Bildnachweis Aufmacher: © DLR, Stadtwerke Bonn (SWB) / Martin Magunia | Bildnachweis Artikel: © DLR

Schienengüterverkehr: Digital den LKW überholen

Güterzüge im ICE-Tempo, Waggons, die mit eigenen Antrieben autonom Zugbildung und -trennung vornehmen und einzeln die letzte Meile fahren: So könnte die Zukunft des Schienengüterverkehrs aussehen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat jetzt dafür ein Konzept vorgestellt – den „Next Generation Train Cargo“. Die vom Siegeszug des Lkw und niedrigen Margen gebeutelte Branche versucht derweil erst einmal, das bestehende System mit Digitalisierung besser zu machen.

Bildnachweis: © Henrik Falk Buero 2016, Hamburger-Hochbahn

Zukunftsthema Mobilität lockt Computer-Experten

Die digitale Transformation erreicht die kommunalen Verkehrsunternehmen. Zu den Protagonisten dieser Entwicklung zählt die Hamburger Hochbahn AG. Im Interview erläutert Vorstandschef Henrik Falk, warum sich der Konzern auf breiter Front mit der Digitalisierung auseinandersetzt. Seine zentralen Motive sind klassisch unternehmerisch: Zukunftssicherung für Mitarbeiter und Eigentümer, mehr Qualität für die Kunden.

Bildnachweis: © markusbollen.com, look@panoramic-art.de

Klimaschutz mit dem E-Bus geht nur mit Ökostrom

Verkehrspolitik und Verkehrswirtschaft sind sich prinzipiell einig: Ohne Elektromobilität ist die Klimawende im Verkehr nicht zu schaffen. Auch wenn der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) bereits einen Großteil seiner Leistung elektrisch erbringt und moderne Dieselbusse mit EURO-VI-Abgasnorm kaum noch Emissionen ausstoßen, gehört die Zukunft im Linienverkehr dem Bus mit Elektroantrieb, dem E-Bus. Doch noch sind innovative, saubere Systeme technisch nicht ausgereift – und für die Verkehrsunternehmen zu teuer.

Bildnachweis: © Fotograf Thomas Josek, Autor Melanie Fischer

Mit Eisbrechern aus der Branche E-Mobilität im ÖPNV vorantreiben

Der Elektro-Antrieb im Linienbus ist ohne Alternative. Das macht Prof. Dr. Adolf Müller-Hellmann, Initiator der Veranstaltungsreihe der VDV-Akademie und des Forums für Verkehr und Logistik zum Thema E-Bus, im Interview deutlich. Viele Fragen sind noch offen, doch prinzipiell verspreche die neue Technologie nicht nur ökologisch sauberen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), sondern auch wirtschaftlich sinnvolle Lösungen für die Verkehrsunternehmen.

Bildnachweis Keyvisual: © MAN Nutzfahrzeuge, Bildnachweis Newsletter: © Energiepark Mainz, Autor Erich Malter

Neue Bundesförderung für Wasserstoff-Antriebe

Batteriebus oder Brennstoffzellenbus mit Strom aus Wasserstoff? Oder beides? Eine der zentralen Fragen der Elektromobilität für Linienbusse ist noch unbeantwortet. Das Bundesverkehrsministerium hat jetzt einen 250 Millionen Euro schweren Fördertopf für Forschungs- und Entwicklungsprojekte für Brennstoffzellenfahrzeuge im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für den Zeitraum 2017 bis 2019 bereitgestellt.

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Bahn-Güterverkehr verliert weltweit Geschäft

Der Schienengüterverkehr sank erstmals seit der Finanzkrise im Jahr 2015 weltweit um 4,4 Prozent und hat sich wohl auch im Jahr 2016 weiter verringert. Das beschreibt eine aktuelle Studie der Bahn-Beratungsfirma SCI Verkehr. Viel Mühe hat auch die kriselnde DB Cargo, während die Nachbarn in der Schweiz sich wieder berappeln. In globaler Sicht soll es ab 2018 wieder aufwärts gehen.

Elektrobus noch kein Selbstläufer | Bildnachweis © Stadtwerke Osnabrück (Artikelbild) und © BVG Oliver Lang (Vorschaubild)

Elektrobus noch kein Selbstläufer

Elektrobusse haben noch Kinderkrankheiten und sind in der Anschaffung und im Betrieb erheblich teurer als Dieselbusse. Damit sie dennoch möglichst schnell zu einer Dekarbonisierung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), also zum Abschied von fossiler Antriebsenergie beitragen können, müssen Verkehrsunternehmen, Hersteller und Politik noch Probleme lösen.

"Hydrogen Council" für Wasserstoff-Züge | Bildnachweis: © Alstom-Michael Wittwer

„Hydrogen Council“ für Wasserstoff-Züge

Am Rand des World Economic Forum in Davos haben 13 weltweit führende Unternehmen aus den Bereichen Energie, Verkehr und Industrie eine internationale Initiative ins Leben gerufen. Das „Hydrogen Council“ will die Energiewende mithilfe von Wasserstoff vorantreiben. Mitgründer ist der Bahntechnik-Konzern Alstom, der in Deutschland den ersten Regionaltriebzug mit Brennstoffzellen-Antrieb entwickelt.

Verkehrsminister vergibt weiter Öpp-Konzessionen | Bildnachweis: © Adobestock 23205163 | Fotolia 23205163 | Digitalstock

Verkehrsminister vergibt weiter Öpp-Konzessionen

An öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP) zur Verkehrsinfrastruktur-Finanzierung scheiden sich die Geister. Doch trotz weit verbreiteter Skepsis in der Politik und beim Bundesrechnungshof hat das Bundesverkehrsministerium immer mehr Konzessionen zum Bau und Betrieb von Fernstraßen an große Konzerne vergeben. Jeder zehnte Autobahnkilometer in Deutschland ist inzwischen über ÖPP-Modelle finanziert.

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Bund investiert weiter in Schienen-güterverkehr

Mehr Gleisanschlüsse, mehr Umschlagterminals, mehr Seehafenhinterlandverkehr auf der Schiene: Dafür hat die Politik in den ersten Januartagen des neuen Jahres mit Finanzierungszusagen erste Weichen gestellt. Die Branche begrüßt die neu gewonnene Planungssicherheit für Investitionen in die Bahn-Infrastruktur.

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Dobrindt gibt grünes Licht für den Lang-Lkw

In der stillen Zeit „zwischen den Jahren“, in der Behörden gemeinhin wenig aktiv sind und die Nation sich im Weihnachtsurlaub befindet, hat das Bundesverkehrsministerium dem umstrittenen Lang-Lkw das deutsche Straßennetz für den „Regelbetrieb“ geöffnet. Kritik gab es nicht nur in den Medien, sondern auch innerhalb der Bundesregierung.

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Mit der Seilbahn über Berliner Gewächse

Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Berlin bekommt ein neues Verkehrsmittel: Auf der Internationalen Gartenausstellung (IGA), die am 13. April kurz vor Ostern im Bezirk Marzahn-Hellersdorf eröffnet wird, verbindet eine Seilbahn das Gelände am neu geschaffenen Kienbergpark mit dem nächsten U-Bahnhof. Die 1,5 Kilometer lange Linie mit einer Beförderungskapazität von 3.000 Personen je Richtung ist auch eine Demonstration für Alternativen urbaner Mobilität.

"Bus bewegt besser" – das Magazin

"Bus bewegt besser" – das Magazin

Mit 4,2 Milliarden Fahrgästen in 2015 ist der Bus das beliebteste öffentliche Verkehrsmittel in Deutschland. Welchen Beitrag leistet er zum Umweltschutz und welche weiteren Voraussetzungen müssen dafür in den nächsten Jahren geschaffen werden?

Grünes Licht für den Verkehrswegeplan | Bildnachweis: © BMVI

Grünes Licht für den Verkehrswegeplan

Noch rechtzeitig vor dem Beginn des Bundestagswahljahres 2017 hat die Große Koalition Anfang Dezember den Bundesverkehrswegeplan 2030 im Bundestag auf den Weg gebracht. Über tausend Projekte mit einem Investitionsaufwand von 270 Milliarden Euro stehen im Programm. Was davon realisiert wird, hängt in den nächsten Jahren an der jeweiligen Kassenlage des Bundes. Reichlich Kritik gab es von der Opposition.

Mit Nutzerfinanzierung den Investitionsstau abbauen | Bildnachweis: © Bildnachweis Stockberg | Foto Peter Hübner

Mit Nutzer-finanzierung den Investitionsstau abbauen

Dipl.-Ing. Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Vorstandsmitglied des Strabag-Konzerns, plädiert im Interview für Nutzerfinanzierungen der Verkehrsinfrastruktur. So könnte der Investitionsstau kontinuierlich und unabhängig vom öffentlichen Haushaltsrecht abgebaut werden.

Innovationswettbewerb der Verkehrsträger – wer gewinnt? | Bildnachweis: © thomaslerchphoto | 116654227 | Fotolia.com

Innovations-wettbewerb der Verkehrsträger – wer gewinnt?

Das Güterverkehrsaufkommen in Europa wächst schneller als Erneuerung und Ausbau der Infrastrukturen. Damit Logistik auch künftig reibungslos funktioniert, braucht die Transportbranche deshalb Innovationen, schreibt Hans-Wilhelm Dünner, Herausgeber und Chefredakteur des Fachmagazins „Schiffahrt Hafen Bahn und Technik“, in seiner aktuellen Ausgabe. Hier eine leicht gekürzte Fassung des Editorials.

Infrastruktur aktuellVerkehr im Tunnel: Unterm Deckel, in der Röhre | Bildnachweis: © Förderverein Cargo Sous Terrain

Verkehr im Tunnel: Unterm Deckel, in der Röhre

Wenn Verkehrswege neu geplant werden, ist eine Forderung der Bürger schnell formuliert: Am besten die Infrastruktur in einem Tunnel bauen und so für Lärmschutz und weniger Luftverschmutzung sorgen. Trotz der damit rasant steigenden Kosten sind Großprojekte politisch häufig gar nicht mehr anders durchsetzbar. Neben eher klassischen Lösungen gibt es auch innovative Ideen für Gütertransporte und originelle Vorstellungen für Radwege.

© INFRA Dialog Deutschland GmbH | Philip Nuernberger

Planungsstau bremst Investitionen für Verkehr

Trotz reichlicher zur Verfügung stehender Mittel kommt der Infrastrukturausbau nicht voran, denn in Deutschland mangelt es an baureifen Projekten. Zudem ist der Investitionsstau längst nicht überall beseitigt: Den Kommunen fehlen Milliarden für Straßenbau und Nahverkehr. Das verdeutlichte der 4. WELT-Infrastrukturgipfel, den die Tageszeitung „DIE WELT“ gemeinsam mit der Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ und dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie am 9. November in Berlin organisiert hatte.

© Deutsche Bahn AG | Uwe Miethe

Regionalisierungs-mittel stehen endlich im Gesetz

Der fast zwei Jahre anhaltende Konflikt zwischen Bund und Ländern um die Regionalisierungsmittel für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) ist nun auch formal vom Tisch. Weithin unbemerkt von der Öffentlichkeit hat der Bundestag am 10. November 2016 einstimmig das Regionalisierungsgesetz fortgeschrieben. Wie zwischen Regierung und den Ministerpräsidenten bereits im Juni 2016 vereinbart, gibt es mehr Geld für die Länder, und das bis 2031 jährlich steigend um 1,8 Prozent. Ausgangspunkt in diesem Jahr: 8,2 Milliarden Euro.

© Deutsche Bahn AG | Uwe Miethe

Gesucht: Engagierte Politiker für mehr Bahn

Die acht deutschen Verbände des Eisenbahn- und Verkehrssektors treten mit einer Stimme gemeinsam für eine „Verkehrswende“ mit besseren politischen Rahmenbedingungen im Schienenverkehr ein. Sie fordern die nächste Bundesregierung auf, die Weichen für erfolgreiche und nachhaltige Mobilität und Logistik per Bahn zu stellen. Das Papier bezieht klare Positionen für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf und die Programme der Parteien.

© Navya | Pierre Salomv - "Aishuu"

Autonomer Abschied vom Individualverkehr

Für die Zukunft von Mobilität und Logistik bleiben der Erhalt und der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ein zentrales Thema – trotz fantasievoller Visionen von der „Digitalisierung“. Deutlich wurde das auf einer Konferenz „Logistik & Mobilität“ der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ in der Frankfurter Messe.

Bildnachweis: Stadt Ludwigshafen

Bund-Länder-Finanzen: Kein sicheres Geld für Kommunen

Böse Überraschung für Städte, Gemeinden und Landkreise: Bund und Länder haben sich nach jahrelangem Tauziehen auf den neuen Finanzausgleich geeinigt – zulasten der Kommunen: „Entflechtungsmittel“ vom Bund, bislang jährlich zweckgebunden 1,33 Milliarden Euro für den Ausbau kommunaler Verkehrsinfrastrukturen, wird es ab 2020 nicht mehr geben. 

Infrastruktur aktuellBildnachweis: © Amélie Dupont | Paris Tourist Office

Zu Fuss zur nächsten Schnellbahn-Station

Der Individualverkehr mit dem eigenen Auto kann auf Dauer nur noch bedingt Mobilitätsbedürfnisse erfüllen, weil er im Stau steht und für große Bevölkerungsschichten zu teuer wird. Der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) wird es nur schaffen, wenn deutlich mehr und gezielter als bisher in die Verkehrsinfrastrukturen investiert wird: Das sind zentrale Botschaften aus zwei aktuellen internationalen Studien des New Yorker Institute for Transportation and Development Policy (ITDP) und der Beratungsfirma Oliver Wyman.

Bildnachweis: KVB

VDV-Präsident Fenske: Zukunft nur mit stetigem Mittelfluss

Jürgen Fenske erwartet von den Ländern, dass sie den Kommunen auch nach der Neuordnung des Bund-Länder-Finanzausgleiches zweckgebunden und stetig Mittel für den Verkehrswege-Ausbau zur Verfügung stellen. Der Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und Vorstandschef der Kölner Verkehrsbetriebe im Interview.

Bildnachweis: © ingenhoven architects | Deutsche Bahn AG

Stuttgarts ÖPNV-Pakt setzt auf Ausbau der Schiene

Mindestens 20 Prozent mehr Fahrgäste für Bus und Bahn für den Klimaschutz – das ist das Ziel des 2014 geschlossenen ÖPNV-Paktes in der Region Stuttgart. Jetzt haben ihn die Beteiligten des in seiner Konstellation bundesweit einzigartigen Zusammenschlusses um ein „Zukunftskonzept Infrastruktur“ für den regionalen Schienenverkehr ergänzt. Es geht dabei auch um die Möglichkeiten, die das umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 eröffnen wird.

Infrastruktur aktuellBildnachweis: © Ralf Günther | InnoTrans

Ideen für die Infrastruktur

Hochgeschwindigkeitszüge auf interkontinentalen Strecken, kombinierte Schienen- und Stromtrassen aufgeständert über Autobahnen, kostengünstige Bahnwege auf der Basis von Kabelsystemen wie bei Hängebrücken: Die Bahntechnikmesse Innotrans stellte neben schicken Zügen auch Ideen zur Infrastruktur der Zukunft vor – eine Nachlese.

