Hybride Busse und Bahnen sauber unterwegs

Emissionsfreier ÖPNV kommt voran: Nachdem der mit Strom aus Wasserstoff angetriebene iLint von Alstom aus der Coradia-Triebzugfamilie pünktlich zur Bahntechnikmesse Innotrans in den fahrplanmäßigen Liniendienst in Niedersachsen ging, präsentierten auch die Hersteller Bombardier und Siemens auf der Schau in Berlin ihre sauberen Züge für nicht elektrifizierte Bahnstrecken. Und die rheinische Großstadt Solingen, größter deutscher Betreiber eines Obus-Netzes, will alle Dieselbusse abschaffen zugunsten von Obussen mit zusätzlicher Batterie für den hybriden Einsatz auf Strecken ohne Oberleitung.

Bildnachweis © André Dietenberger

Saubere Luft für Rhein-Neckar

Über Ländergrenzen und den Rhein hinweg planen die Großstädte Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen gemeinsam klimaneutrale Mobilität für morgen. Ein von den Kommunen und den Verkehrsunternehmen im letzten Jahr erarbeiteter Masterplan, für den der Bund aus dem Sofortprogramm „Saubere Luft” sechsstellig Mittel zur Verfügung stellt, ist inzwischen mit einer Fülle von Einzelvorhaben konkretisiert.

Bildnachweis © Andreaphoto | 72253529 | shutterstock.com

Gutachten: Grundrecht auf Parken abschaffen

Weniger und erheblich teurere Parkplätze in den Innenstädten, deutlich schmerzhaftere Knöllchen-Preise für Falschparker: Mit diesen sicherlich noch weithin unpopulären Ideen will der Thinktank Agora Verkehrswende öffentliche Flächen in den Kommunen „gerechter allen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung stellen”. Städte sollen lebenswerter werden und Spielräume für nachhaltige Mobilität schaffen. Ein Rechtsgutachten zeigt der Kommunalpolitik ihre Möglichkeiten auf.

Bildnachweis © InnoTrans

Das Internet der Dinge steigt in den Zug

Vom Massagesessel im Doppelstockwagen über Türsäulen aus Bambus bis zu komplexen Internet-of-Things-Lösungen reicht die Bandbreite der Innovationen für den öffentlichen Verkehr. Es ist Vielfalt für immer dasselbe Ziel: Bahnen und Busse attraktiver für den Kunden und wirtschaftlicher für den Betreiber zu machen – eine zufällige Nachlese zur Bahntechnikmesse Innotrans in Berlin.

Bildnachweis: © Roman Vukolov | 272741690 | shutterstock.com

Stuttgart und München reformieren ÖPNV-Tarife

Die großen Verkehrsverbünde von Stuttgart und München wollen sich mit Tarifzonenreformen fit für die Verkehrswende machen. Der neue Zuschnitt der Preisstufen soll den ÖPNV übersichtlicher und attraktiver machen. Und möglichst auch billiger. Doch das gelingt vorerst noch nicht überall. Es gibt verbundspezifische Grenzziehungen, die Pendler und Kommunalpolitiker auf den Plan rufen.

Bildnachweis: © Elektrobus beim Laden im chinesischen Shenzhen | Deutschlandradio | Steffen Wurzel

Städte ächzen unter Investitionsstau

Mehr Geburten, hohe Wirtschaftskraft, steigende Anforderungen an die Infrastrukturen – doch der Investitionsstau in Deutschland wächst weiter, beschreibt das alljährliche „Kommunalpanel“ der KfW-Bankengruppe. Zwar gibt es reichlich Mittel, doch ausreichend sind sie nicht, beklagt der Deutsche Städtetag. Und längst nicht immer ist die Politik sich einig, wie und wo sie den Geldsegen einsetzen mag.

Bildnachweis © www.stern-verkehr.at | Stern & Hafferl

Tram-Renaissance im Salzkammergut

Der kleinste Straßenbahnbetrieb der Welt wird Herzstück für moderne Elektromobilität: In der oberösterreichischen Bezirkshauptstadt Gmunden am Nordufer des Traunsees startet am 1. September die „Traunseetram“ mit Hundertprozent-Niederflurbahnen auf Meterspur im Halbstundentakt. Fachleute erwarten eine Verdopplung der Fahrgastzahlen.