Bildnachweis Keyvisual: © MAN Nutzfahrzeuge, Bildnachweis Newsletter: © Energiepark Mainz, Autor Erich Malter

Neue Bundesförderung für Wasserstoff-Antriebe

Batteriebus oder Brennstoffzellenbus mit Strom aus Wasserstoff? Oder beides? Eine der zentralen Fragen der Elektromobilität für Linienbusse ist noch unbeantwortet. Das Bundesverkehrsministerium hat jetzt einen 250 Millionen Euro schweren Fördertopf für Forschungs- und Entwicklungsprojekte für Brennstoffzellenfahrzeuge im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für den Zeitraum 2017 bis 2019 bereitgestellt.

Grünes Licht für den Verkehrswegeplan | Bildnachweis: © BMVI

Grünes Licht für den Verkehrswegeplan

Noch rechtzeitig vor dem Beginn des Bundestagswahljahres 2017 hat die Große Koalition Anfang Dezember den Bundesverkehrswegeplan 2030 im Bundestag auf den Weg gebracht. Über tausend Projekte mit einem Investitionsaufwand von 270 Milliarden Euro stehen im Programm. Was davon realisiert wird, hängt in den nächsten Jahren an der jeweiligen Kassenlage des Bundes. Reichlich Kritik gab es von der Opposition.

Mit Nutzerfinanzierung den Investitionsstau abbauen | Bildnachweis: © Bildnachweis Stockberg | Foto Peter Hübner

Mit Nutzer-finanzierung den Investitionsstau abbauen

Dipl.-Ing. Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Vorstandsmitglied des Strabag-Konzerns, plädiert im Interview für Nutzerfinanzierungen der Verkehrsinfrastruktur. So könnte der Investitionsstau kontinuierlich und unabhängig vom öffentlichen Haushaltsrecht abgebaut werden.

© Deutsche Bahn AG | Uwe Miethe

Gesucht: Engagierte Politiker für mehr Bahn

Die acht deutschen Verbände des Eisenbahn- und Verkehrssektors treten mit einer Stimme gemeinsam für eine „Verkehrswende“ mit besseren politischen Rahmenbedingungen im Schienenverkehr ein. Sie fordern die nächste Bundesregierung auf, die Weichen für erfolgreiche und nachhaltige Mobilität und Logistik per Bahn zu stellen. Das Papier bezieht klare Positionen für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf und die Programme der Parteien.

© Navya | Pierre Salomv - "Aishuu"

Autonomer Abschied vom Individualverkehr

Für die Zukunft von Mobilität und Logistik bleiben der Erhalt und der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ein zentrales Thema – trotz fantasievoller Visionen von der „Digitalisierung“. Deutlich wurde das auf einer Konferenz „Logistik & Mobilität“ der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ in der Frankfurter Messe.

Bildnachweis: Stadt Ludwigshafen

Bund-Länder-Finanzen: Kein sicheres Geld für Kommunen

Böse Überraschung für Städte, Gemeinden und Landkreise: Bund und Länder haben sich nach jahrelangem Tauziehen auf den neuen Finanzausgleich geeinigt – zulasten der Kommunen: „Entflechtungsmittel“ vom Bund, bislang jährlich zweckgebunden 1,33 Milliarden Euro für den Ausbau kommunaler Verkehrsinfrastrukturen, wird es ab 2020 nicht mehr geben. 

Bildnachweis: KVB

VDV-Präsident Fenske: Zukunft nur mit stetigem Mittelfluss

Jürgen Fenske erwartet von den Ländern, dass sie den Kommunen auch nach der Neuordnung des Bund-Länder-Finanzausgleiches zweckgebunden und stetig Mittel für den Verkehrswege-Ausbau zur Verfügung stellen. Der Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und Vorstandschef der Kölner Verkehrsbetriebe im Interview.

Bahnbranche zwischen Euphorie und Realismus

Bahnbranche zwischen Euphorie und Realismus

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat auf der Bahntechnikmesse Innotrans in Berlin ein hohes Lied auf die Schiene angestimmt. Sie sei „Innovationsverkehrsträger Nummer 1“. Die Branche nahm es zur Kenntnis – und nutzte die Gelegenheit, einmal mehr von der Politik die Grundlagen für einen fairen Wettbewerb zu fordern.