Der Bus bewegt besser – Kampagnenstart am Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Der Bus bewegt besser – Kampagnenstart am Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Der Linienbus verbindet gleich eine Reihe von Vorzügen: Er ist flexibel einsetzbar, sichert die Mobilität in der Stadt sowie auf dem Land. Bundesweit befördern über 36.000 ÖPNV-Busse jährlich mehr als vier Milliarden Fährgäste. Damit nicht genug, ist der Bus ein wirksames und unverzichtbares Instrument zum Klimaschutz. Bereits heute leistet er einen wichtigen Beitrag, die Treibhausgasemissionen zu senken und die ambitionierten Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Und dabei werden die Einsparpotenziale bei den Emissionen noch längst nicht voll ausgeschöpft, denkt man zum Beispiel an die Möglichkeiten innovativer Antriebstechnologien. Leider wird das in der Öffentlichkeit und in der Politik häufig nur bedingt wahrgenommen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ haben daher die Kampagne „Der Bus bewegt besser“ ins Leben gerufen. Der Startschuss fiel am 16. September mit dem 4. Deutschland-Tag des Nahverkehrs. 

Wachsender Kombi-Verkehr braucht mehr Umschlagterminals

Wachsender Kombi-Verkehr braucht mehr Umschlag-terminals

Mehr Güter von der Straße auf die Bahn und aufs Schiff: Im Kombinierten Verkehr (KV) mit Containern und Trailern ist das eine Erfolgsstory mit satten Zuwachsraten. Doch wenn der Verkehr auf der Schiene kommt, stößt er dort schnell an die Kapazitätsgrenzen im Netz. Prof. Dr. Sebastian Jürgens, Hafenchef in Lübeck und versierter KV-Experte, beschreibt im Interview einen Markt mit hohen Potenzialen für den Klimaschutz.

Bahnbranche zwischen Euphorie und Realismus

Bahnbranche zwischen Euphorie und Realismus

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat auf der Bahntechnikmesse Innotrans in Berlin ein hohes Lied auf die Schiene angestimmt. Sie sei „Innovationsverkehrsträger Nummer 1“. Die Branche nahm es zur Kenntnis – und nutzte die Gelegenheit, einmal mehr von der Politik die Grundlagen für einen fairen Wettbewerb zu fordern.

Digitalisierung macht Hamburger Hafen smart

Digitalisierung macht Hamburger Hafen smart

Verkehrsinfrastrukturen durchlässiger, Produktionsprozesse leistungsfähiger machen – das sind Vorstellungen der Verkehrsbranche, die sich mit dem Schlagwort Digitalisierung verbinden. Der Hamburger Hafen packt die Dinge bereits an: Mit der „smartPORT“-Strategie für Energie und Infrastruktur macht sich die Hamburg Port Authority (HPA) fit für die Zukunft. 

4. Deutschland-Tag des Nahverkehrs: Der Bus bewegt besser – und nachhaltiger

4. Deutschland-Tag des Nahverkehrs: Der Bus bewegt besser – und nachhaltiger

Mit dem 4. Deutschland-Tag des Nahverkehrs haben der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ gemeinsam mit rund 40 Verkehrsunternehmen heute Bund und Länder dazu aufgerufen, sich gerade auch vor dem Hintergrund der Klimadebatte stärker für den Öffentlichen Verkehr zu engagieren. Dabei stand der Bus im Mittelpunkt des diesjährigen Aktionstages – als tragende Säule der Mobilität und darüber hinaus als unverzichtbares Instrument für den Klimaschutz.

Busfahren ist aktiver Klimaschutz

Busfahren ist aktiver Klimaschutz

Die Vorgaben sind ambitioniert. Bis 2050 will die Bundesregierung nahezu komplett auf den Ausstoß von Treibhausgasen verzichten. Um das zu erreichen, müsste auch der Verkehr klimaneutral gestaltet werden. Fakt ist allerdings: Im Verkehrssektor sind die Emissionen seit 1990 nicht gesunken. Experten fordern daher die Verkehrswende und wollen unter anderem den Umweltverbund stärken. Als eine tragende Säule der Mobilität leistet der Bus bereits heute einen entscheidenden Beitrag.

Potenziale voll ausschöpfen

Potenziale voll ausschöpfen

Der Linienbus leistet bereits heute einen enormen Beitrag in Sachen Klimaschutz. Dabei ist das Einsparpotenzial im Bereich der Emissionen längst noch nicht ausgeschöpft. So sind neben den technisch ausgereiften und mit EURO VI-Norm äußerst abgasarmen Dieselbussen beim Linienbus bereits zahlreiche weitere Innovationen von Leichtbau über Getriebeauslegungen bis hin zu neuen Antriebsarten im täglichen Betrieb. Viele Verkehrsunternehmen setzen zudem auf batteriebetriebene Elektrobusse.

Infrastruktur bröckelt weiter | Bildnachweis: © Infra Dialog Deutschland GmbH

Trotz Verkehrswegeplan: Infrastruktur bröckelt weiter

Kaum vorstellbare Milliardensummen sollen durch den neuen Bundesverkehrswegeplan landauf, landab in die maroden Verkehrsinfrastrukturen fließen, doch die Gelder kommen heute schon kaum an, weil es nur wenig baureife Projekte gibt. So kletterte der Bröckel-Index, der den volkswirtschaftlichen Verlust an Schienen, Straßen, Brücken und Tunnel notiert, in der ersten Jahreshälfte unaufhörlich weiter – um mehr als zwei Milliarden Euro auf über 53 Milliarden Euro.

Grüne Welle auf der Schiene | © ALSTOM

Grüne Welle auf Schienen mit der Brennstoffzelle

Premiere für die Verkehrswende: Auf der Bahntechnikmesse Innotrans ab 20. September in Berlin präsentiert Hersteller Alstom den ersten Nahverkehrstriebzug mit Brennstoffzellen-Antrieb. Elektrischer Bahnbetrieb statt Diesel-Emissionen auf der nicht elektrifizierten Schieneninfrastruktur in ländlichen Räumen rückt in greifbare Nähe.

Digitalisierung des Schienenverkehrs | Bildnachweis: © astrosystem | 109678570 | fotolia.com

Digitalisierung des Schienenverkehrs nicht anderen überlassen

Die öffentliche Diskussion um Elektromobilität und autonomes Autofahren verstellt weithin den Blick auf die Möglichkeiten und Chancen, die die Digitalisierung dem Schienenverkehr bringt. Ben Möbius, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland (VDB), über die Potenziale digitalisierter Bahninfrastrukturen für Verkehrswende und Klimaschutz.

Dekarbonisierung | Bildnachweis: © Stiftung Mercator

Dekarbonisierung – der Schlüssel zur Mobilität der Zukunft

Der Verkehrssektor belastet die Umwelt heute mit annähernd derselben Menge an Treibhausgasen wie 1990. In Deutschland sind das über 160 Millionen Tonnen im Jahr. Die Verkehrswende hat zum Ziel, Verkehr bis zum Jahr 2050 klimaneutral, also ohne Emissionen, zu gestalten. Das geht nicht ohne einen gesamtgesellschaftlichen Konsens, sagt Christian Hochfeld, Direktor der neu geschaffenen Initiative Agora Verkehrswende, einer Initiative der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation.

ÖPNV-Umfrage: Klimaschutz braucht mehr Marktanteile

ÖPNV-Umfrage: Klimaschutz braucht mehr Marktanteile

In den Ballungsgebieten sind Busse und Bahnen in den Spitzenzeiten gefüllt bis zum letzten Stehplatz, in ländlichen Regionen nutzen 60 Prozent der Bevölkerung den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) so gut wie nie. Im Interesse des Klimaschutzes wollen die Verkehrsunternehmen in Stadt und Land ihren Marktanteil deutlich erhöhen und fordern dazu von der nächsten Bundesregierung einen nationalen Masterplan.

Infrastruktur aktuellFehmarnbelttunnel: Bauverträge unterzeichnet | Bild: femern.com

Fehmarnbelt-tunnel: Bauverträge unterzeichnet

Das umstrittene Projekt des Fehmarnbelttunnels zwischen Deutschland und Dänemark im Zuge der „Vogelfluglinie“ ist formal einen Schritt weiter. Ende Mai wurden die vier Hauptbauverträge im Wert von vier Milliarden Euro zwischen den internationalen Baukonsortien und der dänischen Regierung unterzeichnet. Der Baubeginn ist aber weiter völlig offen.

Mit der Smart-Trucking-App am Lkw-Stau vorbei

Mit der Smart-Trucking-App am Lkw-Stau vorbei

Erst Flüge und Hotelbetten, dann Pauschalreisen und Taxis von Uber: Mit der Digitalisierung entstehen Online-Plattformen, die die Kerngeschäfte der klassischen Verkehrsunternehmen angreifen. Eine Studie der internationalen Unternehmensberatung Oliver Wyman sieht nun auch für das Transport- und Logistik-Geschäft „Smart Trucking“ und die „Shared Mobility“ kommen. Mitautor und -gesellschafter Joris d’Incà im Interview zu den Perspektiven für Straßen- und Schieneninfrastruktur.

Containerzüge ab Brauerei zum Hamburger Hafen

Containerzüge ab Brauerei zum Hamburger Hafen

Die Warsteiner Brauerei im gleichnamigen Städtchen im Sauerland baut ihre Schienenlogistik aus und öffnet gemeinsam mit einem Speditionspartner ihre Zugkapazitäten für Container-Transporte aus der Region zum Hafen Hamburg. Partnerbahn ist die Westfälische Landes-Eisenbahn (WLE).

Bildnachweis: AlpTransit Gotthard AG

Gotthard und Brenner: Im Basistunnel flach durch den Berg

Ein Bauwerk der Superlative: Zwei Tunnel, beide 57 Kilometer lang, durchqueren den Alpen-Hauptkamm und das Gotthard-Massiv bis zu 2.300 Meter tief unter den Berggipfeln – das ist nicht nur der längste, sondern auch der tiefste Eisenbahntunnel der Welt. Nach den Eröffnungsfeiern beginnt der Testbetrieb der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Ab Fahrplanwechsel im Dezember ist der reguläre Betrieb geplant. Rekordverdächtig ist auch der Brenner-Basistunnel, doch mit „nur“ 55 Kilometern wird er knapp kürzer sein als das Gotthard-Bauwerk.

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG

Internationale Vernetzung der Basistunnel durch Zulaufstrecken

Der Bau der beiden Alpen-Basistunnel Gotthard und Brenner wird der europäischen Schieneninfrastruktur erhebliche Impulse bringen – jedenfalls dann, wenn die Zulaufstrecken im Norden und Süden für den erwarteten Mehrverkehr ausgebaut sind. Im Norden betrifft das überwiegend das deutsche Bahn-Netz, insbesondere die Rheintalstrecke Basel – Karlsruhe und die Strecken in Südbayern, mit Wirkungen deutschlandweit bis zu den Seehäfen.

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG

Digitales Bauen: Tunnel-Einblicke in fünf Dimensionen

Bauen ohne ärgerliche Zeitverzögerungen und extreme Kostensteigerungen – das will das Bundesverkehrsministerium bei großen Infrastrukturprojekten zur Regel machen. Mit digitalen Arbeitsmethoden soll Planen und Bauen deutlich effizienter werden. Alle Schritte von der Projektplanung über die Genehmigung, Ausführung und Inbetriebnahme bis zum Betrieb des Bauwerks werden mithilfe eines Datenpools für alle am Bau Beteiligten transparent und nachvollziehbar gemacht. Eines der ersten Pilotprojekte für das „Building Information Modeling“ (BIM) im Infrastrukturbereich ist der Rohbau des Tunnels Rastatt im Zuge der Neu- und Ausbaustrecke Karlsruhe – Basel.

Bildnachweis: Wehrhahnlinie © Stadt Düsseldorf, Ingo Lammert

Verkehrswegefinanzierung im Politik-Stress

Das Ringen von Bund und Ländern um eine auskömmliche Verkehrsinfrastrukturfinanzierung kommt nicht von der Stelle. Das ergebnislose Gipfeltreffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen ließ die Zukunft der Entflechtungsmittel, die Fortführung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) und die Verteilung der Regionalisierungsmittel weiter offen.

Infrastruktur aktuellBildnachweis: Städtebau © T. Kraus/HafenCity Hamburg GmbH

Aus dem Stau auf die Radler-Autobahn

Stadtplaner und Verkehrsexperten in Politik, Unternehmen und Behörden reagieren auf den gesellschaftlichen Wandel. Die demografischen Realitäten, die Landflucht von Jung und Alt in einigen Regionen, ein wachsendes Umweltbewusstsein in Verbindung mit einem Wertewandel weg vom Auto als Statussymbol erfordern neue Zukunftskonzepte. Der Deutsche Mobilitätskongress in Frankfurt und die Düsseldorfer Stadtentwicklungsmesse „Polis Urban Development“ verdeutlichten Mitte April die neuen Trends.

Bildnachweis: RMV S-Bahn ET 430 Hbf. Frankfurt © RMV/Jana Kay

RMV: Zurück zum Kilometer-Preis

Viele ÖPNV-Kunden kennen die Situation: Sobald sie aus der Flächenzone ihres Tarifes in eine weitere Zone fahren, wird das Ticket insbesondere bei kürzeren Strecken durch einen Tarifsprung teurer. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) versucht das für sein Verbundgebiet nun zu ändern. Ein neuer innovativer Relationstarif führt zurück zu lange vergessenen Tarifstrukturen – zum Fahrpreis für die tatsächlich gefahrene Strecke. „RMVsmart“ ist seit April in der Testphase.

Bildnachweis: BVWP © Deutsche Bahn Mediathek

BVWP 2030: Viele Pläne, wenig Geld

Der im März von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgelegte Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans mit dem Zielhorizont 2030 (BVWP 2030) steht vor der nächsten Diskussionsrunde: Am 2. Mai endet die sechswöchige Frist der Bürgerbeteiligung. Bereits im Vorfeld ist klar, dass beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur wieder viele Wünsche offenbleiben. Dobrindts Entwurf macht deutlich, dass weiter eine erhebliche Unterfinanzierung von Straßen, Schienen und Wasserstraßen droht.

Bröckel-Index zeigt drastischen Wertverlust

Bröckel-Index zeigt drastischen Wertverlust

Die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland ist Teil des Volksvermögens. Da ihre Instandhaltung seit Jahren drastisch unterfinanziert ist, hat dieses Vermögen allein seit 2005 mehr als 51 Milliarden Euro an Wert verloren. Mit einem Verschleißbarometer, dem „Bröckel-Index“, macht die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ diese nachhaltige Vernachlässigung des wertvollen Volksvermögens „Infrastruktur“ jetzt sichtbar.

Bildnachweis: Hamburger Verkehrsverbund GmbH (HVV)

NE-Bahnen benötigen mehr Investitionen

Die nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE-Bahnen) brauchen mehr Mittel für ihre Schieneninfrastruktur. Das hat eine Umfrage zum Investitionsbedarf ergeben, die der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) zum vierten Mal seit 2009 durchgeführt hat. Insbesondere bei Erneuerung und Modernisierung wächst der Handlungsbedarf. Aber auch in den Aus- und Neubau muss verstärkt investiert werden.

