Sechs Punkte für "Deutschland mobil 2030" | Bildnachweis: © Michael Fahrig

Sechs Punkte für „Deutschland mobil 2030“

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) setzt sich mit dem Sechs-Punkte-Programm „Deutschland Mobil 2030“ dafür ein, die Verkehrswende in Deutschland endlich zu schaffen. Um die großen Herausforderungen im Klimaschutz und bei der Luftreinhaltung zu meistern, sind aus Sicht des Verbandes im Koalitionsvertrag der kommenden Bundesregierung konkrete Maßnahmen und Ziele einer Verkehrswende zu verankern. Die sechs Punkte für Deutschland Mobil 2030:

1. Kommunalen ÖPNV stärken durch:

  • Ein Programm zur Auflösung des Sanierungsstaus in Höhe von 4,6 Mrd. €
  • Verdoppelung der Mittel nach dem Bundes-GVFG und Dynamisierung der Mittel
  • Wiedereinführung der Busförderung zur Stabilisierung des ÖPNV im ländlichen Raum

2. Erhaltungs- und Wachstumsinvestitionen fürs Schienennetz zur Umsetzung des BVWP 2030 erhöhen

3. Wettbewerbsnachteile für den Schienengüterverkehr beseitigen durch:

  • Netzinvestitionen und Elektrifizierung von Strecken
  • Entlastung bei den Trassenentgelten
  • Beseitigungen von Kostenbelastungen bei den Energiesteuern

4. Entwicklung einer nationalen Mobilitätsplattform

5. Smart mobility und Digitalisierung zur Verknüpfung der Verkehrsträger

6. Fortsetzung der Förderung für Elektromobilität beim Bus und der Ladeinfrastruktur

VDV-Präsident Jürgen Fenske auf der Jahrestagung des Verbandes in Hannover: „Wer wirklich mehr öffentlichen Personenverkehr und mehr Güter auf die Schiene bringen will, der muss Farbe bekennen und in der neuen Bundesregierung die Weichen in die richtige Richtung stellen.“ André Neiß, Vorstandsvorsitzender der ÜSTRA und Gastgeber der VDV-Jahrestagung, ergänzte: „Die Klimaschutzziele 2030 und die städtischen Probleme bei der Luftreinhaltung sind mit einer Veränderung des Modal Split zugunsten umweltfreundlicher Verkehrsträger möglich. Im städtischen Nahverkehr bedeutet das Kapazitätsausbau und, wo es nötig ist, Modernisierung.“

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