Infrastruktur bröckelt weiter | Bildnachweis: © Infra Dialog Deutschland GmbH

Trotz Verkehrswegeplan: Infrastruktur bröckelt weiter

Kaum vorstellbare Milliardensummen sollen durch den neuen Bundesverkehrswegeplan landauf, landab in die maroden Verkehrsinfrastrukturen fließen, doch die Gelder kommen heute schon kaum an, weil es nur wenig baureife Projekte gibt. So kletterte der Bröckel-Index, der den volkswirtschaftlichen Verlust an Schienen, Straßen, Brücken und Tunnel notiert, in der ersten Jahreshälfte unaufhörlich weiter – um mehr als zwei Milliarden Euro auf über 53 Milliarden Euro.

Dekarbonisierung | Bildnachweis: © Stiftung Mercator

Dekarbonisierung – der Schlüssel zur Mobilität der Zukunft

Der Verkehrssektor belastet die Umwelt heute mit annähernd derselben Menge an Treibhausgasen wie 1990. In Deutschland sind das über 160 Millionen Tonnen im Jahr. Die Verkehrswende hat zum Ziel, Verkehr bis zum Jahr 2050 klimaneutral, also ohne Emissionen, zu gestalten. Das geht nicht ohne einen gesamtgesellschaftlichen Konsens, sagt Christian Hochfeld, Direktor der neu geschaffenen Initiative Agora Verkehrswende, einer Initiative der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation.

Bildnachweis: Wehrhahnlinie © Stadt Düsseldorf, Ingo Lammert

Verkehrswegefinanzierung im Politik-Stress

Das Ringen von Bund und Ländern um eine auskömmliche Verkehrsinfrastrukturfinanzierung kommt nicht von der Stelle. Das ergebnislose Gipfeltreffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen ließ die Zukunft der Entflechtungsmittel, die Fortführung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) und die Verteilung der Regionalisierungsmittel weiter offen.

Bildnachweis: BVWP © Deutsche Bahn Mediathek

BVWP 2030: Viele Pläne, wenig Geld

Der im März von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgelegte Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans mit dem Zielhorizont 2030 (BVWP 2030) steht vor der nächsten Diskussionsrunde: Am 2. Mai endet die sechswöchige Frist der Bürgerbeteiligung. Bereits im Vorfeld ist klar, dass beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur wieder viele Wünsche offenbleiben. Dobrindts Entwurf macht deutlich, dass weiter eine erhebliche Unterfinanzierung von Straßen, Schienen und Wasserstraßen droht.

Bröckel-Index zeigt drastischen Wertverlust

Bröckel-Index zeigt drastischen Wertverlust

Die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland ist Teil des Volksvermögens. Da ihre Instandhaltung seit Jahren drastisch unterfinanziert ist, hat dieses Vermögen allein seit 2005 mehr als 51 Milliarden Euro an Wert verloren. Mit einem Verschleißbarometer, dem „Bröckel-Index“, macht die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ diese nachhaltige Vernachlässigung des wertvollen Volksvermögens „Infrastruktur“ jetzt sichtbar.

Großes Medienecho zum „Bröckel-Index“

Großes Medienecho zum „Bröckel-Index“

Mit einem Verschleißbarometer macht die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ den dramatischen Verlust des Volksvermögens „Infrastruktur“ jetzt sichtbar, der allein seit 2005 mehr als 51 Milliarden Euro beträgt. Deutschlandweit berichteten Tages- und Fachmedien über die Vorstellung dieses „Bröckel-Index“ mit begleitendem Flashmob in Berlin im Vorfeld der Sonder-Verkehrsministerkonferenz am 23. Februar.

Uneinigkeit über Autobahn-Ausbau

Uneinigkeit über Autobahn-Ausbau

Die zahlreichen Konflikte zwischen Bund und Ländern sind um ein ungelöstes Problem reicher. Die Pläne von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), mit einer neu zu gründenden Bundesautobahngesellschaft zentral den überfälligen Schnellstraßen-Ausbau zu forcieren, sind vorerst am einstimmigen Nein der 16 Länderverkehrsminister gescheitert.