Großes Medienecho zum „Bröckel-Index“

Großes Medienecho zum „Bröckel-Index“

Mit einem Verschleißbarometer macht die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ den dramatischen Verlust des Volksvermögens „Infrastruktur“ jetzt sichtbar, der allein seit 2005 mehr als 51 Milliarden Euro beträgt. Deutschlandweit berichteten Tages- und Fachmedien über die Vorstellung dieses „Bröckel-Index“ mit begleitendem Flashmob in Berlin im Vorfeld der Sonder-Verkehrsministerkonferenz am 23. Februar.

Uneinigkeit über Autobahn-Ausbau

Uneinigkeit über Autobahn-Ausbau

Die zahlreichen Konflikte zwischen Bund und Ländern sind um ein ungelöstes Problem reicher. Die Pläne von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), mit einer neu zu gründenden Bundesautobahngesellschaft zentral den überfälligen Schnellstraßen-Ausbau zu forcieren, sind vorerst am einstimmigen Nein der 16 Länderverkehrsminister gescheitert.

Infrastruktur aktuellSchienengüterverkehr braucht Innovationen für Markterfolge

Schienengüter-verkehr braucht Innovationen für Markterfolge

Ein „Technischer Innovationskreis Schienengüterverkehr“ (TIS), dem Verlader, Betreiber und Fahrzeughersteller angehören, sucht mit seiner Zukunftsinitiative nach neuen Wegen für mehr Markterfolg. Sie steht ganz am Anfang, gibt Jürgen Hüllen, Sprecher des Kreises, offen zu. Im Interview präzisiert der ehemalige VTG-Vorstand Vorstellungen und Ziele.

Mehr als zehn Milliarden Menschen steigen in Busse und Bahnen

Mehr als zehn Milliarden Menschen steigen in Busse und Bahnen

Trotz Lokführerstreik, niedriger Benzinpreise und milder Wintertage nutzen immer mehr Menschen Bus und Bahn. Stolz präsentierte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) kürzlich, dass die Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erstmals die Zehn-Milliarden-Marke geknackt haben. Mit 10,004 Milliarden Kunden erreichten sie 0,5 Prozent mehr Fahrgäste als im Vorjahr. Der Aufwärtstrend hält seit 18 Jahren unverändert an.

Volles Bauprogramm 2016 für die Schieneninfrastruktur

Volles Bauprogramm 2016 für die Schienen-infrastruktur

Auf vielen Bahnstrecken in Deutschland bleibt 2016 buchstäblich kein Stein auf dem anderen. Wie schon im Vorjahr sind für Ausbau und Instandhaltung des Bestandsnetzes erneut Investitionen von mehr als 5 Milliarden Euro geplant. In 76 Baukorridoren sind bis zu 850 Einzelbaustellen vorgesehen, häufig mit eingleisigen Streckenabschnitten und zum Teil sogar mit Vollsperrungen.

Infrastruktur aktuellGüterbahnen auf der Suche nach einem Neustart

Güterbahnen auf der Suche nach einem Neustart

Güter gehören auf die Bahn, sagt die Politik. Doch die Branche der Güterbahnen tut sich im harten Wettbewerb der Verkehrsträger schwer und verliert Marktanteile. Sie hat hausgemachte Probleme im Betrieb, sie ist wenig innovativ. Und sie fühlt sich von der Politik allein gelassen – mit wenig gerechten Wettbewerbsbedingungen, mit Überregulierung, Bürokratisierung und fehlender Finanzierung. Nun scheint die Zeit des stillen Duldens vorbei; es gibt Kritik und kreative Ansätze.

Streit um die Regionalisierungsmittel

Streit um die Regionalisierungs-mittel

Ratlos beobachtet die Verkehrspolitik in Bund und Ländern den Streit der Ministerpräsidenten um die angemessene Verteilung der Regionalisierungsmittel für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Offen ist derzeit, ob bis zum Jahresbeginn 2016 der Kompromiss gefunden wird, nach welchem Schlüssel die vom Bund avisierten 8 Milliarden Euro verteilt werden.

Mit dem Smartphone mobil von Tür zu Tür

Mit dem Smartphone mobil von Tür zu Tür

Die Digitalisierung stellt den Nahverkehr vor Herausforderungen und eröffnet ihm zugleich neue Chancen. Längst gehört der Ticketkauf per Smartphone für viele Menschen zum Alltag. Die Entwicklung geht aber weiter. Zu den Pionieren zählt der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV).

Aktive Bürgerbeteiligung im Hafenhinterland

Aktive Bürgerbeteiligung im Hafenhinterland

Sinn und Zweck größerer Infrastrukturprojekte werden von den betroffenen Bürgern häufig nicht infrage gestellt. Sie wollen aber dazu gehört und eingebunden werden. Im Dialogforum Schiene Nord wurde das erstmals praktisch umgesetzt. Dank des Forums konnte die jahrzehntelange kontroverse Diskussion um die sogenannte Y-Trasse für den Seehafen-Hinterlandverkehr von Hamburg und Bremen jetzt beendet werden.

Fehlende Expertise verlängert Sanierungsstau

Fehlende Expertise verlängert Sanierungsstau

Die wachsende Bereitschaft der Politik, in den Erhalt der Verkehrsinfrastrukturen zu investieren, ist allenfalls ein erster Schritt zur Auflösung der Sanierungsstaus. Experten sehen erhebliche Probleme, Projekte zügig umzusetzen. Und vor dem Hintergrund der Flüchtlingswelle warnen sie Regierungen und Parlamente vor der Versuchung, in den Verkehrsetats wieder den Rotstift anzusetzen.

Mehr Planungssicherheit und Effizienz in den Kommunen

Mehr Planungssicherheit und Effizienz in den Kommunen

Der ehemalige Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) warnt davor, den Nachholbedarf bei der Sanierung der Verkehrsinfrastruktur zu unterschätzen. Er verweist im Interview mit INFRA-Dialog auf die Finanzierungs- und Realisierungsvorschläge der nach ihm benannten Expertenkommission.

Wende in der Verkehrsfinanzierung weiterhin stark umkämpft

Wende in der Verkehrsfinan-zierung weiterhin stark umkämpft

Auch nach der überraschenden Zusage des Bundes, das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) über 2019 hinaus fortzusetzen und zugleich den Ländern erhöhte Regionalisierungsmittel für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) anzukündigen, gibt es weiter politischen Streit um die Mittel für Verkehr. So am Mittwoch im Bundesrat: Die Länder sind uneins über die Verteilung der SPNV-Gelder des Bundes.

Schifffahrt und Häfen wollen Vorrang im Bundesverkehrswegeplan

Schifffahrt und Häfen wollen Vorrang im Bundesverkehrs-wegeplan

Einen umfassenden Forderungskatalog zum Ausbau der deutschen Seehafen-Infrastruktur und der Hinterlandverbindungen auf Schiene, Straße und Wasserwegen haben mehrere Branchenverbände der Schifffahrt und der Logistik-Wirtschaft vorgelegt. Anlass für das Papier ist die Nationale Maritime Konferenz, die die Bundesregierung am 19. und 20. Oktober in Bremerhaven veranstaltet.

Nahverkehrstag mit breitem Medienecho

Nahverkehrstag mit breitem Medienecho

Die Busse mit der provozierenden Botschaft fielen bundesweit auf – und sorgten für ein breites Medienecho: Der 3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs, zu dem die Verkehrsunternehmen am 17. September aufgerufen hatte, und der Slogan „Ab 2019 außer Betrieb?“ wurden von vielen Redaktionen registriert und in Berichten aufgegriffen.

3. WELT-Infrastrukturgipfel: „Ein wichtiger Baustein fehlt“

Infrastrukturgipfel: „Ein wichtiger Baustein fehlt“

„Wer investiert in die Verkehrswege unserer Städte?“ Das fragten die Tageszeitung DIE WELT und die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ beim 3. WELT-Infrastrukturgipfel am 28. September in Berlin. Die Diskussion auf dem Podium mit Mitgliedern des Bundestages sowie Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft machte deutlich: Es gibt Bewegung bei der kommunalen Infrastrukturfinanzierung, aber auch noch viel zu tun.

Impressionen vom 3. WELT-Infrastrukturgipfel

Impressionen vom 3. WELT-Infrastruktur-Gipfel

Die Bildergalerie gibt Ihnen einen Eindruck von der Veranstaltung am 28. September in Berlin.

3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs: Verkehrsunternehmen fordern verlässliche Finanzierung

Verkehrsunter-nehmen fordern verlässliche Finanzierung

Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) steigen von Jahr zu Jahr – wie die Angebote künftig finanziert werden sollen, ist aber weiter unklar. Vor diesem Hintergrund haben der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ Bund und Länder mit dem 3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs am 17. September 2015 aufgefordert, endlich eine verlässliche Basis für die Finanzierung von Bus und Bahn zu schaffen. Verkehrsunternehmen und Verbünde in ganz Deutschland beteiligten sich am Deutschland-Tag und machten mit Aktionen vor Ort auf die zunehmend schwierige Situation in den Städten aufmerksam. Unterstützt wurde die Aktion von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die sich auch seit Beginn an als Partner der Infrastrukturinitiative engagiert.

Impressionen vom 3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Impressionen vom 3. Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Die Bildergalerie gibt Ihnen einen Eindruck vom Deutschland-Tag des Nahverkehrs 2015.

Regionalisierungsmittel: Bundesrat vs. Bundestag

Regionalisierungs-mittel: Bundesrat vs. Bundestag

Der Konflikt zwischen Bund und Ländern um die Fortführung und Höhe der Regionalisierungsmittel des Bundes für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) schwelt weiter. Die Beratungen des am 9. September einberufenen Vermittlungsausschusses von Bundesrat und Bundestag wurden ergebnislos vertagt. Nun soll eine Arbeitsgruppe Möglichkeiten für einen Kompromiss im Streit um die Kostenverteilung zwischen Bund und Ländern ausloten.

Infrastruktur aktuellBildnachweis: Oldenburg Kommunikation

Mit neuer Elbfähre am Hamburg-Stau vorbei

Nach 14-jähriger Pause gibt es seit dem 20. August eine neue Autofähre zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Mit vorerst zwei Schiffen bedient die neu gegründete Reederei Elb-Link nach eigenen Angaben bis zu zwölf Abfahrten täglich zwischen Cuxhaven, dem nördlichen Endpunkt der Autobahn A 27, und Brunsbüttel.

Länder suchen neue Wege für Fernstraßen-Finanzierung

Länder suchen neue Wege für Fernstraßen-Finanzierung

Eine von den Länderverkehrsministern eingesetzte Kommission „Bodewig II“ tritt an, um die Vielzahl der in den letzten Monaten in den unterschiedlichsten Gremien geäußerten Ideen zur Finanzierung und der Organisation von Erneuerung und Ausbau des Bundesfernstraßennetzes zu kanalisieren und zu bewerten.

Projektbeirat stellt Weichen für Rheintalbahn

Projektbeirat stellt Weichen für Rheintalbahn

Die Beteiligten sprechen von einer „historischen Entscheidung“: Im Projektbeirat für den Ausbau der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel wurde nach jahrelangen Auseinandersetzungen um wesentliche Abschnitte der Trasse eine Einigung auf einen „umwelt- und menschenfreundlichen Streckenverlauf“ erzielt.

Rettet Bus & Bahn: ver.di übergibt mehr als 38.600 Unterschriften

Rettet Bus & Bahn: ver.di übergibt mehr als 38.600 Unterschriften

Mehr als 38.600 Unterschriften für eine bedarfsgerechte Finanzierung des Nahverkehrs haben Mitglieder der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in den vergangenen Wochen gesammelt. Ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle übergab die im Rahmen der Aktion „Rettet Bus & Bahn“ gesammelten Unterschriften an Werner Gatzer, Finanzstaatssekretär im Bundesfinanzministerium.

Infrastruktur aktuellZehn Vorschläge für bessere Infrastruktur

Zehn Vorschläge für bessere Infrastruktur

Beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur wollen die öffentlichen Investoren künftig Kosten- und Terminüberschreitungen, wie sie heute immer wieder an der Tagesordnung sind, durch bessere Planung, Kommunikation und Koordinierung vermeiden – dank der Handlungsempfehlungen der hochrangig mit Experten besetzten „Reformkommission Bau von Großprojekten“.

S-Bahntunnel gesperrt in Frankfurt – informative Website klärt auf

S-Bahntunnel gesperrt in Frankfurt – informative Website klärt auf

„Ärmel hochkrempeln für Frankfurt Rhein-Main“ – unter diesem Motto steht ab Ende Juli eine weithin unsichtbare Großbaustelle in der Main-Metropole. Der S-Bahn-Stammtunnel wird komplett für den Verkehr gesperrt. Über das Projekt, den Baufortschritt und die Organisation des Ersatzverkehrs für die ausfallenden S-Bahnen können sich die Kunden auf einer gemeinsamen Website des Rhein-Main-Verkehrsverbundes und der Deutschen Bahn unter www.sbahnbaustelle.de transparent und umfassend informieren.

Bundesrechnungshof fordert mehr Investitionen

Bundesrechnungshof fordert mehr Investitionen

Der Sanierungsstau bei den deutschen Verkehrswegen ist nach wie vor dramatisch. Vor diesem Hintergrund forderte jetzt auch der Präsident des Bundesrechnungshofs, Kay Scheller, verstärkte Investitionen der Bundesregierung in den Erhalt der Straßen. Ihr Zustand sei „besorgniserregend“.

Impressionen von der Länderkonferenz Rheinland-Pfalz

Impressionen von der Länderkonferenz Rheinland-Pfalz

Die Bildergalerie gibt Ihnen einen Eindruck von der Länderkonferenz in der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen in Mainz am 7. Juli 2015.

Mehr und schneller in die Verkehrswege investieren

Mehr und schneller in die Verkehrswege investieren

Als starkes Wirtschafts- und Exportland ist Rheinland-Pfalz auf eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Doch woher soll das dringend benötigte Geld für Erhalt und Ausbau kommen und wie lassen sich Vorhaben beschleunigen? Das diskutierte der Infrastrukturminister Roger Lewentz gemeinsam mit der CDU-Fraktionsvorsitzenden Julia Klöckner, Bundespolitikern und Fachleuten bei der Länderkonferenz Rheinland-Pfalz in Mainz.

Den erfolgreichen Weg weitergehen

Den erfolgreichen Weg weitergehen

Ob in Deutschlands Metropolen oder Kleinstädten: Überall im Land hat die Förderung von Verkehrsprojekten durch Bund und Länder in den vergangenen Jahrzehnten zum Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur beigetragen. Daher herrscht Einigkeit unter den Verkehrspolitikern, dass die Erfolgsgeschichte weitergehen muss.

Investieren wir genug in die Zukunft unserer Städte?

