Studie zur Brückensituation

Studie zur Brückensituation

Eine im Oktober 2011 erschienene Studie nimmt die Brückensituation auf Bundesfernstraßen unter die Lupe. Das Ergebnis: Es ist bereits Fünf vor Zwölf.

Eine Studie des Bundesverbands der Deutschen Industrie e. V., des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie e. V. und des Bundesverbands Baustoffe – Steine und Erden e. V. hat den Sanierungsbedarf der Brücken von Bundesfernstraßen untersucht. Die im Oktober 2011 erschienene Studie „Brückenertüchtigung jetzt – Ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Mobilität auf Bundesfernstraßen“ zeigt, welche Bedeutung eine leistungsstarke Brückeninfrastruktur für den Wirtschaftsstandort Deutschland hat. Neben einer gründlichen Analyse der gegenwärtigen Situation untersucht die Studie den Sanierungsbedarf und entwirft eine Vision 2025/2050 zur Sicherung der Mobilität auf Bundesfernstraßen.

Großer Investitionsstau
Brücken und Tunnel sind der Studie zufolge hinsichtlich Investitions- und Folgekosten die mit Abstand teuersten Anlagenteile auf Straßen. Und sie sind gerade auch infolge des stetig steigenden Schwerlastverkehrs extremen Belastungen ausgesetzt. Angesichts prognostizierter Steigerungen im Güterverkehr stellt der Erhalt einer funktionierenden Brückeninfrastruktur eine echte Herausforderung dar. Nur ein rasches Handeln könne den drohenden Verkehrskollaps verhindern. Für ein solches Brückenertüchtigungsprogramm seien bis 2016 zusätzliche Mittel von insgesamt 1,75 bis 2,75 Milliarden Euro erforderlich.

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