Streit um die Regionalisierungsmittel

Streit um die Regionalisierungs-mittel

Ratlos beobachtet die Verkehrspolitik in Bund und Ländern den Streit der Ministerpräsidenten um die angemessene Verteilung der Regionalisierungsmittel für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Offen ist derzeit, ob bis zum Jahresbeginn 2016 der Kompromiss gefunden wird, nach welchem Schlüssel die vom Bund avisierten 8 Milliarden Euro verteilt werden.

Aktive Bürgerbeteiligung im Hafenhinterland

Aktive Bürgerbeteiligung im Hafenhinterland

Sinn und Zweck größerer Infrastrukturprojekte werden von den betroffenen Bürgern häufig nicht infrage gestellt. Sie wollen aber dazu gehört und eingebunden werden. Im Dialogforum Schiene Nord wurde das erstmals praktisch umgesetzt. Dank des Forums konnte die jahrzehntelange kontroverse Diskussion um die sogenannte Y-Trasse für den Seehafen-Hinterlandverkehr von Hamburg und Bremen jetzt beendet werden.

Fehlende Expertise verlängert Sanierungsstau

Fehlende Expertise verlängert Sanierungsstau

Die wachsende Bereitschaft der Politik, in den Erhalt der Verkehrsinfrastrukturen zu investieren, ist allenfalls ein erster Schritt zur Auflösung der Sanierungsstaus. Experten sehen erhebliche Probleme, Projekte zügig umzusetzen. Und vor dem Hintergrund der Flüchtlingswelle warnen sie Regierungen und Parlamente vor der Versuchung, in den Verkehrsetats wieder den Rotstift anzusetzen.

Mehr Planungssicherheit und Effizienz in den Kommunen

Mehr Planungssicherheit und Effizienz in den Kommunen

Der ehemalige Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) warnt davor, den Nachholbedarf bei der Sanierung der Verkehrsinfrastruktur zu unterschätzen. Er verweist im Interview mit INFRA-Dialog auf die Finanzierungs- und Realisierungsvorschläge der nach ihm benannten Expertenkommission.

Wende in der Verkehrsfinanzierung weiterhin stark umkämpft

Wende in der Verkehrsfinan-zierung weiterhin stark umkämpft

Auch nach der überraschenden Zusage des Bundes, das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) über 2019 hinaus fortzusetzen und zugleich den Ländern erhöhte Regionalisierungsmittel für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) anzukündigen, gibt es weiter politischen Streit um die Mittel für Verkehr. So am Mittwoch im Bundesrat: Die Länder sind uneins über die Verteilung der SPNV-Gelder des Bundes.

Regionalisierungsmittel: Bundesrat vs. Bundestag

Regionalisierungs-mittel: Bundesrat vs. Bundestag

Der Konflikt zwischen Bund und Ländern um die Fortführung und Höhe der Regionalisierungsmittel des Bundes für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) schwelt weiter. Die Beratungen des am 9. September einberufenen Vermittlungsausschusses von Bundesrat und Bundestag wurden ergebnislos vertagt. Nun soll eine Arbeitsgruppe Möglichkeiten für einen Kompromiss im Streit um die Kostenverteilung zwischen Bund und Ländern ausloten.

Länder suchen neue Wege für Fernstraßen-Finanzierung

Länder suchen neue Wege für Fernstraßen-Finanzierung

Eine von den Länderverkehrsministern eingesetzte Kommission „Bodewig II“ tritt an, um die Vielzahl der in den letzten Monaten in den unterschiedlichsten Gremien geäußerten Ideen zur Finanzierung und der Organisation von Erneuerung und Ausbau des Bundesfernstraßennetzes zu kanalisieren und zu bewerten.

Rettet Bus & Bahn: ver.di übergibt mehr als 38.600 Unterschriften

Rettet Bus & Bahn: ver.di übergibt mehr als 38.600 Unterschriften

Mehr als 38.600 Unterschriften für eine bedarfsgerechte Finanzierung des Nahverkehrs haben Mitglieder der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in den vergangenen Wochen gesammelt. Ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle übergab die im Rahmen der Aktion „Rettet Bus & Bahn“ gesammelten Unterschriften an Werner Gatzer, Finanzstaatssekretär im Bundesfinanzministerium.