Wir möchten mehr darüber erfahren, wie Sie den Zustand der Verkehrswege in Ihrer Stadt einschätzen. Sagen Sie uns Ihre Meinung!
Deutschlandreise zu GVFG-Erfolgsgeschichten

Deutschlandreise zu GVFG-Erfolgsgeschichten

In den vergangenen Jahren haben die Städte und Verkehrsunternehmen in Deutschland mit Unterstützung aus GVFG-Mitteln des Bundes viele erfolgreiche Verkehrsprojekte realisiert. Entstanden sind unter anderem neue Stadtbahnlinien, Bussysteme und Bahnhöfe, die einen wichtigen Beitrag für die Mobilität der Menschen vor Ort leisten. Wir stellen einige Projekte beispielhaft vor. Unsere Deutschlandreise führt uns nach Dresden, Bad Bentheim, Ingolstadt, Berlin, Bochum und Hamburg. Bitte einsteigen!

Bund-Länder-Streit um Finanzen bringt Nahverkehr in Not

Bund-Länder-Streit um Finanzen bringt Nahverkehr in Not

Mit dem harten, immer noch offenen Ringen um die Reform der Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern hängt auch die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs weiter in der Schwebe. Zwar streitet die Politik vordergründig um die Verteilung der Steuermilliarden – doch weiter ungelöst sind damit auch die dringend notwendigen Anschlussfinanzierungen für Erhalt und Ausbau der kommunalen Verkehrsinfrastruktur.

Rettet Bus & Bahn: Verdi-Aktionstag für den Nahverkehr

Rettet Bus & Bahn: Verdi-Aktionstag für den Nahverkehr

Gemeinsame Aktion für einen besseren Nahverkehr: „Rettet Bus & Bahn“ – das war das Motto eines Aktionstages, zu dem die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gemeinsam mit Verkehrsunternehmen und Kommunen am 23. Juni aufgerufen hatte. Anlass war das erneute Scheitern der Verhandlungsrunde um den Bund-Länder-Finanzausgleich in der Vorwoche, mit dem auch die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs auf Schiene und Straße ungewiss bleibt.

Länderkonferenz Rheinland-Pfalz: Mobilität nachhaltig sichern

Länderkonferenz Rheinland-Pfalz: Mobilität nachhaltig sichern

Die aktuellen Diskussionen um die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs in Kommunen und Regionen prägte auch die Länderkonferenz Rheinland-Pfalz der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ prägen. In Mainz diskutierten am 7. Juli der rheinland-pfälzische Innen- und Verkehrsminister Roger Lewentz (SPD), Politiker aus Bund und Land sowie Fachleute und Bürger über den Erhalt und Ausbau der Verkehrswege.

Eine Sternstunde der deutschen Verkehrspolitik

Eine Sternstunde der deutschen Verkehrspolitik

Seit 1971 werden mit dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) der Ausbau der Infrastruktur des Öffentlichen Personennahverkehrs und dessen Fahrzeuge sowie der kommunale Straßenbau gefördert. Bis zum Jahr 2015 sind dafür über 75 Milliarden Euro aufgewendet worden. Bei einer Förderquote von etwa 60 Prozent entspricht dies einem Investitionsvolumen von rund 125 Milliarden Euro.

Bahnknoten Köln: Ein zu eng gewordenes Korsett

Bahnknoten Köln: Ein zu eng gewordenes Korsett

Der Bahnknoten Köln zählt zu den zentralen Verkehrspunkten in Deutschland – aber auch zu den größten Engpässen im nationalen und europäischen Eisenbahnnetz. Bei einer Kölner Bahnknoten-Konferenz forderten Experten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden den Ausbau der Infrastruktur. Dafür gibt es detaillierte Konzepte, doch das Geld fehlt. Auf rund zwei Milliarden Euro summieren sich die für die Wirtschaftsregion lebenswichtigen Investitionsvorhaben.

Duisport: Mit intelligenter Steuerung Hafen-Infrastruktur optimieren

Duisport: Mit intelligenter Steuerung Hafen-Infrastruktur optimieren

Wachsendes Verkehrsaufkommen macht die effiziente und intelligente Nutzung vorhandener Infrastrukturen immer dringlicher. In Duisburg wollen Hafenbetreiber duisport und Siemens deshalb ein innovatives System installieren, um den Lkw-Zulauf zu den Umschlagplätzen der vielseitigen und stark beanspruchten Logistik-Drehscheibe optimal zu steuern.

Infrastruktur aktuellVorfahrt für den Linienbus – ein Aufreger-Thema

Vorfahrt für den Linienbus – ein Aufreger-Thema

In großen und kleinen Städten stehen die Linienbusse immer häufiger im Stau. Wenn aber Kommunen und Verkehrsbetriebe dem öffentlichen Verkehr Vorrang vor dem Pkw einräumen wollen, lösen sie meist erbitterte politische Diskussionen aus. Dabei zeigt sich längst: Busbeschleunigung optimiert knappe Infrastrukturen und nutzt allen: Fahrgästen, Verkehrsunternehmen, Kommunen – und der Umwelt. Die Erfahrungen aus Hamburg und München mögen es beispielhaft zeigen.

Ihre Meinung ist gefragt

Wie wichtig ist Ihnen eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur in Ihrer Stadt, also z. B. intakte Straßen, Schienen, Brücken, Haltestellen usw.?
Neugestalteter Haltestellenbereich in der Grafschaft Bentheim. Bildnachweis: Bentheimer Eisenbahn AG

Bad Bentheim

Im dünn besiedelten Landkreis Bad Bentheim sorgen Regionalbusse und neue Bedienformen wie Ruf- und Bürgerbusse trotz sinkender Einwohnerzahlen für ein ­angemessenes Mobilitätsangebot. Ob ein leistungsstarker ÖPNV auch nach Wegfall der GVFG-Mittel 2019 zu gewährleisten ist, bleibt derzeit fraglich.

Die Berliner U-Bahn ist das größte zusammenhängende Nahverkehrsnetz in Deutschland. Bildnachweis: BVG/Sven Lambert

Berlin

Die Berliner U-Bahn bietet das größte zusammenhängende Nahverkehrsnetz dieser Art in ganz Deutschland. Um die Attraktivität weiter zu steigern, sind umfangreiche Baumaßnahmen notwendig. Das wohl wichtigste Neubauprojekt im U-Bahn-Netz ist derzeit der Lückenschluss der U-Bahn-Linie U5. Ein Teilstück ist schon heute in Betrieb – mit großem Erfolg.

Schnelle und umweltfreundliche Mobilität zwischen Bochum und Herne: die U35 CampusLinie. Bildnachweis: Bogestra

Bochum

Vor fast 26 Jahren wurde in Bochum ein Stück Verkehrsgeschichte ­geschrieben: Am 2. September 1989 nahm mit der U35 die erste unterir­dische Städteverbindung Deutschlands Fahrt auf. Heute sind täglich 90.000 Fahrgäste mit der Linie zwischen ­Bochum und Herne unterwegs.

Ein Erfolgsprojekt: Die erweiterte Linie 10 sorgt für eine bessere Anbindung der Dresdner Messe. Bildnachweis: DVB

Dresden

Die Stadt Dresden wächst rasant und mit ihr auch die Wirtschaft. Die Dresdner ­Verkehrsbetriebe (DVB) reagieren auf die positive Entwicklung mit dem Ausbau des Straßenbahnnetzes. Die 2011 erfolgreich abge­schlossene Verlängerung der Straßenbahnlinie 10 zur Messe stellt dabei einen wichtigen Baustein dar.

Ihre Meinung ist gefragt

Glauben Sie, dass gegenwärtig in Ihrer Stadt genug Geld in die Verkehrsinfrastruktur investiert wird?
Die Bauarbeiten zur U4 am Magdeburger Hafen in Hamburg. Bildnachweis: Hamburger Hochbahn

Hamburg

Als jüngste U-Bahn-Linie der Stadt verbindet die U4 seit Ende 2012 die neue HafenCity mit der Hamburger Innenstadt und dem bestehenden Schnellbahnnetz der Hansestadt.

Ihre Meinung ist gefragt

Wie oft nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel?
Investitionen in die kommunale Infrastruktur zahlen sich aus: Die Fahrgastzahlen im ÖPNV haben sich am Nordbahnhof Ingolstadt mehr als vervierfacht. Bildnachweis: Michael Stadik

Ingolstadt

Eine florierende Wirtschaft mit vielen Bauprojekten und ein Fußballverein in der 1. Bundesliga. Keine Frage, in Ingolstadt läuft es momentan ziemlich rund. Mit dem Neubau des Nordbahnhofs verfügt die bayerische Großstadt zudem über eine der modernsten Verkehrsdrehscheiben in Deutschland.

Ihre Meinung ist gefragt

Wie bewegen Sie sich im Alltag in Ihrer Stadt am häufigsten?

Ihre Meinung ist gefragt

Wie bewerten Sie den gegenwärtigen Zustand der Verkehrsinfrastruktur in Ihrer Stadt?
Verkehrsminister wollen mehr Geld für Infrastruktur

Verkehrsminister wollen mehr Geld für Infrastruktur

Für die Verkehrsminister der 16 Bundesländer ist die nachhaltige Finanzierung der Infrastruktur ein „Dauerthema“. Auf der Verkehrsministerkonferenz (VMK) in Rostock machten die Politiker deutlich, dass sie einerseits vom Bund mehr Mittel und mehr Kreativität bei der Suche nach Geldquellen erwarten. Andererseits wollen sie auch prüfen, ob die Nutzer der Verkehrswege stärker zur Kasse gebeten werden können.

Infrastruktur aktuellFratzscher-Kommission löst Diskussion um ÖPP-Modelle aus

Fratzscher-Kommission löst Diskussion um ÖPP-Modelle aus

Die politische Diskussion um die künftige Infrastruktur-Finanzierung geht in eine neue Runde. Nachdem die von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel eingesetzte, hochrangige Expertenkommission („Fratzscher-Kommission“) ihre Empfehlungen für den Abbau des Sanierungsstaus in einem 10-Punkte-Plan vorgelegt hat, startete in Politik und Wirtschaft eine breite öffentliche Auseinandersetzung. Besonders umstritten ist die Frage, ob privates Kapital die Finanznöte der öffentlichen Kassen lindern kann und darf.

Schülerwettbewerb: Gewinner gekürt

Schülerwettbewerb: Gewinner gekürt

Die Infrastrukturinitiative hatte Schülerinnen und Schüler aufgefordert, ihre Ideen und Visionen zum Verkehr der Zukunft einzusenden. Das ließen sich viele Schüler, Klassen, Kurse und AGs nicht zweimal sagen: Herausgekommen sind viele spannende Beiträge, die sich kreativ mit der Zukunft der Verkehrswege auseinandersetzen – von Umfragen über Präsentationen bis hin zu Hintergrundberichten. Im Internet konnten alle für ihre Favoriten abstimmen.

Bund gibt mehr Geld für Infrastruktur-Sanierung

Bund gibt mehr Geld für Infrastruktur-Sanierung

Mehr Geld für die Kommunen, mehr Mittel für die Verkehrsinfrastruktur: die Bundesregierung will die hohen Steuereinnahmen aus der anhaltend guten Wirtschaftslage in Deutschland zu einem milliardenschweren Investitionsprogramm nutzen, mit dem auch ein erster Abbau des Sanierungsstaus bei der Verkehrsinfrastruktur geplant ist. Allerdings sind die veranschlagten Summen noch weit vom errechneten Bedarf entfernt.

Infrastruktur aktuellPrivates Kapital für Infrastruktur – Fluch oder Segen?

Privates Kapital für Infrastruktur – Fluch oder Segen?

Bröckelnde Brücken und überalterte Tunnel, Schlaglochpisten und marode Schleusen: Die Diskussion um die Erneuerung der Verkehrsinfrastruktur, von der Wirtschaft seit Jahren angemahnt, hat endlich die Politik erreicht. Angesichts des milliardenschweren Nachholbedarfs diskutieren Wirtschaftsminister Gabriel und Verkehrsminister Dobrindt gemeinsam mit Experten aus der Wirtschaft private Finanzierungsmodelle, um die hohen Finanzierungen zu stemmen. Öffentlich-private Partnerschaften, kurz ÖPP genannt, locken in der anhaltenden Niedrigzinsphase insbesondere die Versicherungswirtschaft auf der Suche nach Erträgen. Doch in der Politik gibt es erhebliche Bedenken, ob ÖPP wirklich zum Nutzen der Bürger funktionieren. „Pro“ äußert sich hier in einem Beitrag für „Damit Deutschland vorne bleibt“, der Versicherungsmanager Dr. Michael Pfennig (Foto links oben) von der Allianz, „contra“ gibt im Interview vehement der Fraktionsvorsitzende und langjährige Verkehrsexperte der Grünen im Bundestag, Dr. Anton Hofreiter.

„Jetzt ist der Norden dran“

„Jetzt ist der Norden dran“

Die Politik hat das Thema Verkehrsinfrastruktur wiederentdeckt. Sie fängt an, den Sanierungsstau abzubauen. „Jede Baustelle mehr zeigt: Der Bund hat verstanden“, erklärte Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann (Foto) in der Länderkonferenz Niedersachsen der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“. Landesverkehrsminister Olaf Lies machte deutlich, dass Milliarden-Beträge nicht nur für den Substanzerhalt von Verkehrswegen erforderlich sind, sondern auch Aus- und Neubau erforderlich ist.

„Es geht nicht immer höher, schneller, weiter“

Interview mit Minister Christian Pegel: „Es geht nicht immer höher, schneller, weiter“

Seit Jahresbeginn ist Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, neuer Vorsitzender der Konferenz der 16 Landesverkehrsminister. Im Interview mit der Infrastruktur-Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ zeigt der 41 Jahre alte SPD-Politiker Probleme und Perspektiven der Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland auf.

Impressionen von der Länderkonferenz Niedersachsen

Impressionen von der Länderkonferenz Niedersachsen

Die Bildergalerie gibt Ihnen einen Eindruck von der Länderkonferenz im Sparkassen-Forum in Hannover am 11. März 2015

Kölner Bahnknoten-Konferenz

Kölner Bahnknoten-Konferenz

Unter der Fragestellung „Wirtschaftsregion Rheinland auf dem Abstellgleis?“ veranstalten der für den Schienenpersonennahverkehr in den Verkehrsverbünden Aachen und Rhein-Sieg zuständige Zweckverband Nahverkehr Rheinland und die Industrie- und Handelskammer Köln am 27. April 2015 eine mit zahlreichen Experten besetzte Fachtagung.

Infrastruktur aktuellAbbruchobjekt Autobahnbrücke

Abbruchobjekt Autobahnbrücke

Die Hiobsbotschaften kommen auf Raten, und sie wiederholen sich: In den letzten zwei Jahren wurde schrittweise immer klarer, dass die Leverkusener Rheinbrücke der Autobahn A 1 kein Sanierungsfall, sondern ein Abbruchobjekt ist. Und nun hat der Ballungsraum Rhein-Main ebenfalls sein Menetekel. Die Schiersteiner Brücke über den Rhein ist beschädigt und vorerst komplett gesperrt. Damit nicht genug: Seit dem 27. Februar ist auch die Rheinbrücke der A 40 bei Duisburg wegen Reparaturarbeiten für den Schwerverkehr wochenlang dicht, zunächst nur ostwärts.

