Den erfolgreichen Weg weitergehen

Den erfolgreichen Weg weitergehen

Ob in Deutschlands Metropolen oder Kleinstädten: Überall im Land hat die Förderung von Verkehrsprojekten durch Bund und Länder in den vergangenen Jahrzehnten zum Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur beigetragen. Daher herrscht Einigkeit unter den Verkehrspolitikern, dass die Erfolgsgeschichte weitergehen muss.

Investieren wir genug in die Zukunft unserer Städte?

Wir möchten mehr darüber erfahren, wie Sie den Zustand der Verkehrswege in Ihrer Stadt einschätzen. Sagen Sie uns Ihre Meinung!
Deutschlandreise zu GVFG-Erfolgsgeschichten

Deutschlandreise zu GVFG-Erfolgsgeschichten

In den vergangenen Jahren haben die Städte und Verkehrsunternehmen in Deutschland mit Unterstützung aus GVFG-Mitteln des Bundes viele erfolgreiche Verkehrsprojekte realisiert. Entstanden sind unter anderem neue Stadtbahnlinien, Bussysteme und Bahnhöfe, die einen wichtigen Beitrag für die Mobilität der Menschen vor Ort leisten. Wir stellen einige Projekte beispielhaft vor. Unsere Deutschlandreise führt uns nach Dresden, Bad Bentheim, Ingolstadt, Berlin, Bochum und Hamburg. Bitte einsteigen!

Eine Sternstunde der deutschen Verkehrspolitik

Eine Sternstunde der deutschen Verkehrspolitik

Seit 1971 werden mit dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) der Ausbau der Infrastruktur des Öffentlichen Personennahverkehrs und dessen Fahrzeuge sowie der kommunale Straßenbau gefördert. Bis zum Jahr 2015 sind dafür über 75 Milliarden Euro aufgewendet worden. Bei einer Förderquote von etwa 60 Prozent entspricht dies einem Investitionsvolumen von rund 125 Milliarden Euro.

Neugestalteter Haltestellenbereich in der Grafschaft Bentheim. Bildnachweis: Bentheimer Eisenbahn AG

Bad Bentheim

Im dünn besiedelten Landkreis Bad Bentheim sorgen Regionalbusse und neue Bedienformen wie Ruf- und Bürgerbusse trotz sinkender Einwohnerzahlen für ein ­angemessenes Mobilitätsangebot. Ob ein leistungsstarker ÖPNV auch nach Wegfall der GVFG-Mittel 2019 zu gewährleisten ist, bleibt derzeit fraglich.

Die Berliner U-Bahn ist das größte zusammenhängende Nahverkehrsnetz in Deutschland. Bildnachweis: BVG/Sven Lambert

Berlin

Die Berliner U-Bahn bietet das größte zusammenhängende Nahverkehrsnetz dieser Art in ganz Deutschland. Um die Attraktivität weiter zu steigern, sind umfangreiche Baumaßnahmen notwendig. Das wohl wichtigste Neubauprojekt im U-Bahn-Netz ist derzeit der Lückenschluss der U-Bahn-Linie U5. Ein Teilstück ist schon heute in Betrieb – mit großem Erfolg.

Schnelle und umweltfreundliche Mobilität zwischen Bochum und Herne: die U35 CampusLinie. Bildnachweis: Bogestra

Bochum

Vor fast 26 Jahren wurde in Bochum ein Stück Verkehrsgeschichte ­geschrieben: Am 2. September 1989 nahm mit der U35 die erste unterir­dische Städteverbindung Deutschlands Fahrt auf. Heute sind täglich 90.000 Fahrgäste mit der Linie zwischen ­Bochum und Herne unterwegs.

Ein Erfolgsprojekt: Die erweiterte Linie 10 sorgt für eine bessere Anbindung der Dresdner Messe. Bildnachweis: DVB

Dresden

Die Stadt Dresden wächst rasant und mit ihr auch die Wirtschaft. Die Dresdner ­Verkehrsbetriebe (DVB) reagieren auf die positive Entwicklung mit dem Ausbau des Straßenbahnnetzes. Die 2011 erfolgreich abge­schlossene Verlängerung der Straßenbahnlinie 10 zur Messe stellt dabei einen wichtigen Baustein dar.

Die Bauarbeiten zur U4 am Magdeburger Hafen in Hamburg. Bildnachweis: Hamburger Hochbahn

Hamburg

Als jüngste U-Bahn-Linie der Stadt verbindet die U4 seit Ende 2012 die neue HafenCity mit der Hamburger Innenstadt und dem bestehenden Schnellbahnnetz der Hansestadt.

Investitionen in die kommunale Infrastruktur zahlen sich aus: Die Fahrgastzahlen im ÖPNV haben sich am Nordbahnhof Ingolstadt mehr als vervierfacht. Bildnachweis: Michael Stadik

Ingolstadt

Eine florierende Wirtschaft mit vielen Bauprojekten und ein Fußballverein in der 1. Bundesliga. Keine Frage, in Ingolstadt läuft es momentan ziemlich rund. Mit dem Neubau des Nordbahnhofs verfügt die bayerische Großstadt zudem über eine der modernsten Verkehrsdrehscheiben in Deutschland.