Bundesrechnungshof fordert mehr Investitionen

Bundesrechnungshof fordert mehr Investitionen

Der Sanierungsstau bei den deutschen Verkehrswegen ist nach wie vor dramatisch. Vor diesem Hintergrund forderte jetzt auch der Präsident des Bundesrechnungshofs, Kay Scheller, verstärkte Investitionen der Bundesregierung in den Erhalt der Straßen. Ihr Zustand sei „besorgniserregend“.

Bund-Länder-Streit um Finanzen bringt Nahverkehr in Not

Bund-Länder-Streit um Finanzen bringt Nahverkehr in Not

Mit dem harten, immer noch offenen Ringen um die Reform der Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern hängt auch die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs weiter in der Schwebe. Zwar streitet die Politik vordergründig um die Verteilung der Steuermilliarden – doch weiter ungelöst sind damit auch die dringend notwendigen Anschlussfinanzierungen für Erhalt und Ausbau der kommunalen Verkehrsinfrastruktur.

Rettet Bus & Bahn: Verdi-Aktionstag für den Nahverkehr

Rettet Bus & Bahn: Verdi-Aktionstag für den Nahverkehr

Gemeinsame Aktion für einen besseren Nahverkehr: „Rettet Bus & Bahn“ – das war das Motto eines Aktionstages, zu dem die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gemeinsam mit Verkehrsunternehmen und Kommunen am 23. Juni aufgerufen hatte. Anlass war das erneute Scheitern der Verhandlungsrunde um den Bund-Länder-Finanzausgleich in der Vorwoche, mit dem auch die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs auf Schiene und Straße ungewiss bleibt.

Eine Sternstunde der deutschen Verkehrspolitik

Eine Sternstunde der deutschen Verkehrspolitik

Seit 1971 werden mit dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) der Ausbau der Infrastruktur des Öffentlichen Personennahverkehrs und dessen Fahrzeuge sowie der kommunale Straßenbau gefördert. Bis zum Jahr 2015 sind dafür über 75 Milliarden Euro aufgewendet worden. Bei einer Förderquote von etwa 60 Prozent entspricht dies einem Investitionsvolumen von rund 125 Milliarden Euro.

Bahnknoten Köln: Ein zu eng gewordenes Korsett

Bahnknoten Köln: Ein zu eng gewordenes Korsett

Der Bahnknoten Köln zählt zu den zentralen Verkehrspunkten in Deutschland – aber auch zu den größten Engpässen im nationalen und europäischen Eisenbahnnetz. Bei einer Kölner Bahnknoten-Konferenz forderten Experten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden den Ausbau der Infrastruktur. Dafür gibt es detaillierte Konzepte, doch das Geld fehlt. Auf rund zwei Milliarden Euro summieren sich die für die Wirtschaftsregion lebenswichtigen Investitionsvorhaben.

Verkehrsminister wollen mehr Geld für Infrastruktur

Verkehrsminister wollen mehr Geld für Infrastruktur

Für die Verkehrsminister der 16 Bundesländer ist die nachhaltige Finanzierung der Infrastruktur ein „Dauerthema“. Auf der Verkehrsministerkonferenz (VMK) in Rostock machten die Politiker deutlich, dass sie einerseits vom Bund mehr Mittel und mehr Kreativität bei der Suche nach Geldquellen erwarten. Andererseits wollen sie auch prüfen, ob die Nutzer der Verkehrswege stärker zur Kasse gebeten werden können.

Bund gibt mehr Geld für Infrastruktur-Sanierung

Bund gibt mehr Geld für Infrastruktur-Sanierung

Mehr Geld für die Kommunen, mehr Mittel für die Verkehrsinfrastruktur: die Bundesregierung will die hohen Steuereinnahmen aus der anhaltend guten Wirtschaftslage in Deutschland zu einem milliardenschweren Investitionsprogramm nutzen, mit dem auch ein erster Abbau des Sanierungsstaus bei der Verkehrsinfrastruktur geplant ist. Allerdings sind die veranschlagten Summen noch weit vom errechneten Bedarf entfernt.

