz vor rund 250 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Bevölkerung deutlich, dass der Bund für dringend notwendige Verkehrsinvestitionen mehr Geld auf den Tisch legen muss als die für die laufende Legislaturperiode geplanten 5 Milliarden Euro.

Bilder zum hanseatischen Austausch

Bilder zum hanseatischen Austausch

In unserer Bildergalerie im Internet können Sie sich einen Eindruck von der Länderkonferenz in Hamburg verschaffen.

Länderkonferenzen setzen auf Dialog vor Ort

Länderkonferenzen setzen auf Dialog vor Ort

Die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ setzt ihr Engagement für eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur seit dem Frühjahr mit einem neuen Schwerpunkt fort: Sie geht mit Länderkonferenzen in die Bundesländer und Stadtstaaten, wo die Auswirkungen einer mangelhaften Verkehrsinfrastruktur täglich spürbar sind. In diesem Jahr haben Länderkonferenzen in Bremen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Bayern und Hessen stattgefunden. Die nächsten Termine folgen im Frühjahr 2015.

Zwischen Sanierungsstau und Verkehrsinfarkt

Zwischen Sanierungsstau und Verkehrsinfarkt

Ob beim Güter- oder Personenverkehr: Straßen und Schienen in Nordrhein-Westfalen stoßen immer mehr an ihre Kapazitätsgrenzen. Bei der Länderkonferenz Nordrhein-Westfalen der Infra-Dialog am 10. April diskutierten rund 200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Bevölkerung mit NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und VDV-Präsident Jürgen Fenske darüber, wie das Land vor dem Verkehrsinfarkt bewahrt werden kann.

Impressionen zur Länderkonferenz NRW

Impressionen zur Länderkonferenz NRW

In unserer Bildergalerie können Sie sich einen Eindruck von der Länderkonferenz in Düsseldorf verschaffen.

Akteure fordern solidarische Lösung

Akteure fordern solidarische Lösung

Mit der Länderkonferenz Baden-Württemberg am 4. April ist der regionale Dialog über die Zukunft der Infrastruktur in die zweite Runde gegangen. Mehr als 150 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Verbänden sowie interessierte Bürger diskutierten bei der Veranstaltung in der IHK Ulm, wie eine solide Grundlage für die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur geschaffen werden kann.

Eindrücke vom Austausch in Ulm

Eindrücke vom Austausch in Ulm

In unserer Bildergalerie können Sie sich einen Eindruck von der Länderkonferenz in Ulm verschaffen.

Runder Tisch zur Infrastruktur

Runder Tisch zur Infrastruktur

Bei den Verkehrswegen in Nordrhein-Westfalen gibt es einen enormen Sanierungsbedarf. Fachleute aus Verkehrsunternehmen und Institutionen diskutierten bei einem Runden Tisch zur Infrastruktur darüber, wie die Situation verbessert werden kann.

Diskussion über die Zukunft des Hinterlandverkehrs

Diskussion über die Zukunft des Hinterlandverkehrs

Mit der Länderkonferenz Bremen startete am 25. März der Dialog über die Zukunft der Infrastruktur in den Bundesländern und Stadtstaaten. Rund 100 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Verbänden sowie interessierte Bürger diskutierten bei der Veranstaltung im Bremer Ratskeller, welche Auswirkungen der wachsende Güterverkehr der Bremischen Häfen auf die Verkehrswege im Seehafenhinterland und auf die Lebensqualität der Menschen hat. 

NRW-Schienenwege am Limit

NRW-Schienenwege am Limit

Der Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen steht vor großen Herausforderungen: Den Stadt-, Straßen- und U-Bahnen fehlen in den kommenden Jahren 1,1 Milliarden Euro für dringende Sanierungsmaßnahmen. Viele Linien des Öffentlichen Personennahverkehrs in Großstädten fahren bereits an der Belastungs- und Kapazitätsgrenze. Angesichts dieser Situation setzen das NRW-Verkehrsministerium, die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ und die Nahverkehrsunternehmen ein gemeinsames Zeichen: Sie wollen die Probleme in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit rücken und schickten als sichtbares Signal jetzt zehn Loks auf die Schiene, die von der DB Regio NRW im Design der Initiative beklebt wurden.

