Klare Ansage vom Minister an die Industrie

Statt mit Verboten will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) die Bürger „mit Anreizen und Vorgaben” zum Elektroauto bringen. Mit sichtlich wachsender Verärgerung beobachtet die Bundesregierung aber, dass die deutsche Industrie trotz erheblicher Fördermilliarden nur zögerlich auf neue, klimafreundliche Mobilitätslösungen umsteigt.

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Lebensqualität mit den Wiener Linien

„Die kluge Stadt, die Stadt zum gern leben” – das sind Attribute, die Thomas Madreiter, Planungsdirektor der Stadt Wien, der österreichischen Hauptstadt verleiht. Und offenbar nicht nur er: Die Donau-Metropole zählt in Umfragen immer wieder zu den beliebtesten Wohnorten in aller Welt. Ein leistungsstarker Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) ist ein entscheidender Grund dafür. Wien ist ein Musterbeispiel für eine auf Lebensqualität ausgerichtete Stadtentwicklungsplanung.

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Kraft und Geld für bessere Mobilität

Infrastrukturen, die bis zur Obergrenze ausgelastet sind, ein hoher Nachholbedarf bei der Sanierung, kaum Ingenieur-Kapazitäten für die Planung – in diesem Dilemma bewegt sich die aktuelle Diskussion um mehr und bessere Mobilität. Zwei Diskussionsrunden auf dem Mobilitätsgipfel zeigten die schwierige Ausgangssituation.

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Langer Atem für Deutschland-Takt

Von begeisterter Euphorie bis zu tiefer Skepsis reichen die öffentlichen Reaktionen auf die Pläne der Politik für einen Deutschland-Takt auf der Schiene. Deutlich wird aber auch: Die Sehnsucht nach einem gut funktionierenden, weithin flächendeckenden Bahnsystem ist so groß wie wohl noch nie seit dem Siegeszug des Autos. Doch noch fehlt dafür die entsprechend ausgebaute Infrastruktur.

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Interview: Nahverkehr per Magnetbahn

Auf den Transrapid könnte das „TSB” folgen – das „Transport System Bögl”. Das mittelständische Bauunternehmen Max Bögl war Konsortialpartner bei den Transrapid-Projekten für den Fahrweg. Während sich die Bahnindustrie still und leise von der Magnetbahn verabschiedet hat, hat die Firmengruppe Max Bögl die Technologien weiterentwickelt, um ihre Schwebebahn für den Personennahverkehr nutzbar zu machen. Im ausführlichen Interview beschreibt Dr. Bert Zamzow, Bereichsleiter TSB, die Details.

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Gleisanschlüsse für mehr Güterverkehr

Jahrzehntelang verschwanden landauf, landab die Gleisanschlüsse im deutschen Schienennetz. Seit 2004 sollen sie wiederkommen, um Verkehr von der Straße auf die Schiene zu holen – gefördert mit Bundesmitteln. Doch die Rückbesinnung kommt nur langsam voran, zeigte die erste gemeinsame Gleisanschluss-Konferenz des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und des Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME).

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Buchkritik: Thriller vom Bahnexperten

Eisenbahnbücher sind in aller Regel Fachliteratur oder opulente Bildbände für Bahn-Fans. Nun hat sich ein lang gedienter Eisenbahner getraut, einen Thriller zu schreiben: „Der Tunnel” heißt das Werk von Hans Leister, der als Manager und Berater seit Jahrzehnten in der Branche tätig ist. Er lässt seine düster-spannende, apokalyptische Geschichte zu großen Teilen im Röhrensystem des Gotthard-Basistunnels spielen.