„Es geht nicht immer höher, schneller, weiter“

Interview mit Minister Christian Pegel: „Es geht nicht immer höher, schneller, weiter“

Seit Jahresbeginn ist Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, neuer Vorsitzender der Konferenz der 16 Landesverkehrsminister. Im Interview mit der Infrastruktur-Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ zeigt der 41 Jahre alte SPD-Politiker Probleme und Perspektiven der Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland auf.

Kölner Bahnknoten-Konferenz

Kölner Bahnknoten-Konferenz

Unter der Fragestellung „Wirtschaftsregion Rheinland auf dem Abstellgleis?“ veranstalten der für den Schienenpersonennahverkehr in den Verkehrsverbünden Aachen und Rhein-Sieg zuständige Zweckverband Nahverkehr Rheinland und die Industrie- und Handelskammer Köln am 27. April 2015 eine mit zahlreichen Experten besetzte Fachtagung.

Interview: Kommunen fordern Masterplan

Interview: Kommunen fordern Masterplan

Die Finanzlage vieler Städte und Gemeinden in Deutschland ist nach wie vor angespannt. Geld fehlt an allen Ecken und Enden, auch für den Erhalt und Ausbau der kommunalen Infrastruktur. Deshalb fordern die Kommunen jetzt einen „Masterplan öffentliche Infrastruktur“. Im Interview erklärt Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, wie ernst die Haushaltssituation ist und wie der Masterplan Abhilfe schaffen soll.

Breites Bündnis mahnt beim Bund mehr Geld für Bahn-Nahverkehr an

Breites Bündnis mahnt beim Bund mehr Geld für Bahn-Nahverkehr an

Im seit Monaten schwelenden Streit zwischen Bund und Ländern um die Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) durch „Regionalisierungsmittel“ des Bundes hat sich ein breites politisches Bündnis aus Landesregierungen, Gewerkschaften und Verkehrsunternehmen gebildet. Es fordert den Bund auf, in angemessenem Umfang seine grundgesetzlich verankerte Zahlungsverpflichtung zu erfüllen.

Bahn und Bund stocken Mittel für das Schienennetz auf

Bahn und Bund stocken Mittel für das Schienennetz auf

Der Abbau des Sanierungsstaus in der deutschen Verkehrsinfrastruktur kommt einen Schritt voran. Für den Erhalt und die Erneuerung der Schienenwege wollen Bund und Deutsche Bahn in den nächsten fünf Jahren 28 Milliarden Euro bereitstellen – acht Milliarden mehr als bisher.

„Deutschland lebt von der Substanz“

„Deutschland lebt von der Substanz“

Die Beratungen über den Haushalt 2015 im Bundestag haben begonnen. Im Rahmen der Generaldebatte gab es dabei harte Worte für die von der Großen Koalition angestrebte „schwarze Null“. Auch aus den eigenen Reihen wurde Kritik am zurückhaltenden Investitionskurs laut.

Verkehrsexperten entwickeln Modell: Intelligente Maut statt Vignetten-Lösung

Verkehrsexperten entwickeln Modell: Intelligente Maut statt Vignetten-Lösung

Die Pläne von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt für eine Pkw-Maut auf allen Straßen sind nicht alternativlos. Verkehrsexperten der Wiesbadener Beratungsfirma Transcare haben ein Mautmodell entwickelt, das mithilfe elektronischer Intelligenz Autofahrer via Satellit maßvoll und nur für jede tatsächliche Fahrt zur Kasse bittet – mit einem kräftigen Aufschlag aber dann, wenn er unbedingt auf hoch belasteten Straßen fahren will.