Impressionen vom Auftakt in Bremen

Impressionen vom Auftakt in Bremen

In unserer Bildergalerie können Sie sich einen Eindruck von der Länderkonferenz in Bremen verschaffen.

Ihre Ideen sind gefragt!

Ihre Ideen sind gefragt!

Max, der Mobilisator, ist immer auf Tour für eine bessere Infrastruktur – und das auch im Internet. Auf der Seite www.infra-dialog.de macht das Gesicht der Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ für die Sanierung im Land mobil und fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Ideen einzubringen. 

Runder Tisch der Infrastrukturfinanzierung

„Instandhaltung war für die Politik nie so relevant wie Neubau“

Woher kommt das Geld?

Woher kommt das Geld?

„Woher kommt das Geld für die Reparatur der Verkehrsinfrastruktur?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Parlamentarischen Abends des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und des NRW-Verkehrsministeriums in Berlin. Das zentrale Thema: die Auswirkungen der seit Jahren unterfinanzierten Infrastruktur für Straße, Schiene und den kommunalen ÖPNV.

Ausgewählte Medienberichte

Zahlreiche Medien nahmen die Aktionen am Deutschland-Tag des Nahverkehrs zum Anlass für eine Berichterstattung über die Unterfinanzierung im öffentlichen Verkehr. Lesen Sie ausgewählte Veröffentlichungen.

DGB macht Dampf in Sachen Infrastruktur

DGB macht Dampf

Gleich nach der Bundestagswahl werden die neu gewählten Abgeordneten mit einem der brennendsten Themen der neuen Legislaturperiode konfrontiert – dem Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB plant dazu dezentrale Aktionen schon während der Koalitionsverhandlungen. Er unterstützt die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“.

Impressionen vom Aktionstag

Impressionen vom Aktionstag

Überall in Deutschland machten Verkehrsunternehmen und -verbünde beim Deutschland-Tag des Nahverkehrs auf den Sanierungsstau bei Bus und Bahn aufmerksam. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie mit Impressionen von den örtlichen Aktionen. 

Aktionspartner setzen gemeinsam starkes Signal

Aktionspartner setzen gemeinsam starkes Signal

Deutschlands Infrastruktur bröckelt: Auch bei Bussen und Bahnen hat die Sanierung von Anlagen, Fahrzeugen und Technik erhebliche Verspätung, weil das Geld nicht reicht. Auf diesen Sanierungsstau im Öffentlichen Personennahverkehr haben 36 Verkehrsunternehmen und -verbünde aus 31 Städten beim bundesweiten Deutschland-Tag des Nahverkehrs am 12. September 2013 hingewiesen.

Pressemitteilungen im Überblick

Mit eigenen Pressemitteilungen zum Deutschland-Tag des Nahverkehrs beleuchten die beteiligten Verkehrsunternehmen und -verbünde ihre lokale Situation. Hier finden Sie alle Pressemitteilungen.

Bundesweiter, gemeinsamer Aktionstag

Bundesweiter, gemeinsamer Aktionstag

Die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ geht mit neuem Schwung in den politischen Herbst. Ein Höhepunkt dabei ist der Deutschland-Tag des Nahverkehrs. Mit Informationsveranstaltungen und Presseterminen beleuchten die Akteure die Situation vor Ort. Sie ist bei allen lokalen Unterschieden durch ein gemeinsames Problem gekennzeichnet: Die Verkehrsunternehmen dürfen einen Großteil der zur Verfügung gestellten Gelder nur für Neubauprojekte verwenden.

3.000.000.000

Der Sanierungsbedarf bei der Infrastruktur von Bussen und Bahnen beträgt mehr als drei Milliarden Euro. 

Ein Gipfel für die Infrastruktur

Ein Gipfel für die Infrastruktur

Die Infrastruktur in Deutschland leidet massiv. Das ist bekannt. Es bleibt die Frage, wie wir die vielfältigen Probleme in den Griff bekommen. Auf der Suche nach Antworten haben sich am 16. Mai führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen des WELT-Infrastrukturgipfels in Berlin getroffen. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Tageszeitung DIE WELT und der neu gegründeten Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“.