12.917

Das deutsche Autobahnnetz umfasst 12.917 Kilometer.

Voting beim Schülermedienwettbewerb beendet

Die Votingphase des Schülermedienwettbewerbs „Infrastruktur 2030 – So will ich morgen mobil sein“ ist beendet. Die Gewinner der vier Publikumspreise werden bis zum 10. März schriftlich benachrichtigt. Mitte März wird ein Gremium aus Kommunikationsexperten und Bundestagsabgeordneten alle eingereichten Beiträge bewerten und die Jurypreise vergeben. Alle Gewinner reisen Ende April zur Preisverleihung nach Berlin.

Hamburg: Elektromobilität auf der ganzen Bus-Linie

Hamburg: Elektromobilität auf der ganzen Bus-Linie

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) baut seine Rolle als Vorreiter in umweltfreundlicher Elektromobilität aus: In Hamburg wird seit Jahresbeginn eine komplette Buslinie von Fahrzeugen mit innovativen Antriebstechnologien bedient – ein zweijähriger Praxistest unter Alltagsbedingungen, der weltweit einzigartig ist.

Infrastruktur aktuellFehmarnbelt: Der große Tunnel im hohen Norden | Bild: femern.com

Fehmarnbelt: Der große Tunnel im hohen Norden

Das Großprojekt „Fehmarnbeltquerung“ mit dem Bau eines Auto- und Eisenbahntunnels quer durch die Ostsee zwischen der Insel Fehmarn und Dänemark kommt voran. Das dänische Parlament will im Februar das Baugesetz für den Tunnel verabschieden. Und in Deutschland werden die Weichen für die Umweltverträglichkeitsprüfung der auszubauenden Bahnverbindung zwischen Lübeck und dem Tunnel gestellt.

Interview: Kommunen fordern Masterplan

Interview: Kommunen fordern Masterplan

Die Finanzlage vieler Städte und Gemeinden in Deutschland ist nach wie vor angespannt. Geld fehlt an allen Ecken und Enden, auch für den Erhalt und Ausbau der kommunalen Infrastruktur. Deshalb fordern die Kommunen jetzt einen „Masterplan öffentliche Infrastruktur“. Im Interview erklärt Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, wie ernst die Haushaltssituation ist und wie der Masterplan Abhilfe schaffen soll.

500

Mehr als 500 Sanierungsmaßnahmen hat die Deutsche Bahn für 2015 geplant.

Breites Bündnis mahnt beim Bund mehr Geld für Bahn-Nahverkehr an

Breites Bündnis mahnt beim Bund mehr Geld für Bahn-Nahverkehr an

Im seit Monaten schwelenden Streit zwischen Bund und Ländern um die Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) durch „Regionalisierungsmittel“ des Bundes hat sich ein breites politisches Bündnis aus Landesregierungen, Gewerkschaften und Verkehrsunternehmen gebildet. Es fordert den Bund auf, in angemessenem Umfang seine grundgesetzlich verankerte Zahlungsverpflichtung zu erfüllen.

Bürger sagen Ihre Meinung

Bürger sagen Ihre Meinung

Die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ hat 2014 den Dialog mit den Bürgern gesucht. Mit Erfolg: Mehr als 550 gute Ideen für eine bessere Infrastruktur gingen aus der Bevölkerung ein. Sie zeigen, wie wichtig den Menschen gute Verkehrswege sind.

Impressionen von der Länderkonferenz in Frankfurt

Impressionen von der Länderkonferenz in Frankfurt

Die Bildergalerie gibt Ihnen einen Eindruck von der Länderkonferenz in Frankfurt.

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Die Straßen, Schienen und Wasserwege in Deutschland sind seit Jahren unterfinanziert. Die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ will das ändern und hat hierzu jetzt eine neue Kampagne gestartet. Zum Auftakt machten sich führende Köpfe aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden am 3. Oktober in der Tageszeitung DIE WELT in einer Sonderveröffentlichung für eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur stark. Weitere Unterstützer sind willkommen!

Interview: Bund muss Verantwortung wahrnehmen

Interview: Bund muss Verantwortung wahrnehmen

Der Sanierungsbedarf im verkehrsreichen Bundesland Hessen ist groß. Im Interview erklärt Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, wo investiert werden muss und warum ein leistungsfähiges ÖPNV-System benötigt wird.

Infrastruktur aktuellNürnbergs U-Bahn fährt auf zwei Linien ganz ohne Fahrer

Nürnbergs U-Bahn fährt auf zwei Linien ganz ohne Fahrer

In vielen deutschen Städten fahren U-Bahnen oder Stadtbahnen auf unterirdischen Strecken. Einzigartig in Deutschland ist das U-Bahn-Netz in Nürnberg: Dort verkehren zwei der drei Linien vollautomatisch, also ohne Fahrer. Die Investition in innovative Infrastruktur kommt den Fahrgästen zugute: Kurze Zugfolgen und schnelle Verstärkungen des Angebots bei großer Nachfrage machen das System attraktiv.

Bahn und Bund stocken Mittel für das Schienennetz auf

Bahn und Bund stocken Mittel für das Schienennetz auf

Der Abbau des Sanierungsstaus in der deutschen Verkehrsinfrastruktur kommt einen Schritt voran. Für den Erhalt und die Erneuerung der Schienenwege wollen Bund und Deutsche Bahn in den nächsten fünf Jahren 28 Milliarden Euro bereitstellen – acht Milliarden mehr als bisher.

Schülermedienwettbewerb zur Mobilität der Zukunft

Schülermedienwett- bewerb zur Mobilität der Zukunft

Wir wollen mehr darüber erfahren, wie sich Jugendliche die Zukunft der Mobilität vorstellen und starten dazu den Wettbewerb „Infrastruktur 2030 – So will ich morgen mobil sein.“ Klassen, Kurse, AGs sowie einzelne Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 sind aufgerufen, ihre Ideen und Visionen einzureichen – entweder als Artikel mit Bild oder als Film! Zu gewinnen gibt es neben Geldpreisen tolle Praktika. Der Wettbewerb ist eine Gemeinschaftsaktion der Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“, der Deutschen Bahn, des Autoclubs Europa, des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen, der Tageszeitung DIE WELT und der Jugendpresse Deutschland.

Hessens Infrastruktur sichern

Hessens Infrastruktur sichern

Hessen ist eine wichtige Drehscheibe für den nationalen und internationalen Verkehr. Bei der Länderkonferenz Hessen am 12. November im Kongresshaus der Messe Frankfurt diskutierten mehr als 200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Bevölkerung mit dem hessischen Wirtschafts- und Verkehrsminister darüber, was passieren muss, damit das Land seiner Schlüsselrolle künftig gerecht werden kann.

Bus-Demo macht Medien aufmerksam auf Investitionsstau im ÖPNV

Bus-Demo macht Medien aufmerksam auf Investitionsstau im ÖPNV

Zu einem vielseitigen Medien-Echo führte der „Deutschland-Tag des Nahverkehrs“ mit der Bus-Demo vor dem Berliner Reichstag, an der 62 Linienbusse aus allen Teilen der Bundesrepublik teilnahmen. Zahlreiche Zeitungen nahmen die Aktion der 600 deutschen Verkehrsunternehmen und der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ zum Anlass, den dramatischen Investitionsstau im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu thematisieren.

„Deutschland lebt von der Substanz“

„Deutschland lebt von der Substanz“

Die Beratungen über den Haushalt 2015 im Bundestag haben begonnen. Im Rahmen der Generaldebatte gab es dabei harte Worte für die von der Großen Koalition angestrebte „schwarze Null“. Auch aus den eigenen Reihen wurde Kritik am zurückhaltenden Investitionskurs laut.

Verkehrsbetriebe verlangen mehr Geld von Schäuble

Verkehrsbetriebe verlangen mehr Geld von Schäuble

Der Sanierungsstau bei den kommunalen Verkehrsunternehmen ist groß und die künftige Finanzierung ungewiss. Im Gespräch mit Kerstin Schwenn, Redakteurin der FAZ in Berlin, hat sich Jürgen Fenske, Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen, im Vorfeld des Deutschland-Tages des Nahverkehrs zur schwierigen Situation und den Forderungen der Verkehrsbetriebe geäußert. Hier ein Nachdruck des Gesprächs aus der FAZ.

Minister Dobrindt: Schwarze Null wichtiger als mehr Geld für den Verkehr

Minister Dobrindt: Schwarze Null wichtiger als mehr Geld für den Verkehr

In der Bundesregierung besteht wenig Neigung, für die Sanierung vom Verfall bedrohter Verkehrsinfrastrukturen in größerem Umfang zusätzliche Investitionsmittel aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung zu stellen. Das zeigten Äußerungen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Finanzsstaatssekretär Werner Gatzer auf dem 2. WELT-Infrastrukturgipfel, den die Tageszeitung gemeinsam mit der Infrastruktur-Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ in Berlin ausgerichtet hatte.

Bus-Demonstration in Berlin: Verkehrsunternehmen warnen vor „Milchmädchenrechnung“ mit schwarzer Null

Bus-Demonstration in Berlin: Verkehrs-Unternehmen warnen vor „Milchmädchen-Rechnung“ mit schwarzer Null

Mit einem eindringlichen Appell fordern die 600 öffentlichen Verkehrsunternehmen in Deutschland die Abgeordneten des Deutschen Bundestags auf, endlich eine ausreichende Finanzierung der von Verfall bedrohten Verkehrsinfrastrukturen herbeizuführen. „Wer nicht rechtzeitig investiert, läuft in eine Kostenfalle zu Lasten unserer Kinder. Wollen Sie das? Wir nicht!“, heißt es in der Resolution, die Spitzenvertreter der Branche am 10. September 2014 in Berlin Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) übergeben haben.

Offener Brief der Brandenburger Verkehrs-Unternehmen

Mit einer eigenen Aktion vor dem Potsdamer Landtag haben die Brandenburger ÖPNV-Unternehmen am Deutschland-Tag des Nahverkehrs auf die massive Unterfinanzierung des Nahverkehrs in ihrem Bundesland aufmerksam gemacht. Im Rahmen einer Bus-Demo mit 20 Bussen aus ganz Brandenburg fand die Übergabe eines offenen Briefes statt, der die zentralen Forderungen der Verkehrsunternehmen enthält.

Impressionen vom Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Impressionen vom Deutschland-Tag des Nahverkehrs

Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie mit Impressionen von der Aktion.

NRW-Busse auf dem Weg nach Berlin

NRW-Busse auf dem Weg nach Berlin

Neun Verkehrsunternehmen aus Nordrhein-Westfalen schickten am 6. September vom Güterbahnhof der Neuss-Düsseldorfer Häfen per Güterzug Linienbusse nach Berlin. Die ungewöhnliche Fuhre ging nach Wustermark vor den Toren Berlins, wo die Havelländische Eisenbahn dann die Regie über die Zug-Entladung übernahm. In der Hauptstadt nahmen die Busse am 10. September an einer großen Bus-Demonstration vor dem Reichstag mit mehr als 60 Bussen aus ganz Deutschland teil.

Länderkonferenz Bayern: Nicht mehr reden, endlich handeln

Länderkonferenz Bayern: Nicht mehr reden, endlich handeln

Mit wachsender Ungeduld nehmen Wirtschaftsvertreter und Landespolitiker den täglich weiter anschwellenden Sanierungsstau bei der Verkehrsinfrastruktur wahr. Die Zeit des Redens sei vorbei, jetzt müsse endlich gehandelt werden, hieß es auf der Länderkonferenz Bayern der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ am 16. Juli in München.

Verkehrsexperten entwickeln Modell: Intelligente Maut statt Vignetten-Lösung

Verkehrsexperten entwickeln Modell: Intelligente Maut statt Vignetten-Lösung

Die Pläne von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt für eine Pkw-Maut auf allen Straßen sind nicht alternativlos. Verkehrsexperten der Wiesbadener Beratungsfirma Transcare haben ein Mautmodell entwickelt, das mithilfe elektronischer Intelligenz Autofahrer via Satellit maßvoll und nur für jede tatsächliche Fahrt zur Kasse bittet – mit einem kräftigen Aufschlag aber dann, wenn er unbedingt auf hoch belasteten Straßen fahren will.

Ex-Verkehrsminister: Globales Ranking bei Verkehrsinfrastruktur gefährdet

Ex-Verkehrsminister: Globales Ranking bei Verkehrs-Infrastruktur gefährdet

Vor nicht ganz einem Jahr vor dem Beginn der Koalitionsverhandlungen hatte die Kommission „Nachhaltige Verkehrsinfrastrukturfinanzierung“ unter dem Vorsitz des ehemaligen Bundesverkehrsministers Kurt Bodewig detaillierte Vorschläge unterbreitet, wie der Sanierungsstau auf Straßen, Schienen und Wasserstraßen innerhalb von eineinhalb Jahrzehnten abgebaut werden könnte. Die Große Koalition, so Bodewig heute, ist nur ansatzweise diesen Ideen gefolgt. Derweil verfalle jeden Tag Infrastruktur im Wert von fast 13 Millionen Euro.

Infrastruktur aktuellEuropas größter Rangierbahnhof: In Maschen über den Berg

Europas größter Rangierbahnhof: In Maschen über den Berg

Hamburgs größter Bahnhof liegt gar nicht in der Hansestadt, sondern vor ihren Toren im nördlichen Niedersachsen: Es ist der Rangierbahnhof in Maschen, der mit Millionenaufwand von Grund auf modernisiert wurde. Er ist Europas größte Güterzug-Drehscheibe überwiegend für den Seehafen-Hinterlandverkehr der deutschen Nordseehäfen. Bis zu 4000 Waggons werden in der Anlage pro Tag zu Zügen zusammengestellt.

Schülerwettbewerb zur Zukunft der Verkehrswege

Schülerwettbewerb zur Zukunft der Verkehrswege

Wie stellen sich junge Menschen die Zukunft der Mobilität vor? Das möchte die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ erfahren und hat dazu jetzt mit einer Reihe von Partnern einen Schülermedienwettbewerb gestartet. Unter dem Titel „Infrastruktur 2030 – So will ich morgen mobil sein“ sind Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 aufgefordert, ihre Ideen und Visionen zum künftigen Verkehr einzusenden.

Deutschland-Tag des Nahverkehrs: ÖPNV-Branche schlägt Alarm

Deutschland-Tag des Nahverkehrs: ÖPNV-Branche schlägt Alarm

Der ÖPNV in Deutschland steuert auf gewaltige Probleme zu: Darauf machen der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen und die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ mit einem erneuten Deutschland-Tag des Nahverkehrs am 10. September aufmerksam. Im Mittelpunkt steht die Übergabe einer Resolution an Parlamentarier vor dem Berliner Reichstag. Verkehrsunternehmen aus ganz Deutschland beteiligen sich am Aktionstag.

Impressionen von der Länderkonferenz in München

Impressionen von der Länderkonferenz in München

In unserer Bildergalerie im Internet können Sie sich einen Eindruck von der Länderkonferenz in München verschaffen.