Ex-Verkehrsminister: Globales Ranking bei Verkehrsinfrastruktur gefährdet

Ex-Verkehrsminister: Globales Ranking bei Verkehrs-Infrastruktur gefährdet

Vor nicht ganz einem Jahr vor dem Beginn der Koalitionsverhandlungen hatte die Kommission „Nachhaltige Verkehrsinfrastrukturfinanzierung“ unter dem Vorsitz des ehemaligen Bundesverkehrsministers Kurt Bodewig detaillierte Vorschläge unterbreitet, wie der Sanierungsstau auf Straßen, Schienen und Wasserstraßen innerhalb von eineinhalb Jahrzehnten abgebaut werden könnte. Die Große Koalition, so Bodewig heute, ist nur ansatzweise diesen Ideen gefolgt. Derweil verfalle jeden Tag Infrastruktur im Wert von fast 13 Millionen Euro.

Wasser und Salze – das  schleichende Gift für Stahlbeton

Wasser und Salze – das schleichende Gift für Stahlbeton

Wenn Brücken zu bröckeln beginnen oder Stadtbahn-Tunnel zu Sanierungsfällen werden, ist dies häufig auf Korrosion, auf rostenden Baustahl zurückzuführen. Was heute wie die Folge von „Pfusch am Bau“ aussieht, ist bei vielen Stahlbeton-Bauwerken aus der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhundert schlicht auf technische Unwissenheit zurückzuführen: Korrosionsvorgänge waren seinerzeit noch weitgehend unerforscht.

Verkehrsprognose 2030: Der Verkehr wird weiter deutlich zunehmen

Verkehrsprognose 2030: Der Verkehr wird weiter deutlich zunehmen

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat in Berlin die Verkehrsprognose 2030 vorgestellt. Demnach wird der Güter- und Personenverkehr in Deutschland stark zunehmen. Dobrindt sieht die Infrastruktur „vor einer Belastungsprobe“. Gegenüber 2010 wird der Güterverkehr um 38 Prozent zunehmen, der Personenverkehr um 13 Prozent.

Verkehrsminister plant neue Regelungen für Infrastrukturfinanzierung

Verkehrsminister plant neue Regelungen für Infrastruktur-finanzierung

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will in der bis 2017 laufenden Legislatur-Periode erheblich mehr Geld in die Sanierung der Verkehrsinfrastruktur leiten als die bislang von der Regierungskoalition bezifferten fünf Milliarden Euro. Das kündigte er in Berlin vor den versammelten Spitzenvertretern der Verkehrsbranche bei der Jahrestagung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) an und erklärte: „Fehler der Vergangenheit müssen korrigiert werden.“

Postchef Frank Appel fordert: Mehr Geld in die Infrastruktur Investieren

Der Vorstandschef der Deutschen Post AG, Frank Appel, fordert von der Politik „ein strategisches, verkehrsträgerübergreifendes und vor allem mehrjähriges Konzept für den Erhalt und zukunftsfähigen Ausbau wettbewerbsfähiger Mobilität in Deutschland“.

Bürger fordern: Mit dem "Soli" mehr Geld in die Infrastruktur

Bürger fordern: Mit dem "Soli" mehr Geld in die Infrastruktur

Die Mehrheit der Bundesbürger will den „Soli“ künftig für die Instandhaltung von Straßen und Schienen zahlen. Bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa befürworteten 52 Prozent der Befragten diesen Vorschlag. Eine gute Infrastruktur interessiert nahezu jeden Bürger: 98 Prozent halten dies für wichtig bzw. sogar sehr wichtig, berichtet der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Er hatte die Befragung gemeinsam mit der Deutschen Bahn in Auftrag gegeben.

Bund plant zusätzliche Mittel für Brückensanierung

Bund plant zusätzliche Mittel für Brückensanierung

Der Bund will mehr Geld in die dringend nötige Sanierung maroder Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen lenken. Bis 2017 sollen in einem Sonderprogramm 1,06 Milliarden Euro für größere Erneuerungsvorhaben eingesetzt werden und damit 400 Millionen Euro mehr als bisher festgeschrieben.

Politik sucht nach Finanzierungskonzepten

Politik sucht nach Finanzierungskonzepten

Mit der Forderung des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD) nach einer Reparatur-Sonderabgabe für Autofahrer hat die Debatte um die Finanzierung der Verkehrswege erneut Fahrt aufgenommen. Dabei zeigt sich, dass weite Teile der Politik die Notwendigkeit, in erheblichem Umfang Mittel für die Infrastruktur-Sanierung zu generieren bzw. bereitzustellen, noch nicht verstanden haben. Der tatsächliche Investitionsbedarf wird massiv unterschätzt.

Ist die Einführung einer Sonderabgabe sinnvoll?

Ist die Einführung einer Sonderabgabe sinnvoll?

Schon lange wird darüber debattiert, wie der Erhalt und Ausbau der Verkehrswege angesichts des vorhandenen Sanierungsstaus finanziert werden kann. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig hat jetzt Bewegung in die Diskussion gebracht: Der SPD-Politiker fordert eine Sonderabgabe aller Autofahrer von rund 100 Euro im Jahr, um die Instandhaltung der Straßen zu finanzieren. Wir sagen, was dafür und was dagegen spricht.

Intelligenz ersetzt fehlende Investitionen

Intelligenz ersetzt fehlende Investitionen

Weltweit kommen die Infrastrukturen für Verkehr und Versorgung in die Jahre – weltweit fehlt das Geld für großzügige Erneuerungen. Eine Studie des World Economic Forum und der international tätigen Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG) fordert von den Regierungen deshalb ein radikales Umdenken: Statt teurem Neubau die intelligente Nutzung und Pflege vorhandener Infrastrukturen.

EEG-Novelle belastet Schienenbahnen

EEG-Novelle belastet Schienenbahnen

Die von der Bundesregierung geplante Novelle zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) bringt erhebliche Mehrkosten für den ohnehin finanziell stark belasteten Bahnverkehr mit sich. Zusätzlich zu den Ausgaben für den Erhalt und Ausbau ihrer Infrastruktur müssen die Unternehmen künftig einen höheren Anteil an der EEG-Umlage übernehmen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) befürchtet Belastungen von rund 70 Millionen Euro im Jahr.

Neue Bahnbrücken - Alte Lasten

Neue Bahnbrücken - Alte Lasten

Zu den rund 25.000 Brücken im deutschen Eisenbahnnetz kommen in den nächsten Jahren 35 besonders prächtige Exemplare hinzu. Auf der neuen ICE-Strecke von Nürnberg nach Leipzig, die ab 2017 in Betrieb geht, sind sie fast fertig. Mehr als 26 der 240 Streckenkilometer liegen auf neuen Brücken für die Tempo 300-Strecke.

Deutsche Wirtschaft leidet unter Infrastruktur

Deutsche Wirtschaft leidet unter Infrastruktur

Mehr als jedes zweite Unternehmen in Deutschland sieht sich regelmäßig in seinen Geschäften beeinträchtigt, weil die Transportwegen nicht gut funktionieren. Das dokumentiert eine Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), an der sich über 3000 Firmen beteiligten.

Den schleichenden Verfall verhindern

Den schleichenden Verfall verhindern

Den Erhalt und Ausbau der Verkehrswege sicherzustellen, wird eine der größten Herausforderungen für den neuen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Derzeit fehlen jährlich rund 7,2 Milliarden Euro, um die bestehenden Verkehrswege nachhaltig vor dem schleichenden Verfall zu bewahren. Finanzierungsvorschläge gibt es indes reichlich: Die Verkehrsminister der Länder haben sich im Herbst auf ein 14 Punkte umfassendes Paket verständigt, wie dauerhaft zusätzliche Mittel für den Erhalt und Betrieb von Straßen, Schienen und Wasserstraßen in Deutschland gewonnen werden könnten.

5 Milliarden

5 Milliarden Euro wollen CDU, CSU und SPD in dieser Legislaturperiode zusätzlich aus Steuermitteln für die Erneuerung von Verkehrswegen zur Verfügung stellen.

Interview: Ein Motor ohne Wartung

Die Verkehrsministerkonferenz unter dem Vorsitz des schleswig-holsteinischen Verkehrsministers Reinhard Meyer hat Anfang Oktober über die Vorschläge der Bodewig-Kommission zur Infrastrukturfinanzierung beratschlagt. Sie hat aus den Vorschlägen der Kommission ein 14 Punkte umfassendes Maßnahmenpaket abgeleitet. Im Interview gibt Reinhard Meyer seine Einschätzung zum gegenwärtigen Zustand der Verkehrsinfrastruktur und zu den Erfolgsaussichten der vorgelegten Finanzierungsideen.