Hamburg braucht mehr Geld für Verkehrswege

Hamburg braucht mehr Geld für Verkehrswege

Die wachsende Metropolregion Hamburg mit derzeit rund fünf Millionen Einwohnern leidet zunehmend unter der Unterfinanzierung ihrer Verkehrsinfrastruktur. In der Länderkonferenz Hamburg der Infra Dialog Deutschland am 19. Juni machte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz vor rund 250 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Bevölkerung deutlich, dass der Bund für dringend notwendige Verkehrsinvestitionen mehr Geld auf den Tisch legen muss als die für die laufende Legislaturperiode geplanten 5 Milliarden Euro.

Bahn-Wettbewerbsbericht: Steigende Nachfrage braucht hohe Investitionen

Bahn-Wettbewerbsbericht: Steigende Nachfrage braucht hohe Investitionen

Von München nach Köln in weniger als vier, von Frankfurt nach Berlin in dreieinhalb Stunden, bundesweit ein schnelles Fernzugnetz mit Abfahrten alle halbe Stunde: Das sind Leistungen, die die Deutsche Bahn (DB) in ihrem Wettbewerbsbericht 2014 als „Zielnetz 2030“ vorstellt – vorausgesetzt, es fließen beständig hohe Investitionen in den Erhalt und Ausbau der Schieneninfrastruktur.

Infrastruktur aktuellSeilbahnen – ÖPNV-Alternativen über dem Stau

Seilbahnen – ÖPNV-Alternativen über dem Stau

Stadtplaner und Verkehrsexperten entdecken in aller Welt eines neues Verkehrsmittel für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) – Seilbahnen. Galten sie bislang gemeinhin als touristische Attraktionen oder alpine Transportmittel, können die Kabinen am Kabel in Großstädten das Angebot von Bus und Bahn effizient und ökologisch ergänzen. Längst gibt es Beispiele dafür.

Bilder zum hanseatischen Austausch

Bilder zum hanseatischen Austausch

In unserer Bildergalerie im Internet können Sie sich einen Eindruck von der Länderkonferenz in Hamburg verschaffen.

Im Infomobil wird Lärmschutz hörbar

Im Infomobil wird Lärmschutz hörbar

Die Deutsche Bahn eröffnet gemeinsam mit der Infrastruktur-Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ einen neuen interaktiven Dialog und geht mit dem Thema Schienenlärm aktiv auf die Bürger zu: Im neuen „Infomobil Lärmschutz“ wird nicht nur die Geräuschkulisse vorbeifahrender Züge erlebbar, sondern dank komplexer Hochtechnologie wird auch hörbar, wie unterschiedliche Schallschutzmaßnahmen den Pegel deutlich senken können.

675 Millionen

675 Millionen Fahrgäste waren 2013 im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund unterwegs.

Wasser und Salze – das  schleichende Gift für Stahlbeton

Wasser und Salze – das schleichende Gift für Stahlbeton

Wenn Brücken zu bröckeln beginnen oder Stadtbahn-Tunnel zu Sanierungsfällen werden, ist dies häufig auf Korrosion, auf rostenden Baustahl zurückzuführen. Was heute wie die Folge von „Pfusch am Bau“ aussieht, ist bei vielen Stahlbeton-Bauwerken aus der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhundert schlicht auf technische Unwissenheit zurückzuführen: Korrosionsvorgänge waren seinerzeit noch weitgehend unerforscht.

Verkehrsprognose 2030: Der Verkehr wird weiter deutlich zunehmen

Verkehrsprognose 2030: Der Verkehr wird weiter deutlich zunehmen

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat in Berlin die Verkehrsprognose 2030 vorgestellt. Demnach wird der Güter- und Personenverkehr in Deutschland stark zunehmen. Dobrindt sieht die Infrastruktur „vor einer Belastungsprobe“. Gegenüber 2010 wird der Güterverkehr um 38 Prozent zunehmen, der Personenverkehr um 13 Prozent.

Länderkonferenzen setzen auf Dialog vor Ort

Länderkonferenzen setzen auf Dialog vor Ort

Die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ setzt ihr Engagement für eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur seit dem Frühjahr mit einem neuen Schwerpunkt fort: Sie geht mit Länderkonferenzen in die Bundesländer und Stadtstaaten, wo die Auswirkungen einer mangelhaften Verkehrsinfrastruktur täglich spürbar sind. In diesem Jahr haben Länderkonferenzen in Bremen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Bayern und Hessen stattgefunden. Die nächsten Termine folgen im Frühjahr 2015.

Verkehrsminister plant neue Regelungen für Infrastrukturfinanzierung

Verkehrsminister plant neue Regelungen für Infrastruktur-finanzierung

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will in der bis 2017 laufenden Legislatur-Periode erheblich mehr Geld in die Sanierung der Verkehrsinfrastruktur leiten als die bislang von der Regierungskoalition bezifferten fünf Milliarden Euro. Das kündigte er in Berlin vor den versammelten Spitzenvertretern der Verkehrsbranche bei der Jahrestagung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) an und erklärte: „Fehler der Vergangenheit müssen korrigiert werden.“

Anhaltende Aufwärtstrends im öffentlichen Verkehr

Anhaltende Aufwärtstrends im öffentlichen Verkehr

Bus und Bahn werden für immer mehr Menschen interessant, und die Wirtschaft setzt immer stärker auf Güterzüge. Nachdem der öffentliche Verkehr 2013 weiter Kunden und Marktanteile gewann, setzte sich das Wachstum Anfang 2014 fort. Die Fahrgastzahlen nähern sich der Zehn-Milliarden-Marke, der Schienengüterverkehr kommt auf 25 Prozent Marktanteil.

Postchef Frank Appel fordert: Mehr Geld in die Infrastruktur Investieren

Der Vorstandschef der Deutschen Post AG, Frank Appel, fordert von der Politik „ein strategisches, verkehrsträgerübergreifendes und vor allem mehrjähriges Konzept für den Erhalt und zukunftsfähigen Ausbau wettbewerbsfähiger Mobilität in Deutschland“.

Bürger fordern: Mit dem "Soli" mehr Geld in die Infrastruktur

Bürger fordern: Mit dem "Soli" mehr Geld in die Infrastruktur

Die Mehrheit der Bundesbürger will den „Soli“ künftig für die Instandhaltung von Straßen und Schienen zahlen. Bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa befürworteten 52 Prozent der Befragten diesen Vorschlag. Eine gute Infrastruktur interessiert nahezu jeden Bürger: 98 Prozent halten dies für wichtig bzw. sogar sehr wichtig, berichtet der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Er hatte die Befragung gemeinsam mit der Deutschen Bahn in Auftrag gegeben.

Infrastruktur aktuellS-Bahn-Berlin – Rückgrat des Hauptstadtverkehrs

S-Bahn-Berlin - Rückgrat des Hauptstadt- verkehrs

Seit 90 Jahren steht sie unter Strom. Ohne die S-Bahn wäre Berlin anders, denn mit ihr sind täglich bis zu 1,3 Millionen Fahrgäste unterwegs. Sie bietet über die Grenzen der Hauptstadt hinaus eine dichte Mobilitäts-Infrastruktur: 330 Kilometer Streckennetz, 166 Bahnhöfe, 15 Linien. In diesem Sommer aber fallen viele Fahrten aus. Die Stadtbahnstrecke zwischen Bahnhof Zoo und Ostbahnhof wird gesperrt und komplett erneuert.

EVAG setzt Zeichen gegen Unterfinanzierung

EVAG setzt Zeichen gegen Unterfinanzierung

Die Essener Verkehrs-AG (EVAG) hat eine Straßenbahn und einen Bus mit einer Sonderbeklebung im Look der Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ versehen. Das Essener Verkehrsunternehmen, das Partner des bundesweiten Zusammenschlusses für eine zukunftsfähige Infrastruktur ist, will damit öffentlichkeitswirksam auf den bestehenden Finanzierungsbedarf aufmerksam machen.

Bund plant zusätzliche Mittel für Brückensanierung

Bund plant zusätzliche Mittel für Brückensanierung

Der Bund will mehr Geld in die dringend nötige Sanierung maroder Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen lenken. Bis 2017 sollen in einem Sonderprogramm 1,06 Milliarden Euro für größere Erneuerungsvorhaben eingesetzt werden und damit 400 Millionen Euro mehr als bisher festgeschrieben.

Politik sucht nach Finanzierungskonzepten

Politik sucht nach Finanzierungskonzepten

Mit der Forderung des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD) nach einer Reparatur-Sonderabgabe für Autofahrer hat die Debatte um die Finanzierung der Verkehrswege erneut Fahrt aufgenommen. Dabei zeigt sich, dass weite Teile der Politik die Notwendigkeit, in erheblichem Umfang Mittel für die Infrastruktur-Sanierung zu generieren bzw. bereitzustellen, noch nicht verstanden haben. Der tatsächliche Investitionsbedarf wird massiv unterschätzt.

Ist die Einführung einer Sonderabgabe sinnvoll?

Ist die Einführung einer Sonderabgabe sinnvoll?

Schon lange wird darüber debattiert, wie der Erhalt und Ausbau der Verkehrswege angesichts des vorhandenen Sanierungsstaus finanziert werden kann. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig hat jetzt Bewegung in die Diskussion gebracht: Der SPD-Politiker fordert eine Sonderabgabe aller Autofahrer von rund 100 Euro im Jahr, um die Instandhaltung der Straßen zu finanzieren. Wir sagen, was dafür und was dagegen spricht.

„Güter auf die Schiene“ – oft nur ein frommer Wunsch

„Güter auf die Schiene“ – oft nur ein frommer Wunsch

Güter gehören auf die Schiene – kaum eine politische Sonntagsrede verzichtet auf diese Forderung. Doch europaweit waren die Bahnen im harten Wettbewerb der Transporteure und der außerhalb Deutschlands flauen Konjunktur zuletzt weit davon entfernt, im großen Umfang Frachtaufkommen zu gewinnen. Im laufenden Jahr könnte sich das in kleinen Schritten ändern.

Intelligenz ersetzt fehlende Investitionen

Intelligenz ersetzt fehlende Investitionen

Weltweit kommen die Infrastrukturen für Verkehr und Versorgung in die Jahre – weltweit fehlt das Geld für großzügige Erneuerungen. Eine Studie des World Economic Forum und der international tätigen Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG) fordert von den Regierungen deshalb ein radikales Umdenken: Statt teurem Neubau die intelligente Nutzung und Pflege vorhandener Infrastrukturen.

Wirtschaft boomt – immer mehr Pendler stehen im Stau

Wirtschaft boomt – immer mehr Pendler stehen im Stau

Die anhaltende positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft schafft neue Arbeitsplätze – und verstärkt die Pendlerströme. Damit kommen die Verkehrs-Infrastrukturen in den Spitzenzeiten des Berufsverkehrs schnell an ihre Kapazitätsgrenzen. Staus auf der Straße, volle Busse und Bahnen machen die Fahrt zur Arbeit lästig und zur Geduldsprobe.

Infrastruktur aktuellduisport – Logistik-Drehscheibe im Herzen Europas

duisport – Logistik-Drehscheibe im Herzen Europas

Der größte Binnenhafen der Welt in Duisburg an der Ruhrmündung in den Rhein hat sich vom Umschlagsplatz des einstigen „Kohlenpotts“ zu „duisport“ verwandelt – zur modernen, vielseitigen Logistik-Drehscheibe mit weltweiten Verbindungen. Millioneninvestitionen erneuerten und veränderten die Infrastruktur – und sichern über 40.000 Arbeitsplätze.

Tausende Brücken vor dem Abriss

Mehr als 10.000 Brücken in Kommunen und Kreisen sind so marode, dass sie nur noch abgerissen werden können. Darauf hat jetzt der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hingewiesen. Es gebe in den Straßennetzen der Gemeinden rund 67.000 Brücken, von denen 15 Prozent nicht mehr zu sanieren seien.

EEG-Novelle belastet Schienenbahnen

EEG-Novelle belastet Schienenbahnen

Die von der Bundesregierung geplante Novelle zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) bringt erhebliche Mehrkosten für den ohnehin finanziell stark belasteten Bahnverkehr mit sich. Zusätzlich zu den Ausgaben für den Erhalt und Ausbau ihrer Infrastruktur müssen die Unternehmen künftig einen höheren Anteil an der EEG-Umlage übernehmen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) befürchtet Belastungen von rund 70 Millionen Euro im Jahr.

Zwischen Sanierungsstau und Verkehrsinfarkt

Zwischen Sanierungsstau und Verkehrsinfarkt

Ob beim Güter- oder Personenverkehr: Straßen und Schienen in Nordrhein-Westfalen stoßen immer mehr an ihre Kapazitätsgrenzen. Bei der Länderkonferenz Nordrhein-Westfalen der Infra-Dialog am 10. April diskutierten rund 200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Bevölkerung mit NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und VDV-Präsident Jürgen Fenske darüber, wie das Land vor dem Verkehrsinfarkt bewahrt werden kann.

Impressionen zur Länderkonferenz NRW

Impressionen zur Länderkonferenz NRW

In unserer Bildergalerie können Sie sich einen Eindruck von der Länderkonferenz in Düsseldorf verschaffen.

Neue Bahnbrücken - Alte Lasten

Neue Bahnbrücken - Alte Lasten

Zu den rund 25.000 Brücken im deutschen Eisenbahnnetz kommen in den nächsten Jahren 35 besonders prächtige Exemplare hinzu. Auf der neuen ICE-Strecke von Nürnberg nach Leipzig, die ab 2017 in Betrieb geht, sind sie fast fertig. Mehr als 26 der 240 Streckenkilometer liegen auf neuen Brücken für die Tempo 300-Strecke.

Akteure fordern solidarische Lösung

Akteure fordern solidarische Lösung

Mit der Länderkonferenz Baden-Württemberg am 4. April ist der regionale Dialog über die Zukunft der Infrastruktur in die zweite Runde gegangen. Mehr als 150 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Verbänden sowie interessierte Bürger diskutierten bei der Veranstaltung in der IHK Ulm, wie eine solide Grundlage für die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur geschaffen werden kann.

Eindrücke vom Austausch in Ulm

Eindrücke vom Austausch in Ulm

In unserer Bildergalerie können Sie sich einen Eindruck von der Länderkonferenz in Ulm verschaffen.

Runder Tisch zur Infrastruktur

Runder Tisch zur Infrastruktur

Bei den Verkehrswegen in Nordrhein-Westfalen gibt es einen enormen Sanierungsbedarf. Fachleute aus Verkehrsunternehmen und Institutionen diskutierten bei einem Runden Tisch zur Infrastruktur darüber, wie die Situation verbessert werden kann.

Diskussion über die Zukunft des Hinterlandverkehrs

Diskussion über die Zukunft des Hinterlandverkehrs

Mit der Länderkonferenz Bremen startete am 25. März der Dialog über die Zukunft der Infrastruktur in den Bundesländern und Stadtstaaten. Rund 100 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Verbänden sowie interessierte Bürger diskutierten bei der Veranstaltung im Bremer Ratskeller, welche Auswirkungen der wachsende Güterverkehr der Bremischen Häfen auf die Verkehrswege im Seehafenhinterland und auf die Lebensqualität der Menschen hat. 

NRW-Schienenwege am Limit

NRW-Schienenwege am Limit

Der Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen steht vor großen Herausforderungen: Den Stadt-, Straßen- und U-Bahnen fehlen in den kommenden Jahren 1,1 Milliarden Euro für dringende Sanierungsmaßnahmen. Viele Linien des Öffentlichen Personennahverkehrs in Großstädten fahren bereits an der Belastungs- und Kapazitätsgrenze. Angesichts dieser Situation setzen das NRW-Verkehrsministerium, die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ und die Nahverkehrsunternehmen ein gemeinsames Zeichen: Sie wollen die Probleme in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit rücken und schickten als sichtbares Signal jetzt zehn Loks auf die Schiene, die von der DB Regio NRW im Design der Initiative beklebt wurden.

Deutsche Wirtschaft leidet unter Infrastruktur

Deutsche Wirtschaft leidet unter Infrastruktur

Mehr als jedes zweite Unternehmen in Deutschland sieht sich regelmäßig in seinen Geschäften beeinträchtigt, weil die Transportwegen nicht gut funktionieren. Das dokumentiert eine Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), an der sich über 3000 Firmen beteiligten.

Infrastruktur aktuell

Mit „switchh“ glücklich leben ohne eigenes Auto

Mobilität multimodal: Hamburg erprobt derzeit mit Bus, Bahn und Auto ein integriertes Verkehrsangebot mit dem Ziel, den Stadt-Bewohnern mehr Lebensqualität ohne eigenen Pkw zu verschaffen. Stammkunden des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) haben jederzeit die Wahl der Fortbewegung: klassischer Nahverkehr, Car Sharing, Mietwagen, Taxi und Fahrrad.

Schweiz: Bürger stimmen für eine noch bessere Bahn

Schweiz: Bürger stimmen für eine noch bessere Bahn

Die Schweizer Bürger wollen ihre Eisenbahn weiter ausbauen und noch besser machen. In einer Volksabstimmung haben sie die Weichen für einen Eisenbahn-Infrastrukturfonds gestellt, der die Finanzierung milliardenschwerer Projekte auf eine langfristige Basis stellt. Ähnliche Lösungen könnten auch in Deutschland die Erneuerung und den Ausbau der Verkehrswege vorantreiben.

Berlin: Fast 80 Brücken vor dem Verfall

Berlin: Fast 80 Brücken vor dem Verfall

Berlin rühmt sich gerne, mehr Brücken als die Lagunenstadt Venedig zu haben – doch mehr und mehr wird der Ruhm zur Last. 78 Brücken über Spree, Havel und Kanäle sind laut einer aktuellen Übersicht des Senats „in einem so schlechten Zustand, dass sie dringend saniert werden müssen“, berichtet die Berliner Morgenpost.

Chemiekonzern will Güterwagen leiser machen

Chemiekonzern will Güterwagen leiser machen

Gemeinsam mit dem großen Waggonvermieter und Schienenlogistiker VTG will der Chemiekonzern Evonik als eines der ersten Unternehmen der verladenden Wirtschaft einen Beitrag zu leiserem Güterverkehr auf der Bahn leisten.

Impressionen vom Auftakt in Bremen

Impressionen vom Auftakt in Bremen

In unserer Bildergalerie können Sie sich einen Eindruck von der Länderkonferenz in Bremen verschaffen.

Den schleichenden Verfall verhindern

Den schleichenden Verfall verhindern

Den Erhalt und Ausbau der Verkehrswege sicherzustellen, wird eine der größten Herausforderungen für den neuen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Derzeit fehlen jährlich rund 7,2 Milliarden Euro, um die bestehenden Verkehrswege nachhaltig vor dem schleichenden Verfall zu bewahren. Finanzierungsvorschläge gibt es indes reichlich: Die Verkehrsminister der Länder haben sich im Herbst auf ein 14 Punkte umfassendes Paket verständigt, wie dauerhaft zusätzliche Mittel für den Erhalt und Betrieb von Straßen, Schienen und Wasserstraßen in Deutschland gewonnen werden könnten.

Ihre Ideen sind gefragt!

Ihre Ideen sind gefragt!

Max, der Mobilisator, ist immer auf Tour für eine bessere Infrastruktur – und das auch im Internet. Auf der Seite www.infra-dialog.de macht das Gesicht der Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ für die Sanierung im Land mobil und fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Ideen einzubringen. 

Leipziger City-Tunnel: Neue Lebensader für Mitteldeutschland

Leipziger City-Tunnel: Neue Lebensader für Mitteldeutschland

Erste Überlegungen für das Projekt liegen gut hundert Jahre zurück, nun wurde es in sieben Jahren Bauzeit realisiert: Der 1,4 Kilometer lange City-Tunnel unter der Leipziger Innenstadt verbindet den Leipziger Hauptbahnhof mit dem Bayerischen Bahnhof im Süden des Stadtzentrums. Mit vier unterirdischen Haltepunkten ist der Tunnel die Lebensader der neuen „S-Bahn Mitteldeutschland“.

Fahrplan zum 15. Dezember: Nach Streckenausbau werden Züge schneller

Nach Streckenausbau werden Züge schneller

Die Deutsche Bahn AG hat ihr Angebot zur europaweiten Fahrplanänderung am 15. Dezember weiter ausgebaut. Vor allem Fernreisende profitieren von den Veränderungen. Denn: Mit dem neuen Fahrplan wird es mehr Halte und Verbindungen im Fernverkehr geben. 

5 Milliarden

5 Milliarden Euro wollen CDU, CSU und SPD in dieser Legislaturperiode zusätzlich aus Steuermitteln für die Erneuerung von Verkehrswegen zur Verfügung stellen.

Runder Tisch der Infrastrukturfinanzierung

„Instandhaltung war für die Politik nie so relevant wie Neubau“

Woher kommt das Geld?

Woher kommt das Geld?

„Woher kommt das Geld für die Reparatur der Verkehrsinfrastruktur?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Parlamentarischen Abends des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und des NRW-Verkehrsministeriums in Berlin. Das zentrale Thema: die Auswirkungen der seit Jahren unterfinanzierten Infrastruktur für Straße, Schiene und den kommunalen ÖPNV.

Drohender Verkehrsinfarkt

Drohender Verkehrsinfarkt

Voraussetzung für den freien Fluss der Waren sind funktionierende Verkehrswege. Angesichts wachsender Verkehrsaufkommen dürfte es allerdings eng werden im Transitland Deutschland, das als Drehscheibe im internationalen Warenstrom eine zentrale Rolle spielt.

2,75 Milliarden Euro

Laut der Studie „Brückenertüchtigung jetzt“ sind bis 2016 zusätzliche Mittel von insgesamt 1,75 bis 2,75 Milliarden Euro erforderlich, um die Brücken von Bundesfernstraßen zu sanieren.

Sanierungsbedürftige Bahnbrücken

Nicht nur auf den Bundesfernstraßen sind viele Brücken marode. Auch bei zahlreichen Überführungen in der Zuständigkeit der Deutschen Bahn (DB) gibt es Probleme. Laut Bahnchef Rüdiger Grube sind rund 1.400 Bahnbrücken in Deutschland sanierungsbedürftig.

Auf wackeligen Beinen

Auf wackeligen Beinen

Sicherheitsingenieure und Brückenbauer schlagen Alarm: Rund 300 Brücken auf Autobahnen und Bundesstraßen sind marode. Landauf, landab bröckelt der Beton, weil notwendige Erhaltungs-Baumaßnahmen ausbleiben. Der Sanierungsstau gefährdet die Sicherheit im Straßenverkehr und belastet zunehmend die Wirtschaft.

Interview: Ein Motor ohne Wartung

Die Verkehrsministerkonferenz unter dem Vorsitz des schleswig-holsteinischen Verkehrsministers Reinhard Meyer hat Anfang Oktober über die Vorschläge der Bodewig-Kommission zur Infrastrukturfinanzierung beratschlagt. Sie hat aus den Vorschlägen der Kommission ein 14 Punkte umfassendes Maßnahmenpaket abgeleitet. Im Interview gibt Reinhard Meyer seine Einschätzung zum gegenwärtigen Zustand der Verkehrsinfrastruktur und zu den Erfolgsaussichten der vorgelegten Finanzierungsideen.

Stufenplan zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur

Stufenplan zur Finanzierung der Verkehrs-Infrastruktur

Die Verkehrsministerkonferenz hat einen Stufenplan zur schrittweisen Schließung der Finanzierungslücke entwickelt.

925 Milliarden

925 Milliarden Euro wird die deutsche Infrastruktur nach Schätzungen des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel 2017 wert sein. Vor zehn Jahren waren es noch 960 Milliarden Euro.

PPP – eine nicht unumstrittene Finanzierungslösung

PPP – eine nicht unumstrittene Finanzierungslösung

Angesichts leerer öffentlicher Kassen suchen Wirtschaft und Politik nach innovativen Finanzierungsmodellen für Sanierungs- und Ausbauvorhaben der Verkehrsinfrastruktur. So sind Public-Private-Partnerships (PPP) entwickelt worden, bei denen privates Kapital für öffentliche Investitionen gewonnen werden kann.

Ausgewählte Medienberichte

Zahlreiche Medien nahmen die Aktionen am Deutschland-Tag des Nahverkehrs zum Anlass für eine Berichterstattung über die Unterfinanzierung im öffentlichen Verkehr. Lesen Sie ausgewählte Veröffentlichungen.

DGB macht Dampf in Sachen Infrastruktur

DGB macht Dampf

Gleich nach der Bundestagswahl werden die neu gewählten Abgeordneten mit einem der brennendsten Themen der neuen Legislaturperiode konfrontiert – dem Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB plant dazu dezentrale Aktionen schon während der Koalitionsverhandlungen. Er unterstützt die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“.

Impressionen vom Aktionstag

Impressionen vom Aktionstag

Überall in Deutschland machten Verkehrsunternehmen und -verbünde beim Deutschland-Tag des Nahverkehrs auf den Sanierungsstau bei Bus und Bahn aufmerksam. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie mit Impressionen von den örtlichen Aktionen. 

Aktionspartner setzen gemeinsam starkes Signal

Aktionspartner setzen gemeinsam starkes Signal

Deutschlands Infrastruktur bröckelt: Auch bei Bussen und Bahnen hat die Sanierung von Anlagen, Fahrzeugen und Technik erhebliche Verspätung, weil das Geld nicht reicht. Auf diesen Sanierungsstau im Öffentlichen Personennahverkehr haben 36 Verkehrsunternehmen und -verbünde aus 31 Städten beim bundesweiten Deutschland-Tag des Nahverkehrs am 12. September 2013 hingewiesen.

Pressemitteilungen im Überblick

Mit eigenen Pressemitteilungen zum Deutschland-Tag des Nahverkehrs beleuchten die beteiligten Verkehrsunternehmen und -verbünde ihre lokale Situation. Hier finden Sie alle Pressemitteilungen.

Bundesweiter, gemeinsamer Aktionstag

Bundesweiter, gemeinsamer Aktionstag

Die Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ geht mit neuem Schwung in den politischen Herbst. Ein Höhepunkt dabei ist der Deutschland-Tag des Nahverkehrs. Mit Informationsveranstaltungen und Presseterminen beleuchten die Akteure die Situation vor Ort. Sie ist bei allen lokalen Unterschieden durch ein gemeinsames Problem gekennzeichnet: Die Verkehrsunternehmen dürfen einen Großteil der zur Verfügung gestellten Gelder nur für Neubauprojekte verwenden.

3.000.000.000

Der Sanierungsbedarf bei der Infrastruktur von Bussen und Bahnen beträgt mehr als drei Milliarden Euro. 

Enge Schleusen und zu wenig Wasser unter dem Kiel

Auf dem Wasser am Stau vorbei?

Deutschland verfügt über 7000 Kilometer Binnenwasserstraßen und betreibt zehn große Seehäfen an Nord- und Ostsee – eine Alternative zu überlasteten Straßen und Schienen ist die nasse Infrastruktur aber nur bedingt:  Denn auch hier gibt es Engpässe und veraltete Einrichtungen.

35.000

35.000 Schiffe mit einer Ladung von 104 Millionen Tonnen haben 2012 den Nord-Ostsee-Kanal passiert – das zweitbeste Jahresergebnis in der Geschichte des Kanals nach 2008. 

Gütertransport im XXL-Format

Gütertransport im XXL-Format

Containerschiffe werden immer größer. Denn mit wachsender Kapazität beim Schiffsraum lassen sich kräftig Kosten sparen. Das Problem: Häfen und Wasserstraßen können die neuen Mega-Schiffe aber nicht überall aufnehmen.

Die Kampagne in Zahlen

Die Kampagne der Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ befindet seit ihrem Start im Mai 2013 auf einem guten Weg. Welche Früchte das gemeinsame Engagement der Partner schon nach kurzer Zeit trägt, belegen auch ausgewählte Zahlen.

Gegen den Stillstand

Interview: Gegen den Stillstand

Eine Systemtechnik, die zum Teil bereits über 40 Jahre alt ist: Das deutsche U- und Stadtbahnnetz ist dringend erneuerungsbedürftig. Für die Kosten müssen Kommunen und Verkehrsunternehmen allein aufkommen. Doch das Geld fehlt. Ein Gespräch mit Dirk Biesenbach, Vorstandssprecher der Rheinbahn in Düsseldorf.

Zu wenig Geld fürs Schienennetz

Deutschland investiert verglichen mit seinen europäischen Nachbarn zu wenig Geld in sein Schienennetz. Das zeigen Berechnungen des Verkehrsbündnisses Allianz pro Schiene und der Unternehmensberatung SCI Verkehr.

„U-Bahn voll wie nie“

„U-Bahn voll wie nie“

So titelte Ende letzten Jahres das Hamburger Abendblatt. Der Nahverkehr spiegelt die demografische Entwicklung der Hansestadt wider, die schneller wächst als erwartet. 2030 rechnet Hamburg mit 1,9 Millionen Einwohnern. Immer mehr von ihnen fahren mit Bus und Bahn. Auch in anderen Metropolen verschärft sich die Situation.

Weniger Lärm auf der Schiene

Weniger Lärm auf der Schiene

Der Bund will den Schienenlärm bis 2020 halbieren, denn immer mehr Menschen fühlen sich von den lauten Güterzügen erheblich gestört oder sogar gesundheitlich beeinträchtigt. Neben passiven Maßnahmen wie Schallschutzwänden soll der Lärm vor allem an der Quelle bekämpft werden, dem Fahrzeug selbst.

1.000.000

gesunde Lebensjahre pro Jahr verlieren Bürger in den westlichen EU-Ländern durch Verkehrslärm. Diese Zahl legte das WHO-Regionalbüros für Europa in seinem ersten Bericht zur Abschätzung der Krankheitslast durch Umgebungslärm vor.

Weichen für die Finanzierung von morgen

Interview: Weichen für die Finanzierung

Das deutsche Verkehrsnetz ist an vielen Stellen an seinen Kapazitäts- und Instandhaltungsgrenzen angekommen. Eine neue Experten-Kommission unter Leitung des Ex-Bundesverkehrsministers Kurt Bodewig soll jetzt die Frage der künftigen Infrastrukturfinanzierung klären. Im Interview erklärt Kurt Bodewig, wo die derzeitigen Mittel herkommen und was sich ändern muss.