Stufenplan zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur

Stufenplan zur Finanzierung der Verkehrs-Infrastruktur

Die Verkehrsministerkonferenz hat einen Stufenplan zur schrittweisen Schließung der Finanzierungslücke entwickelt.

925 Milliarden

925 Milliarden Euro wird die deutsche Infrastruktur nach Schätzungen des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel 2017 wert sein. Vor zehn Jahren waren es noch 960 Milliarden Euro.

PPP – eine nicht unumstrittene Finanzierungslösung

PPP – eine nicht unumstrittene Finanzierungslösung

Angesichts leerer öffentlicher Kassen suchen Wirtschaft und Politik nach innovativen Finanzierungsmodellen für Sanierungs- und Ausbauvorhaben der Verkehrsinfrastruktur. So sind Public-Private-Partnerships (PPP) entwickelt worden, bei denen privates Kapital für öffentliche Investitionen gewonnen werden kann.

Zu wenig Geld fürs Schienennetz

Deutschland investiert verglichen mit seinen europäischen Nachbarn zu wenig Geld in sein Schienennetz. Das zeigen Berechnungen des Verkehrsbündnisses Allianz pro Schiene und der Unternehmensberatung SCI Verkehr.

Weichen für die Finanzierung von morgen

Interview: Weichen für die Finanzierung

Das deutsche Verkehrsnetz ist an vielen Stellen an seinen Kapazitäts- und Instandhaltungsgrenzen angekommen. Eine neue Experten-Kommission unter Leitung des Ex-Bundesverkehrsministers Kurt Bodewig soll jetzt die Frage der künftigen Infrastrukturfinanzierung klären. Im Interview erklärt Kurt Bodewig, wo die derzeitigen Mittel herkommen und was sich ändern muss.

Eine tickende Zeitbombe

Interview: Eine tickende Zeitbombe

„Wir fahren unsere Verkehrsinfrastruktur auf Verschleiß“, sagt Dr. Karl-Heinz Daehre, Leiter einer Kommission zum Thema „Zukunft der Verkehrsinfrastrukturfinanzierung“. Im Interview spricht er über mögliche Folgen dieser Entwicklung und über neue Finanzierungsmodelle für die Verkehrsinfrastruktur. 

Eine Frage des Geldes

Eine Frage des Geldes

Die Verkehrsbelastung in Deutschland wird in den kommenden Jahren stark ansteigen und zu Engpässen auf Straße und Schiene führen. Ein Ausbau der bestehenden Infrastruktur ist notwendig, doch die Investitionen des Bundes reichen bislang nicht einmal für den Erhalt des Status Quo.

Wertverlust für die Infrastruktur

Interview: Wertverlust für die Infrastruktur

Die staatliche Infrastruktur in Deutschland wird laut der neuesten Mittelprognose des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel in den kommenden Jahren rapide an Wert verlieren. Waren es vor zehn Jahren noch 960 Milliarden Euro, gehen die Schätzungen für 2017 nur noch von 925 Milliarden Euro aus. Im Interview spricht IfW-Forscher Stefan Kooths über den verhängnisvollen Trend und wie er sich aufhalten lässt.

So kommt mehr Geld in die Kassen

Modelle zur Finanzierung

Der Abschlussbericht der Daehre-Kommission enthält konkrete Vorschläge zur Infrastrukturfinanzierung. Kerngedanke ist die Einrichtung von haushaltsunabhängigen Fonds.

Ist Deutschland noch leistungsfähig?

Interview: Mehr Verkehr, weniger Geld

Die Experten sind sich einig: Deutschland investiert zu wenig Geld in die eigene Infrastruktur. Da der Verkehr auf Straße und Schiene aber zunehmen wird, drohen vielerorts Engpässe. Wir haben mit Prof. Dr. Wolfgang Stölzle, Verkehrsexperte und Inhaber des Lehrstuhls für Logistikmanagement an der Universität St. Gallen, über die aktuelle Situation gesprochen.