Lärmschutz ohne Schienenbonus

Lärmschutz ohne Schienenbonus

Der Schienenbonus fällt zum 1. Januar 2015. Darauf hat sich ein gemeinsames Gremium von Bundesrat und Bundestag geeinigt. Für künftige Schienenbauprojekte hat die Entscheidung Folgen: Einerseits werden die Projektkosten steigen, andererseits gewinnen Forschungsprojekte zur Lärmminderung an der Quelle dadurch an Aufwind.

Wenn sich die Fahrgäste drängeln ...

Interview: Wenn sich die Fahrgäste drängeln ...

In München fahren immer mehr Menschen mit U-Bahn, Bus und Tram. 536 Millionen Fahrgäste beförderte die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) im vergangenen Jahr – so viele wie noch nie, Tendenz weiter steigend. Inzwischen bereitet der Boom den Verkehrsplanern der MVG durchaus Kopfzerbrechen. MVG-Chef Herbert König spricht über Kapazitätsengpässe, Ausbaupläne und notwendige Sanierungen.

Ein Gipfel für die Infrastruktur

Ein Gipfel für die Infrastruktur

Die Infrastruktur in Deutschland leidet massiv. Das ist bekannt. Es bleibt die Frage, wie wir die vielfältigen Probleme in den Griff bekommen. Auf der Suche nach Antworten haben sich am 16. Mai führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen des WELT-Infrastrukturgipfels in Berlin getroffen. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Tageszeitung DIE WELT und der neu gegründeten Initiative „Damit Deutschland vorne bleibt“.

Sicher und schön bauen

Sicher und schön bauen

Viele Autobahn- und Eisenbahnbrücken in Deutschland befinden sich in einem besorgniserregenden Zustand. Im Interview spricht Professor Dr. Steffen Marx von der Leibniz Universität Hannover über die Ursachen und verrät, was man in Zukunft besser machen kann.

Einfach, flexibel und nachhaltig

Interview: Einfach, flexibel und nachhaltig

Wachsende Großstädte und Metropolregionen brauchen zukunftsfähige Mobilitätkonzepte. Günter Elste, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn AG, spricht über den Netzausbau, barrierefreie Mobilität und intermodale Reiseketten.

Studie zur Brückensituation

Studie zur Brückensituation

Eine im Oktober 2011 erschienene Studie nimmt die Brückensituation auf Bundesfernstraßen unter die Lupe. Das Ergebnis: Es ist bereits Fünf vor Zwölf.

Ihre Meinung ist gefragt

Wir wollen genauer wissen, was die Menschen im Land über das Thema Infrastruktur denken. Mit unserem Meinungsumfragen holen wir daher ein Stimmungsbild zu aktuellen Fragen ein.

Elektromobilität von heute und morgen

Elektromobilität von heute und morgen

Die Elektromobilität ist angesichts der Suche nach umweltfreundlicheren Antriebstechnologien in aller Munde. Was im öffentlichen Verkehr bereits eine lange Tradition hat, steckt im Bereich des Individualverkehrs noch in den Kinderschuhen. Ein neues Elektromobilitätsgesetz soll das ändern. Die geplanten Regelungen sind allerdings umstritten.

Eine tickende Zeitbombe

Interview: Eine tickende Zeitbombe

„Wir fahren unsere Verkehrsinfrastruktur auf Verschleiß“, sagt Dr. Karl-Heinz Daehre, Leiter einer Kommission zum Thema „Zukunft der Verkehrsinfrastrukturfinanzierung“. Im Interview spricht er über mögliche Folgen dieser Entwicklung und über neue Finanzierungsmodelle für die Verkehrsinfrastruktur. 

Eine Frage des Geldes

Eine Frage des Geldes

Die Verkehrsbelastung in Deutschland wird in den kommenden Jahren stark ansteigen und zu Engpässen auf Straße und Schiene führen. Ein Ausbau der bestehenden Infrastruktur ist notwendig, doch die Investitionen des Bundes reichen bislang nicht einmal für den Erhalt des Status Quo.

Mehr als 9.000 Kilometer bis zum Ziel

Mehr als 9.000 Kilometer bis zum Ziel

Dass der Güterverkehr zunehmen wird, legen viele Prognosen ausführlich dar. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Ein ganz wesentlicher Teil liegt in dem Transportaufwand begründet, der notwendig ist, um ein Produkt herstellen und anbieten zu können. Ein Beispiel.

Wertverlust für die Infrastruktur

Interview: Wertverlust für die Infrastruktur

Die staatliche Infrastruktur in Deutschland wird laut der neuesten Mittelprognose des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel in den kommenden Jahren rapide an Wert verlieren. Waren es vor zehn Jahren noch 960 Milliarden Euro, gehen die Schätzungen für 2017 nur noch von 925 Milliarden Euro aus. Im Interview spricht IfW-Forscher Stefan Kooths über den verhängnisvollen Trend und wie er sich aufhalten lässt.

Infrastruktur barrierefrei umbauen

Infrastruktur barrierefrei umbauen

Eltern, die mit Kinderwagen und einer vollen Einkaufstasche unterwegs sind, entwickeln einen neuen Blick auf ihre Umwelt. Schnell werden Bordsteinkanten und Bahnsteigtreppen zu Hindernissen und der Besuch so mancher städtischer Einrichtung zur echten Herausforderung. Ähnlich ergeht es jeden Tag Menschen mit Behinderung und der wachsenden Anzahl Älterer.

Quo vadis, Güterverkehr?

Interview: Quo vadis, Güterverkehr?

Der Güterverkehr ist Deutschland nimmt rasant zu. Im Interview erklärt der Logistikexperte Professor Dr. Uwe Clausen, wo die Entwicklung hingeht und welche Chancen Schiene und Wasserstraße angesichts überfüllter Straßen bieten.

71 Prozent

In Deutschland sind durchschnittlich 71 Prozent der Bahnhöfe barrierefrei und können von Menschen mit Behinderungen genutzt werden.

Von der Gesellschaft abgehängt?

Von der Gesellschaft abgehängt?

Erst eine nahtlose Mobilitätskette schafft Barrierefreiheit. Doch noch gibt es für Ältere und Menschen mit Behinderung viele Hindernisse zu bewältigen. Neue Normen und Richtlinien für Fahrzeuge, Verkehrsmittel und Wege sollen Betroffenen den Alltag erleichtern und stellen gleichzeitig Verkehrsunternehmen und die öffentliche Hand vor große Herausforderungen.

Zukunftsmusik Leiser Verkehr?

Zukunftsmusik Leiser Verkehr?

Flüsterasphalt auf der Autobahn, leise Züge auf leisen Gleisen oder Lärmschutzwände mit Solarbetrieb: Die Forschung zum leisen Verkehr hat verschiedene Innovationen hervorgebracht, die Mobilität mit weniger Lärm möglich machen. Doch Lärmschutz ist kein Thema für schnelle Erfolge, meint Professor Dr. Heinrich Weyer, Leiter des Forschungsverbunds Leiser Verkehr beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Spitzenplatz erhalten

Interview: Spitzenplatz erhalten

Die Logistik ist und bleibt eine von Deutschlands Zukunftsbranchen. Davon ist Professor Doktor Christian Kille, Dozent an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und Autor der Studie Top 100 der Logistik, überzeugt. Allerdings sieht er auch die Notwendigkeit, in die Infrastruktur zu investieren.

Im 2-Minuten-Takt

Im 2-Minuten-Takt

Mehr U-Bahnen, neue Express- und City-Busse: Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 baut die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ihr Angebot stärker aus als bisher geplant. Statt um planmäßige 1,2 Prozent soll der Leistungsumfang aufgrund der starken Nachfrage um 3,4 Prozent gesteigert werden. Auf einem ersten U-Bahnabschnitt in der Innenstadt soll im Berufsverkehr morgens erstmals ein 2-Minuten-Takt realisiert werden. Weitere Zusatzleistungen werden vor allem im Busbereich geplant.

So kommt mehr Geld in die Kassen

Modelle zur Finanzierung

Der Abschlussbericht der Daehre-Kommission enthält konkrete Vorschläge zur Infrastrukturfinanzierung. Kerngedanke ist die Einrichtung von haushaltsunabhängigen Fonds.

Boom auf zwei Rädern

Deutschland tritt in die Pedale: Hohe Spritkosten, Parkplatznot und ein steigendes Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein lassen immer mehr Deutsche aufs Rad steigen. Das Mobilitätsverhalten wandelt sich.

Ist Elektromobilität die Zukunft?

Meinungsmacher E-Mobilität

Elektroautos sind politisch gewollt, aber werden sie sich am Markt wirklich durchsetzen? Wir haben einige Argumente zum Thema E-Mobilität zusammengetragen und gegenübergestellt.

Image in Gefahr

Interview: Image in Gefahr

Deutschland ist einer der wichtigsten Logistikstandorte in Europa und als Transitland die zentrale Drehscheibe im internationalen Warenstrom. Seine Infrastruktur galt im Ausland lange Zeit als vorbildlich. Doch der gute Ruf bröckelt. Stefan Schröder, Leiter der Bundesinitiative Logistics Alliance Germany, die den Logistikstandort im Ausland vermarktet, berichtet im Interview über den sich anbahnenden Stimmungswechsel.

Neue Wege für den Radverkehr

Interview: Radverkehr auf neuen Wegen

Immer mehr Menschen entdecken das Radfahren für sich. Diesem Tempo hält die Infrastruktur aber nicht überall stand, wie der ADFC-Fahrradklima-Test 2012 und steigende Unfallzahlen zeigen. Fahrradverbände fordern deshalb mehr Investitionen in eine sichere und attraktive Fahrradinfrastruktur. Wir haben Prof. Dr. Martin Haag, Baubürgermeister der Stadt Freiburg, zum Thema befragt.

60 Prozent

Bereits 60 Prozent der Leistungen im Öffentlichen Personennahverkehr werden heute elektrisch erbracht.

Wie barrierefrei ist Deutschland?

Interview: Wie barrierefrei ist Deutschland?

Barrierefreiheit als Grundvoraussetzung für die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben ist noch lange keine Realität. Dr. Volker Sieger vom Institut für barrierefreie Gestaltung und Mobilität GmbH erklärt im Interview, wo der größte Handlungsbedarf liegt.

Von heiter bis wolkig

Wie fahrradfreundlich ist Ihre Stadt? Das wollte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) wissen und befragte im Oktober und November 2012 wieder Radfahrer in ganz Deutschland. Anhand von 27 Fragen in fünf Kategorien konnten die Radler ihre Heimatstädte bewerten.

Innovative Fahrradverleihsysteme im Kommen

Innovative Verleihsysteme

Im Zuge der zunehmenden Fahrradbegeisterung gehen auch immer mehr Fahrradverleihsysteme an den Start. Ein Beispiel hierfür ist MVGmeinRad der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG), das im Rahmen des Wettbewerbs „Innovative öffentliche Verleihsysteme – Neue Mobilität in Städten“ den ersten Platz unter mehr als 40 Bewerbern belegt hat und damit in den Genuss einer Förderung durch das Bundesverkehrsministerium kam.

374.528

Laut Angaben der Stadt Münster steigen die Münsteraner täglich 374.528 Mal aufs Rad.

3 Fragen an ...

3 Fragen an ...

... Uwe Hiltmann, Leiter Strategie und Planung bei der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG)

Ist Deutschland noch leistungsfähig?

Interview: Mehr Verkehr, weniger Geld

Die Experten sind sich einig: Deutschland investiert zu wenig Geld in die eigene Infrastruktur. Da der Verkehr auf Straße und Schiene aber zunehmen wird, drohen vielerorts Engpässe. Wir haben mit Prof. Dr. Wolfgang Stölzle, Verkehrsexperte und Inhaber des Lehrstuhls für Logistikmanagement an der Universität St. Gallen, über die aktuelle Situation gesprochen.

Erfolgsmodell Kopenhagen

Erfolgsmodell Kopenhagen

Deutsche Städte nehmen zunehmend Kopenhagen als Vorbild für Radverkehrsmaßnahmen. Kein Wunder: Die dänische Metropole gilt als Radverkehrshauptstadt der Welt. Und das liegt auch an der Infrastruktur.

Neuer Logistik Hot Spot Türkei

Neuer Logistik Hot Spot Türkei

Deutschland ist einer der führende Logistikstandorte in Europa und weltweit. Aber auch andere Länder haben ihre Potenziale erkannt. Nach einer Umfrage des Immobilienunternehmens Jones Lang LaSalle ist zum Beispiel die Türkei auf dem besten Weg, zum nächsten Logistik Hot Spot zu werden.

4,3 Milliarden

Im Jahr 2012 wurden laut dem Statistischen Bundesamt insgesamt rund 4,3 Milliarden Tonnen an Gütern in Deutschland transportiert.

Engpass Strasse

Engpass Strasse

Die Straßen und Autobahnen tragen schon heute die Hauptlast des Verkehrs- und Gütertransportaufkommens. Im Rahmen einer Studie mahnt das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln dringenden Handlungsbedarf an.

„Kampfradler“ im Fokus

Radfahrern eilt heutzutage oft ein schlechter Ruf voraus. Mal werden sie als „Kampfradler“ bezeichnet, dann wieder als „Rüpelradler“ tituliert. Zu Recht? 

Güterverkehr legt 2013 wieder zu

Güterverkehr legt 2013 wieder zu

Nachdem der Güterverkehr in Deutschland 2012 zurückgegangen ist, zeichnet sich für 2013 eine Wende ab. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) geht in seiner Anfang März veröffentlichten Mittelfristprognose von einem Zuwachs von rund zwei Prozent aus.

Verkehrsträger sinnvoll verknüpfen

Interview: Verkehrsträger sinnvoll verknüpfen

Der Umfang des Güterverkehrs nimmt weiter zu. Im Interview skizziert Markus Drewitz, Verkehrsexperte beim Schweizer Beratungsunternehmen ProgTrans, die künftige Entwicklung und die damit verbundenen Herausforderungen.

Ohne Infrastruktur keine Logistik

Ohne Infrastruktur keine Logistik

Die Logistik gilt als einer der Wachstumstreiber in Deutschland. Mit Blick auf Umsatz- und Beschäftigtenzahlen zählt sie zu den stärksten Wirtschaftsbereichen. Allerdings ist diese Position laut Experten nicht ungefährdet. Vor allem Investitionen in die Infrastruktur werden angemahnt.

950 Milliarden

Auf einen Umfang von rund 950 Milliarden Euro (Stand 2011) wird der gesamte Logistikmarkt in Europa laut der Bundesvereinigung Logistik geschätzt. Deutschland hat daran einen Anteil von gut 20 Prozent.

9,8 Milliarden

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) meldet für 2012 einen erneuten Rekord bei den Fahrgastzahlen im deutschen ÖPNV. Diese lagen erstmals bei 9,8 Milliarden.

Erste Warnsignale

Erste Warnsignale

Deutschland zählt im internationalen Ranking nach wie vor zu den besten Logistikstandorten weltweit. Das hat der Logistics Performance Index (LPI) 2012 der Weltbank erneut bestätigt. Seinen Platz an der Spitze hat es allerdings eingebüßt.